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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Analysen und Argumente

Fake News sind kein neues Phänomen, erhalten aber in Zeiten der Digitalisierung aufgrund ihrer rasanten Verbreitung neue Brisanz. Sie konterkarieren die Idee einer offenen Informationsgesellschaft und sind daher besonders verwerflich. Wie kann man Falschmeldungen erkennen? Welche Möglichkeiten gibt es, um ihre Verbreitung zu unterbinden? Sowohl Nutzer als auch Anbieter können etwas dagegen tun. In einem Policy Paper werden die Möglichkeiten der Gegenwehr beschrieben.

Zum Mitnehmen

  • Es gibt viele Typen von Fake News. Alle können gesellschaftliche Auswirkungen haben. Von besonderer Bedeutung sind vorsätzlich verbreitete Fake News, mit denen der Urheber eine bestimmte, meist bösartige Absicht verbindet.
  • Ähnlich wie bei Hackerattacken geht es beim Verbreiten von Fake News in erster Linie ums Geld, aber auch um politische Ziele.
  • Absichtliche Falschnachrichten folgen der Funktionslogik Sozialer Netzwerke. Die virale Verbreitung von Fake News wird von Bots gefördert.
  • Ist eine Falschnachricht erst einmal im Umlauf und wird von vielen geteilt, ist es schwierig, ihre Wirkung einzudämmen. Deshalb muss es das Ziel sein, schon die Verbreitung von Fake News zu unterbinden.
  • Klassische Medien haben qualitätssichernde Maßnahmen entwickelt, um Fake News zu erkennen. Ähnliche Mechanismen müssten auch für die Sozialen Netzwerke etabliert werden, etwa „Verification Officers“, die Nachrichten überprüfen.

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Kontakt

AbbildungElisabeth Enders
Redakteurin
Tel. +49 2241 246-2264
Elisabeth.Enders(akas.de


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