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Cover: Open Data

Open Data

Die wichtigsten Fakten zu offenen Daten

Von Pencho Kuzev


Berlin, 15. März 2016

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Grundlagen, Rahmenbedingungen und Beispiele zur Nutzung von Open Data

 

Offene Daten sinnvoll nutzen: Ein Szenario für Open Data

Staat und Kommunen haben eine Fülle von Daten für vielfältige Verwaltungsaufgaben erhoben. Welche davon man nun geeignet und wertschöpfend Bürgern und Wirtschaft als Open Data zur Verfügung stellen kann, lässt sich mit Hilfe von Szenarien ausleuchten. Zum Beispiel bei einem Umzug: Zieht ein Unternehmen oder eine Familie um, brauchen beide für die Standortfindung viele Daten. Fast eine Millionen Familien mit mehr als zwei Personen im Haushalt ziehen jedes Jahr in Deutschland um. Kauft man eine „falsche” Immobilie oder muss ein Kind wegen falscher Schulwahl ein Jahr wiederholen, ist schnell ein sechsstelliger Schaden entstanden. Bürger, die umziehen wollen, brauchen daher Informationen über Mietwohnungen oder Kaufimmobilien, Schadstoffbelastungen der Umwelt, Kindertagesstätten, Schulen, Pflegeheime, ÖPNV, um eine passende neue Heimat zu finden.

Dabei sind Postanschrift und Telefonnummer nicht ausreichend. Die öffentliche Hand hat zum Beispiel bei Kindertagesstätten auch Daten über das pädagogische Konzept des Trägers, bei Eigenbetrieb auch den Stellenplan und damit Daten über das Ausbildungsniveau der Mitarbeiter. Das Gesundheitsamt hat Daten über die hygienischen Verhältnisse, das Bauamt über die baulichen. Manche Kindergärten haben schon einen Qualitätsbericht und einige einen Förder- oder Elternverein. Zudem gibt es in manchen Bereichen auch schon Bewertungsportale. Alle diese Daten können z. B. über einen Marker auf einer Karte verlinkt werden und so den Eltern zur Verfügung gestellt werden.

Die Stadt Bonn tut das. Auf der Plattform opendata.bonn.de stellt sie diese Angaben in der CSV- Datei „Kindertageseinrichtungen” als offene Daten zur Verfügung. Nicht nur die Postanschrift und die Telefonnummer sind dort verzeichnet, sondern auch wichtige Informationen wie Träger, Weblinks oder Öffnungszeiten vermerkt. Jeder kann diese Daten frei nutzen, weiterverarbeiten oder damit eine App für das Smartphone entwickeln. So kann Open Data bei der Entscheidung helfen, ob Bonn der richtige Standort für einen Umzug ist.

Grundlagen - Worum geht es?

Umsetzung - Wie funktioniert es?

Beispiele

 

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