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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Länderberichte

Bei den Kommunal- und Provinzwahlen am 23. Februar 2014 können sich die Kandidaten der bürgerlichen Opposition in den beiden Metropolstädten Guayaquil und Quito gegenüber den Kandidaten der Regierungspartei Alianza PAÍS durchsetzen. In drei weiteren Großstädten gewinnen die Kandidaten aus Bündnissen der Mitte und der gemäßigten Linken. Auch in den Provinzen muss die Alianza PAÍS Verluste hinnehmen.

In seiner Pressekonferenz am Wahlabend stellte ein etwas gezwungen wirkender Staatspräsident Correa sinngemäß fest, verglichen mit dem Wahlausgang in der Hauptstadt Quito seien alle anderen Ergebnisse letztendlich zweitrangig. So trefflich kann nur ein Präsident formulieren, denn der überragende Wahlsieg des bürgerlichen Herausforderers Mauricio Rodas (58,42 Prozent) gegen den amtierenden Bürgermeister der Regierungshochburg Quito, Augusto Barrera (38,25 Prozent), ist das zentrale Ereignis dieser Kommunalwahlen! Die erwartete Wiederwahl des christsozialen Bürgermeisters Jaime Nebot in der Hafenmetropole Guayaquil (59,84 Prozent gegenüber der Alianza PAÍS-Kandidatin Viviana Bonilla mit 38,80 Prozent), der größten Stadt Ecuadors, wurde als Schlagzeile vom Wahlergebnis in der Hauptstadt sowie in der zweiten Hochburg der Regierungsbewegung Alianza PAÍS, der historischen Stadt Cuenca in der Hochlandprovinz Azuay, nahezu verdrängt: Dort konnten sich die Kandidaten eines lokalen Bündnisses gemäßigter Mitte-Links-Kräfte sowohl gegen den amtierenden Bürgermeister als auch gegen den Provinz-Präfekten, beide von der Alianza PAÍS, durchsetzen.

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Herausgeber
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.


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