Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

2017

Die Europäische Währungsunion: Thesen zu ihrer Weiterentwicklung und was wir vom Dollarraum lernen können

von Lukas Block

Die junge Europäische Währungsunion kann sich bei ihrer institutionellen Weiterentwicklung vom wichtigsten Währungsraum der Welt inspirieren lassen, auch wenn ein Europäischer Bundesstaat nicht auf der politischen Agenda steht. Denn der Dollarraum bietet diskussionswürdige Reformanstöße: Zum einen für nationale Schuldenbremsen, welche Raum für langfristige Investitionen lassen, zum anderen für eine Rolle der EZB als Lender of Last Resort und für eine Regelung, die im Notfall den Austritt eines Landes aus der Eurozone regelt. – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

2017

Bessere Qualität für Kitas

von Ilse Wehrmann, Christine Henry-Huthmacher

Eltern beklagen nicht nur fehlende Kitaplätze, sondern auch die Qualität der Kindertageseinrichtungen. Diese ist, wie Studien bestätigen, mehrheitlich nur mittelmäßig. Eltern wünschen sich einheitliche Qualitätsstandards. Diese werden im vorliegenden Papier näher erläutert und die Investitionen berechnet.

2017

Business as Usual in Brussels? NATO’s strategic outlook under Trump

von Aylin Matlé, Alessandro Scheffler Corvaja

In response to Russia's aggression, NATO has re-emphasized territorial defense and has strengthened its deterrence posture in Europe's East. Questions remain, however, regarding the credibility and durability of that posture. Further, the unstable situation in Northern Africa and the Middle East creates anxiety for European allies. With the election of Donald Trump to the U.S. presidency, a dose of uncertainty about the viability of the transatlantic bond has been introduced into alliance affairs. This paper analyzes NATO's strategic situation and gives recommendations on how to proceed.

2017

Verbraucherpolitik in der Sozialen Marktwirtschaft

von Martin Schebesta

Eigenverantwortung anstelle staatlicher Bevormundung
Anlässlich des diesjährigen Doppeljubiläums von Ludwig Erhards 120. Geburtstag sowie 40. Todestag untersucht die Konrad-Adenauer-Stiftung das Leitbild des mündigen Verbrauchers, dem eine zentrale Rolle in Erhards Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft zukommt. – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

2017

Wildwuchs in der Bachelorlandschaft?

von Manfred J. Hampe

Die Zahl der Studiengänge in Deutschland ist auf mehr als 18.000 angewachsen. Für Studieninteressierte ist es nicht leicht, den richtigen Studiengang auszuwählen und für Unternehmen wird es schwieriger, geeignete Absolventen mit dem erforderlichen Know-how zu finden. Ist die überbordende Vielfalt von Bachelorstudiengängen sinnvoll? Weshalb gibt es so viele Studiengänge in Deutschland und wie kann die Fülle besser reguliert werden? – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

2017

Die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion (I) – Eine staatliche Insolvenzordnung für den Euroraum

von Bodo Herzog

Für die dauerhafte Stabilität der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) ist die Glaubwürdigkeit und Durchsetzung des institutionellen Regelwerks erforderlich. Von Bedeutung sind insbesondere die No-Bailout-Regelung (Art. 125 AEUV), das Verbot der monetären Haushaltsfinanzierung (Art. 123 AEUV) und im Sekundärrecht der Stabilitäts- und Wachstumspakt, Six- & Two-Pack, Europäisches Semester und der Fiskalvertrag. Der hier vorgeschlagene „staatliche Insolvenzmechanismus“, verbunden mit einer im Ultima Ratio rechtsverbindlichen „Austrittsklausel“ wäre ein Lösungsansatz.

2017

Ist ein Bildungskanon noch zeitgemäß?

von Nadine Poppenhagen, Norbert Arnold, Leonard Dung

Bildung und Wissen sind Deutschlands wichtigstes Zukunftskapital. Das schließt nicht nur arbeitsmarktrelevantes Wissen ein, das der Berufsbefähigung dient, sondern die umfassende Bildung der Persönlichkeit. Bildung ermöglicht Teilhabe – gesellschaftlich, politisch, kulturell und wirtschaftlich –, und Bildung trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Was müssen Schülerinnen und Schüler heute lernen? Was brauchen sie, um sich in einer zunehmend komplexeren Welt orientieren zu können? Was gehört in einen zeitgemäßen Bildungskanon?

2017

Langzeitarbeitslos im Beschäftigungsboom

von Thomas Köster

Zeit für sozialpolitische Ansätze?
Langzeitarbeitslose partizipieren kaum am Beschäftigungsboom in Deutschland. Mehr als 600.000 Menschen leben seit 2005 durchgängig von Hartz IV. Der genauere Blick auf die Gruppe der Langzeitarbeitslosen zeigt, dass für diese Menschen eine Jobperspektive auch mittelfristig nicht gegeben ist. Das vorliegende Papier widmet sich dieser besonders verfestigten Arbeitslosigkeit, beschreibt wesentliche empirische Befunde und skizziert, warum neue Bemühungen um diese Menschen ein wichtiger Bestandteil einer Ordnungspolitik sein sollten.

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.