Analysen und Argumente

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Die Disruption der Meinungsbildung

Die politische Debatte in Zeiten von Echokammern und Filterblasen
Auch die politische Meinungsbildung erfolgt zunehmend über die sozialen Netzwerke. Offenbar trägt die Netzwerkstruktur der Social Media-Anbietern zu einem Bedeutungsverlust der traditionellen Medien bei und wirft damit große theoretische Fragen nach der demokratischen Meinungsbildung insgesamt auf. Insbesondere die Begriffe „Filterblase“ und „Echokammer“ werden häufig herangezogen, um dieses neue Phänomen zu beschreiben. Ist die Meinungsbildung durch das Netz in Gefahr, oder zeigt sich hier nur eine fortschrittsfeindliche Grundeinstellung? Simon Hegelich, Morteza Shahrezaye, 3. Juli 2017 mehr...

Der Angriff des Populismus auf die Geschichte

Weshalb ein kritisches Geschichtsbewusstsein für die Demokratie unerlässlich ist
„In vielen Ländern der Welt gefährden populistische Bewegungen liberale Demokratien. Populisten versuchen, Geschichte zu ihren Gunsten zu instrumentalisieren. Ideologisch geprägte Geschichtsbilder werden als Waffe gegen die Demokratie verwendet. „„Ein kritisches Geschichtsbewusstsein hilft, sich gegen Populismus zur Wehr zu setzen. Martin Schulze Wessel, 29. Juni 2017 mehr...

Künstliche Intelligenz

In vielen Lebensbereichen bald Selbstverständlichkeit
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Technologiefeld, das sich seit den 1990er Jahren mit enormen Fortschritten weiterentwickelt. Vieles, was wie Science Fiction anmutet, ist bereits Realität. KI wird die meisten Lebensbereiche verändern. Sowohl in der Forschung als auch in der Anwendung gehört Deutschland zur Spitzengruppe weltweit. Vorrangige politische Aufgaben, die es in Bezug auf KI zu lösen gilt, sind die Forschungsförderung, der Datenschutz und die Klärung ethischer und gesellschaftlicher Fragen. Gerhard Lakemeyer, 28. Juni 2017 mehr...

Zeitgeschichtliche Bildung in der Schule – das Fach Geschichte

Zeitgeschichtliches Wissen ist unabdingbar, um sich in Politik und Gesellschaft zu orientieren. Es trägt in einer komplexer werdenden Gesellschaft zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Um Jugendlichen bessere Kenntnisse in Zeitgeschichte und Politik zu vermitteln, bedarf es einer Aufwertung des Geschichtsunterrichts in der Schule: Die derzeitigen Stundenzahlen reichen nicht aus; die Curricula für das Fach Geschichte sind überarbeitungsbedürftig. Zeitgeschichte muss als Schwerpunkt - auch gegenüber anderen Fächern - gestärkt werden. „„ Ulrich Bongertmann, 27. Juni 2017 mehr...

Diktatur oder Demokratie?

Defizite im zeitgeschichtlichen Wissen
Jugendliche in Deutschland verfügen über erschreckend geringes zeitgeschichtliches Wissen. Es fehlt vielfach an Grundwissen über den Nationalsozialismus, die DDR und die Bundesrepublik. Es mangelt an Kenntnissen, um zwischen Diktaturen und Demokratien sicher unterscheiden zu können. Die Konsequenz sind erhebliche Fehleinschätzungen in der Systembewertung und der aktuellen politischen Situation. Die Defizite begünstigen politische Populisten und Extremisten und gefährden die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Klaus Schroeder, Monika Deutz-Schroeder, 21. Juni 2017 mehr...

Blockchain – Disruption der öffentlichen Verwaltung?

Eine Technologie zur Neugestaltung der Verwaltungsprozesse
Können Algorithmen die Bescheide über Rente, Scheidung oder Steuern rechtssicher ausstellen? Wird der aktuelle Hype um die Blockchain-Technologie die Verwaltung erreichen und dort einen disruptiven Charakter haben? Die vorliegende Publikation erklärt die Anwendungsszenarien von Blockchain für die öffentliche Verwaltung. Ohne zentrale Instanz, öffentlich einsehbar, manipulations- und ausfallsicher sind interessante Eigenschaften dieser Technologie. Doch ist sie auch umsetzungsreif für die Verwaltung? Marcus M. Dapp, Dian Balta, Helmut Krcmar, 20. Juni 2017 mehr...

Erst das wirtschaftliche Fundament, dann die soziale Säule

Kommentar zum Reflexionspapier der Europäischen Kommission zur sozialen Dimension Europas
Am 26. April veröffentlichte die Europäische Kommission ein Reflexionspapier zur sozialen Dimension Europas. „Es skizziert drei Optionen für die künftige Rolle der EU in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Beschäftigung und Jugend. Das Papier enthält einige sinnvolle Vorschläge, der Subsidiaritätsgedanke kommt aber zu kurz. „Keine der drei Optionen ist vollends überzeugend, stattdessen sollte sich die EU nach dem Motto „Weniger, aber effizienter“ auf Maßnahmen u.a. zur Stärkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit oder zur gegenseitigen Anerkennung von Abschlüssen konzentrieren. David Gregosz, Thomas Köster, Olaf Wientzek, 20. Juni 2017 mehr...

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben

  • stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor,
  • bieten Kurzanalysen,
  • erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und
  • nennen KAS-Ansprechpartner
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