Analysen und Argumente

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

Haushaltsnahe Dienstleistungen als Instrument der Familienförderung

Der Bedarf an haushaltsnahen Dienstleistungen ist gestiegen und wird aufgrund der zunehmenden Berufstätigkeit beider Eltern weiter steigen. Die Entwicklung eines regulären Markts für haushaltsnahe Dienste könnte neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für einfach Qualifizierte schaffen. Eine wichtige Vermittlungsfunktion haben hierbei Dienstleistungsagenturen, die als Arbeitgeber Tätigkeiten haushaltsübergreifend organisieren und weiterbilden. Das europäische Ausland hat dazu interessante Modelle entwickelt. Holger Bonin, 30. Nov. 2016 mehr...

Schwankende Wahlbeteiligung

Internationale Erfahrungen zur Wahlbeteiligung und mögliche Reformansätze
Die Wahlbeteiligung schwankt unter den EU-Mitgliedern erheblich. Bei den jeweils letzten Wahlen zu den nationalen Parlamenten der 28 Mitgliedstaaten lagen Tiefst- und Höchstwert der Wahlbeteiligung bei 41,8 Prozent (Rumänien) und 93 Prozent (Malta). Die durchschnittliche Wahlbeteiligung bei den jeweils letzten Wahlen zum nationalen Parlament lag EU-weit bei 66,5 Prozent. In Deutschland ist die Wahlbeteiligung im internationalen Vergleich nach wie vor überdurchschnittlich hoch. Und: Reformen im Ausland haben bisher nicht zu einem signifikanten Anstieg der Wahlbeteiligung beigetragen. Franziska Fislage, Karsten Grabow, 17. Nov. 2016 mehr...

Finanzierungsmöglichkeiten für Start-ups in Deutschland

Eine Übersicht zu den verschiedenen Möglichkeiten der Kapitalakquise
Die Start-up-Szene in Deutschland entwickelt sich gut. Sind die Finanzierungsmöglichkeiten für Start-ups in Deutschland daher wirklich so unzureichend oder fehlen lediglich gut zugängliche Informationen über die existierenden Fördermöglichkeiten? Ziel dieses Papiers ist es, den Status quo und die Hindernisse für Gründungen von Start-ups in Deutschland zu analysieren. *** Erscheint nur online *** Robert Baumgart, 16. Nov. 2016 mehr...

Hochschulräte in Deutschland – nicht unumstritten, aber unentbehrlich

Hochschulräte sind eine jüngere Entwicklung in der Hochschullandschaft. Die Bundesländer, die Hochschulen und die Hochschulräte selber sind die Weichensteller für eine adäquate Ausgestaltung und Optimierung der Hochschulratsarbeit in Deutschland. Dieses Papier befasst sich mit den rechtlichen und strategischen Rahmenbedingungen für die Arbeit von Hochschulräten. Es bietet Anregungen für das konkrete Handeln der jeweiligen Akteure und stellt einen Beitrag zur Förderung der Hochschulautonomie dar. Ulrich Müller, Mathias Winde, 14. Nov. 2016 mehr...

Deutschlands Präsidentschaft in der G20 (III)

Globale Gesundheit als Voraussetzung für Sicherheit und Stabilität
Im Dezember 2016 wird Deutschland die Präsidentschaft in der G20 übernehmen. In drei zusammenhängenden Papieren erläutert der Arbeitskreis Junge Außenpolitiker, welche Initiativen Deutschland in diesem Gremium anstoßen sollte und wie sie zum Erfolg geführt werden können. Dieses dritte Papier befasst sich mit der Verbindung von globaler Gesundheit, Sicherheit und Stabilität. Es bietet damit nicht nur Anregungen für das deutsche Regierungshandeln, sondern stellt auch einen Beitrag zur Förderung der (fach-)politischen Debatte in Deutschland dar. Arbeitskreis Junge Außenpolitiker, 5. Okt. 2016 mehr...

Lehren aus dem Stresstest

Was die EU aus der Flüchtlingskrise gelernt hat – und noch lernen muss
Die Europäische Union hat in den vergangenen sechzehn Monaten im Rahmen der Flüchtlingskrise sehr viel Kritik einstecken müssen. Trotz eines schwierigen Beginns hat die Europäische Union in den vergangenen Monaten jedoch in vielen Feldern Handlungsfähigkeit bewiesen und zahlreiche Maßnahmen und Reformen beschlossen. Das vorliegende Papier geht detailliert auf diese Reformen ein und zieht eine Zwischenbilanz der EU-Politik der vergangenen 16 Monate. Christina Catherine Krause, Olaf Wientzek, 28. Sept. 2016 mehr...

Das flexible Zweiverdienermodell und seine vielfältigen Chancen

… und wie die Politik es familienphasen-sensibel gestalten kann
Junge Menschen favorisieren eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und Familienarbeit. Im Zweiverdienermodell lassen sich politisch definierte Ziele besser erreichen. Familienpolitische Reformen wie Kita-Ausbau und Elterngeld üben einen positiven Einfluss auf die Geburtenrate und die Frauenerwerbstätigkeit aus. Der Schlüssel zu einem familienphasen-sensiblen Zweiverdienermodell liegt im Arbeitsmarkt: Es bedarf mehr qualifizierter Teilzeitstellen, langfristige Rückkehrperspektiven in Vollzeitarbeit und Karrierepfade, die temporäre familienbedingte Auszeiten ermöglichen. Martin Bujard, 28. Sept. 2016 mehr...

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben

  • stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor,
  • bieten Kurzanalysen,
  • erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und
  • nennen KAS-Ansprechpartner
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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

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