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Pressemitteilungen | 15/2017

Hans-Gert Pöttering: Tunesien muss den demokratischen Weg weiterverfolgen

Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung trifft tunesischen Premierminister Youssef Chahed


Berlin, 15. Feb. 2017

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und Präsident des Europäischen Parlaments a.D., Dr. Hans-Gert Pöttering, hat den tunesischen Premierminister Youssef Chahed (Nidaa Tounes) zu einem Gedankenaustausch getroffen. Der Regierungschef Tunesiens hält sich zu einem offiziellen Staatsbesuch in Berlin auf und kam nach Terminen mit der Bundeskanzlerin und mehreren Bundesministern am 14. Februar 2017 zu dem Gespräch in die Konrad-Adenauer-Stiftung.

Pöttering, langjähriger Freund des Landes und Träger des tunesischen Ordens „Grand Officier“, betonte hierbei, dass demokratische Transitionen nicht eine Frage von Jahren seien, sondern diese Prozesse einen langen Atem verlangten, wie nicht zuletzt die Erfahrungen in Europa zeigten. Dies dürfe vor dem Hintergrund der angespannten sozioökonomischen und sicherheitspolitischen Lage in Tunesien nicht vergessen werden. Die Reformbemühungen der neuen Regierung unter Chahed zeigten bereits erste Erfolge und stimmten hoffnungsvoll. Es gelte, den Tunesiern Mut zu machen, den demokratischen Weg des Landes weiterzuverfolgen, der langfristig zu einer weiteren Verbesserung der Lebensbedingungen führen kann.

Premierminister Chahed lobte die enge und vertrauensvolle Kooperation der Konrad-Adenauer-Stiftung mit demokratischen Kräften und Institutionen. Er sehe Deutschland an der Seite Tunesiens, das sich an der Südgrenze Europas radikalen Entwicklungen entgegenstelle und ein Modell für eine funktionierende, auf Konsens basierende Demokratie in der arabischen Welt sei.

Im Anschluss an das Gespräch des ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments mit dem Regierungschef fand ein politisches Fachgespräch statt. Chahed skizzierte hierbei die Phasen des tunesischen demokratischen Übergangs und ging auf die aktuellen Herausforderungen des Landes ein. Die neue Regierung begegne diesen mit Reformen des öffentlichen Dienstes, des Bildungssektors, des Sicherheitsapparates sowie der Wirtschaftsgesetzgebung. Auch konnten bereits verstärkt internationale Investoren gewonnen werden, so dass die Zeichen für weiteres Wirtschaftswachstum gut stünden.

Im kas.de-Video spricht die tunesische Friedensnobelpreisträgerin Ouided Bouchamaoui über das Erfolgsgeheimnis ihres Landes - und was für den weiteren Fortschritt vonnöten ist:

Fotos vom Besuch des tunesischen Premierministers Youssef Chahed


Youssef Chahed, Premierminister der Republik Tunesien.


Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.


Youssef Chahed, Premierminister der Republik Tunesien, und Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.


Tunesiens Premierminister besuchte mit einer Reihe Ministern seiner Regierung die Konrad-Adenauer-Stiftung.


Youssef Chahed, Premierminister der Republik Tunesien, und Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.


Youssef Chahed, Premierminister der Republik Tunesien, und Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.


Mit den zahlreichen Gesprächsteilnehmern diskutierte Premierminister Youssef Chahed die aktuelle Lage und die Herausforderungen Tunesiens.

 

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