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Das war das zweite Halbjahr 2015

Der KAS.de-Jahresrückblick


Frankfurt, 30. Dez. 2015

 
 

"Die Einheit Europas war ein Traum weniger. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für alle", ist ein nach wie vor höchst aktuelles Diktum Konrad Adenauers. Träume, Hoffnung und Notwendigkeiten prägten auch das Jahr 2015 tagtäglich in Europa - und natürlich die Themen, mit denen sich die Konrad-Adenauer-Stiftung befasste.

 
  • Das war das Jahr 2015...

    Das war das Jahr 2015. Ein Jahresrückblick in Bildern...

  • Pöttering, Merkel

    Im September feierte der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Hans-Gert Pöttering seinen 70. Geburtstag. "Sie sind eine besondere Persönlichkeit der europäischen Geschichte“, gratulierte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

  • Komorowski, Pöttering

    Im Juli begrüßte Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Präsidenten der Republik Polen, Bronisław Komorowski, in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Komorowski sprach anlässlich des einundsiebzigsten Jahrestages des Attentats auf Hitler und warb für eine vertiefte europäische Integration sowie einen starken Zusammenhalt in Europa.

  • Professor Johanna Wanka

    Mit einem Festakt hat die Konrad-Adenauer-Stiftung das 50-jährige Bestehen ihrer Begabtenförderung gefeiert. Eine besondere Würdigung erfuhr sie dabei durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Professor Johanna Wanka, die ihre Glückwünsche persönlich übermittelte: "Das, was hier geleistet wird, ist etwas, was man wirklich loben muss und wirklich loben kann."

  • Gewinner

    Den Lokaljournalistenpreis erhielt in diesem Jahr die Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hob in seiner Rede hervor: „Seriöser Qualitätsjournalismus ist heute wichtiger denn je.“

  • Deutschland - erste Informationen für Flüchtlinge

    Anfang November hat die Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit dem Herder-Verlag einen Wegbegleiter für arabischsprachige Flüchtlinge herausgegeben. „Dieser Leitfaden soll den Neuankömmlingen helfen, sich zu orientieren. Er soll aber auch eine Hilfe für die Menschen sein, die die Flüchtlinge in den kommenden Monaten begleiten“, so der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering.

  • Donald Tusk

    Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, hat bei der Europa-Rede im November eine starke Führungsrolle Deutschlands in der Flüchtlingskrise gefordert: „Europas Zukunft wird zu einem großen Ausmaß von Deutschlands Haltung in der Flüchtlingskrise abhängen.“

  • Karte zum Stimmungsbild zu COP 21

    Mit einem internationalen Stimmungsbild begleitete die KAS die Klimakonferenz COP 21 in Paris Ende November und Anfang Dezember.

  • Borchard, Edelstein

    Knesset-Präsident Yuli Edelstein (rechts neben Michael Borchard, dem KAS-Auslandsbüro-Leiter in Israel) machte auf seiner ersten offiziellen Deutschland-Reise auch Station in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Hier warb er für eine Intensivierung des Jugendaustauschs zwischen Deutschland und Israel.

  • Friede Springer erhält den Preis Soziale Marktwirtschaft 2015

    In der Frankfurter Paulskirche zeichnete die Konrad-Adenauer-Stiftung im Dezember die Unternehmerin Friede Springer für ihr Lebenswerk, ihren Zukunftsmut, ihre Erneuerungsfähigkeit und ihr soziales Engagement mit dem Preis Soziale Marktwirtschaft 2015 aus.

Anfang Dezember registrierte Deutschland den Millionsten Flüchtling. Allein diese Zahl zeigt, wie groß unter den Geflohenen die Hoffnung auf Europa ist. Und die Hilfsbereitschaft hierzulande, das ehrenamtliche Engagement, ist einzigartig. In ihrer Bildungsarbeit führte die Konrad-Adenauer-Stiftung deutschlandweit Diskussionsrunden und Vortragsveranstaltungen zum Thema durch, aber sie hilft auch ganz konkret bei der Integration der Neuankömmlinge: Anfang November brachte sie zusammen mit dem Herder-Verlag einen Leitfaden heraus. Dieser solle den Flüchtlingen „helfen, sich zu orientieren. Er soll aber auch eine Hilfe für die Menschen sein, die die Flüchtlinge in den kommenden Monaten begleiten“, erläutert der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering.

Neben tagesaktuellen Geschehnissen widmete sich die Konrad-Adenauer-Stiftung im zweiten Halbjahr 2015 in internationalen Konferenzen, Preisverleihungen und prominent besetzten Veranstaltungen einer ganzen Reihe weiterer Themen. Dabei stehen die Höhepunkte des Jahres natürlich nur stellvertretend für die unzähligen Veranstaltungen unserer 16 Politischen Bildungsforen und über 80 Auslandsbüros.

Eine ganz besonderer Geburtstag konnte im September in der Stiftung gefeiert werden: Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Hans-Gert Pöttering erhielt zu seinem 70. Geburtstag ein festliches Symposium und herzliche Glückwünsche: "Sie sind eine besondere Persönlichkeit der europäischen Geschichte“, gratulierte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie dankte ihm insbesondere für seinen langjährigen Einsatz für die europäische Integration.

Ein weiteres Jubiläum wurde ebenfalls im September mit einem Festakt gekrönt: Die Konrad-Adenauer-Stiftung feierte das 50-jährige Bestehen ihrer Begabtenförderung . Eine besondere Würdigung erfuhr sie dabei durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Professor Johanna Wanka, die ihre Glückwünsche persönlich übermittelte: "Das, was hier geleistet wird, ist etwas, was man wirklich loben muss und wirklich loben kann."

Ihre Hoffnung auf Europa brachten zwei hochkarätige Besucher zum Ausdruck: Im Juli begrüßte Hans-Gert Pöttering den Präsidenten der Republik Polen, Bronisław Komorowski, in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Komorowski warb anlässlich des einundsiebzigsten Jahrestages des Attentats auf Hitler für eine vertiefte europäische Integration. Und der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, forderte auf der Europa-Rede am 9. November eine starke Führungsrolle Deutschlands in der Flüchtlingskrise: Es gelte die Außengrenzen der Europäischen Union zu sichern, radikalen Populismus zu bekämpfen und das westliche Bündnis zu stärken.

Zudem kam die deutsch-israelische Zusammenarbeit durch einen hohen Besuch zur Geltung: Knesset-Präsident Yuli Edelstein machte auf seiner ersten offiziellen Deutschland-Reise auch Station in Berlin und setzte sich für eine Intensivierung des Jugendaustauschs zwischen Deutschland und Israel ein.

Eine Notwendigkeit über Europas Grenzen hinaus ist zudem der internationale Kampf gegen den Klimawandel. Auch dieses Thema stand auf der Tagesordnung der Stiftung. Mit einem Stimmungsbild begleiteten wir die Klimakonferenz COP 21 in Paris, die mit einem historischen Klimaabkommen endete.

Getreu Adenauers Motto "Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat" verlieh die Konrad-Adenauer-Stiftung in der zweiten Jahreshälfte in zwei ihrer wichtigsten Preise. So erhielt die Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung im September den Lokaljournalistenpreis und die Unternehmerin Friede Springer wurde im Dezember für ihr Lebenswerk, ihren Zukunftsmut, ihre Erneuerungsfähigkeit und ihr soziales Engagement mir dem Preis Soziale Marktwirtschaft ausgezeichnet.

 

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