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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Veranstaltungsberichte

Ein runder Geburtstag als Anlass, ein buntes Programm zur Unterhaltung und zum Nachdenken, gut gelaunte Gäste im großen Garten und bestes Sommerwetter: Dieser Sonntag bot alle Facetten, die zu einer großen Familienfeier gehören. Über 1.000 Gratulanten nahmen das 50-jährige Bestehen von Schloss Eichholz innerhalb der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Anlass, nach Wesseling zu kommen.

Zu Beginn des Festtags führten zwei Altstipendiaten der Stiftung durch den traditionellen Gottesdienst, Monsignore Bernhard Appel und Pfarrer Alfred Jung. Letzterer erinnert sich noch heute an seinen ersten Besuch auf dem Schloss: „Es war 1972, und ich reiste mit meinem Käfer aus Korbach zur Auswahltagung an.“ Noch heute kommen beide oft zu Auswahltagungen nach Wesseling – als Prüfer.

Den Festakt leitete der Gospelchor Joyful Voices ein mit der musikalischen Aufforderung, das Handy abzuschalten und sich wie zu Hause zu fühlen. Prof. Dr. Bernhard Vogel erinnerte in seiner Rede an die Rolle des Hauses als „Urzelle der Konrad-Adenauer-Stiftung“, aus der eine weltweite Stiftung entstanden sei. Mit Wendgräben und Cadenabbia hat die Stiftung zudem zwei weitere Tagungsorte erhalten. „Wir wollen heute feiern, aber nicht so heftig, dass es eine Abschlussfeier wird“, betonte Prof. Dr. Vogel zu Beginn des Festes. „Denn wenn wir in die Zukunft blicken, liegt vor uns die Aufgabe, den Menschen den Zauber der Freiheit neu zu erklären.“

Und gefeiert wurde kräftig: Im Park probierten sich die Jüngsten in Jonglage und als Feuerwehrmänner, die Rabbit-Tail-Band ließ Jazzmusik erklingen und im Schatten der Bäume entwickelten sich viele Gespräche. Sportlich wurde es beim Boccia-Turnier und auch der traditionelle Baum wurde im Schlosspark gepflanzt. Die Leiter und Mitarbeiter der ersten Stunde gaben in Zeitzeugenrunden Einblicke in die Gründerzeit des Hauses. Auch die ehemaligen Besitzer des Hauses, Eleonore und Charles A. von Joest, erzählten aus ihren Erinnerungen. „Heute erfüllt uns eine tiefe Befriedigung, dass dieses Haus voll Menschen und voller Leben ist“, so Charles A. von Joest.

Die Familie um das Schloss ist mächtig gewachsen. Mittlerweile hat sich innerhalb der Seminarteilnehmer ein eigener Zirkel gebildet: Der Eichholzer Kreis. Er bietet Fachtagungen und Seminarreisen an, um die Seminarabsolventen dauerhaft miteinander zu vernetzen. Das Potenzial ist da: Mittlerweile haben über 500.000 Teilnehmer die Seminare auf Schloss Eichholz besucht.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

Herausgeber
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.


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