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Konrad-Adenauer-Stiftung (Logo)Analysen und Argumente

Seit Ende des Kalten Krieges besteht das zweite nukleare Zeitalter, in dem sich nicht zwei nukleare Supermächte, sondern eine größere Zahl nuklearer Akteure gegenüberstehen. Einige Tendenzen lassen darauf schließen, dass ein gefährlicheres drittes nukleares Zeitalter bevorsteht, das durch die weitere Verbreitung und gar den Einsatz von Atomwaffen gekennzeichnet ist. Die Analyse zeichnet diese Trends nach und spricht der nächsten Bundesregierung Empfehlungen aus, wie sie diesen Entwicklungen entgegenwirken und die zukünftige nukleare Ordnung mitgestalten kann.

Atombunker-Schild im Washingtoner International Spy Museum | © Ben R / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0© Ben R / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0
Atombunker-Schild im Washingtoner International Spy Museum | © Ben R / Flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Zum Mitnehmen

  • Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts besteht das zweite nukleare Zeitalter, das nicht mehr vom Gegensatz zweier nuklear bewaffneter Supermächte, sondern einer größeren Zahl nuklearer Akteure geprägt ist.
  • Bestimmte Trends und denkbare Ereignisse lassen vermuten, dass die immer noch vergleichsweise stabile Ordnung des zweiten Zeitalters einem gefährlicheren dritten Zeitalter weichen könnte, in dem die Weiterverbreitung und sogar der Einsatz von Nuklearwaffen wahrscheinlicher werden.
  • Deutschland kann dazu beitragen, die Folgen einer solchen Entwicklung einzuhegen, indem es sich zur Logik der erweiterten Abschreckung durch die USA, der nuklearen Teilhabe und der nuklearen Nichtverbreitung bekennt und entsprechende Maßnahmen ergreift.

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Kontakt

AbbildungElisabeth Enders
Redakteurin
Tel. +49 2241 246-2264
Elisabeth.Enders(akas.de


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