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Das war das erste Halbjahr 2015

Der KAS.de-Jahresrückblick

27. Dez. 2015


"Die Einheit Europas war ein Traum weniger. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für alle", ist ein nach wie vor höchst aktuelles Diktum Konrad Adenauers. Träume, Hoffnung und Notwendigkeiten prägten auch das Jahr 2015 tagtäglich in Europa - und natürlich die Themen, mit denen sich die Konrad-Adenauer-Stiftung befasste.

Europa ist dieses Jahr ganz besonders die Hoffnung von Millionen Flüchtlingen, die bei uns Schutz suchen. In der Flüchtlingsfrage zeigte sich, wie notwendig die europäische Einheit nach wie vor ist. Und mit "Je suis Charlie" bewies Europa nach den ersten Pariser Terroranschlägen im Januar, was es heißt, Solidarität zu zeigen.

Neben tagesaktuellen Geschehnissen widmete sich die Konrad-Adenauer-Stiftung im ersten Halbjahr 2015 in internationalen Konferenzen, Preisverleihungen und prominent besetzten Veranstaltungen einer ganzen Reihe weiterer Themen. Dabei stehen die Höhepunkte des Jahres natürlich nur stellvertretend für die unzähligen Veranstaltungen unserer 16 Politischen Bildungsforen und über 80 Auslandsbüros.

Gleich zu Beginn des Jahres verdeutlichten drei Transformationskonferenzen zu den Themen "Zukunft des Westens", Digitalisierung und Ressourcennutzung in einer veränderten Welt die Notwendigkeit zu europäischer und internationaler Zusammenarbeit .

Die Hoffnung auf eine Zukunft ohne Gewalt und Intoleranz - dafür aber voller Kreativität - ist groß. Deswegen fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung die begabte Jugend und kreative Literaten. Dazu verliehen wir allein im ersten Semster 2015 drei Preise: Beim bundesweiten Jugendwettbewerb „DenkT@g“ erhielten zwei Schüler den ersten Preis für ihre Website "Zweitzeugen", beim Kreativwettbewerb "Mutig gegen jeden Extremismus" gewannen ebenfalls zwei Schüler mit einem Video-Beitrag und den Konrad-Adenauer-Literaturpreis 2015 erhielt die "europäische Dichterin" Marica Bodrožić, die mit ihrem Schreiben nationale Grenzen überschreitet und für eine europäische Kultur des Teilens in Europa wirbt.

Auch an der europäischen Peripherie ist die Hoffnung auf Europa groß. Diese fasste der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk bei seinem Besuch in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Worte, als er sich für die Unterstützung Deutschlands und der EU bedankte: „Sie geben der Ukraine und seiner Bevölkerung eine Chance, ein echter Partner und ein Mitglied der Europäischen Union zu werden.“

Und schließlich beendeten wir das erste Halbjahr 2015 mit dem Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung unter dem Motto "Farbe bekennen – Demokratie braucht Demokraten". Gastredner und FDP-Vorsitzender Christian Linder zog eine positive Bilanz der Demokratie in Deutschland. Und weil diese Demokratie in Zukunft die heutige Jugend ausfüllen muss, gab ein Jugendpolitiktag zum Tag der KAS Schülern dreier Berliner Schulen die Möglichkeit, kreativ "Farbe zu bekennen" und sich zu engagieren.


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