Fußball-WM 2014 in Brasilien

Politische, soziale und wirtschaftliche Hintergründe

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Foto: RidrogoLobo.com/Flickr

Am 12. Juni 2014 beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Brasilien. Von diesem sportlichen Event erhoffen sich die Brasilianer nicht nur den Sieg ihrer Seleçãos, sondern auch wirtschaftliche und soziale Verbesserungen sowie einen Imagegewinn für ihr Land. Doch noch immer hat Brasilien mit Korruptionsvorwürfen und einer schwachen Infrastruktur zu kämpfen. Bereits beim Confederations Cup im vergangenen Jahr kam es zu Massenprotesten von über 200.000 Menschen gegen zu hohe Preise im öffentlichen Nahverkehr, Korruption und soziale Missstände. Experten gehen davon aus, dass die Protestler die internationale Aufmerksamkeit für weitere Demonstrationen nutzen könnten.

Zu diesen Kontroversen Brasiliens bietet das Themen-Dossier verschiedene Hintergrundinformationen und weist auf Veranstaltungen zum Thema hin.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Auslandsbüros Brasilien der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Publikationen

América Latina - Kontinent der Möglichkeiten

Handreichung zur Politischen Bildung - Band 18
Jungen Menschen globale entwicklungspolitische Themen anschaulich zu vermitteln, zählt zu den besonderen Herausforderungen der schulischen und außerschulischen Bildung. Für uns, die international aufgestellte Konrad-Adenauer-Stiftung, war die Fußball-Weltmeisterschaft der geeignete Anlass, in einem dreitägigen Jugendcamp Schülerinnen und Schüler mit den Perspektiven des faszinierenden Kontinents Lateinamerika in Kontakt zu bringen. Unter Einsatz eines komplexen Methodenmix produzierten die Teilnehmer unter Anleitung junger, fachkundiger Referenten eigene landeskundliche Kurzausstellungen über die WM-Teilnehmerländer oder kommunizierten per Skype-Interview unmittelbar mit unseren Kollegen in Buenos Aires, Rio und Mexiko-Stadt. Handreichungen zur Politischen Bildung, 11. Dez. 2014 mehr...

Nach der WM ist vor Olympia

Felix Dane, Leiter des Büros in Brasilien, im hr1-Radio-Interview zum neuen Bewusstsein der brasilianischen Bevölkerung
Vor zehn Tagen endete die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Zurückgeblieben sind große Stadien und ein Schuldenberg. Doch Felix Dane, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rio de Janeiro, sagte im hr1-Radio-Interview, dass die Fußball-Weltmeisterschaft neue politische und soziale Diskussionen in der brasilianischen Bevölkerung ausgelöst hätten. 23. Juli 2014 mehr...

"Diskurs im Land ist ein positiver Effekt der WM"

Felix Dane im Interview mit Inforadio
Es ist die teuerste Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. Acht Milliarden Euro hat das Land investiert. Einen Titel gab es dafür nicht - aber immerhin Flughäfen, Stadien und Brücken. Doch einen großen wirtschaftlichen Schub werde die WM nicht bringen, meint Felix Dane, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rio de Janeiro. Dafür sieht er andere positive Effekte. 14. Juli 2014 mehr...

Im Abseits

Im argentinischen Fußball mischt die Politik mit
Fußball, Gewalt, Kriminalität und Politik sind Wörter, die am Rio de La Plata in einem Atemzug ausgesprochen werden. Die Verstrickungen zeigen sich besonders im Umfeld von Großereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft im Nachbarland Brasilien. Die Wurzeln des Problems liegen tief – denn oft ziehen bekannte Personen aus dem politischen Leben die Fäden im Hintergrund. Kristin Wesemann, Roberto Luppi, Anna Raith, Länderberichte, 10. Juli 2014 mehr...

Alle Publikationen zum Thema (14)
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"Es laufen in Brasilien Projekte an, die die Mittelschicht stärken werden", sagt Olaf Jacob, Teamleiter Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung, im Interview

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Ein Video-Projekt der JONA: Begleiten Sie Manuela und Anuscha in die Favela Santa Marta in Rio de Janeiro, wo sie hinter die Kulissen eines eingefleischten Fans des Fußballvereins Flamengo blicken durften.