Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Verbraucherpolitik in der Sozialen Marktwirtschaft

Eigenverantwortung anstelle staatlicher Bevormundung

Anlässlich des diesjährigen Doppeljubiläums von Ludwig Erhards 120. Geburtstag sowie 40. Todestag untersucht die Konrad-Adenauer-Stiftung das Leitbild des mündigen Verbrauchers, dem eine zentrale Rolle in Erhards Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft zukommt. – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Wildwuchs in der Bachelorlandschaft?

Die Zahl der Studiengänge in Deutschland ist auf mehr als 18.000 angewachsen. Für Studieninteressierte ist es nicht leicht, den richtigen Studiengang auszuwählen und für Unternehmen wird es schwieriger, geeignete Absolventen mit dem erforderlichen Know-how zu finden. Ist die überbordende Vielfalt von Bachelorstudiengängen sinnvoll? Weshalb gibt es so viele Studiengänge in Deutschland und wie kann die Fülle besser reguliert werden? – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion (I) – Eine staatliche Insolvenzordnung für den Euroraum

Für die dauerhafte Stabilität der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) ist die Glaubwürdigkeit und Durchsetzung des institutionellen Regelwerks erforderlich. Von Bedeutung sind insbesondere die No-Bailout-Regelung (Art. 125 AEUV), das Verbot der monetären Haushaltsfinanzierung (Art. 123 AEUV) und im Sekundärrecht der Stabilitäts- und Wachstumspakt, Six- & Two-Pack, Europäisches Semester und der Fiskalvertrag. Der hier vorgeschlagene „staatliche Insolvenzmechanismus“, verbunden mit einer im Ultima Ratio rechtsverbindlichen „Austrittsklausel“ wäre ein Lösungsansatz.

Ist ein Bildungskanon noch zeitgemäß?

Bildung und Wissen sind Deutschlands wichtigstes Zukunftskapital. Das schließt nicht nur arbeitsmarktrelevantes Wissen ein, das der Berufsbefähigung dient, sondern die umfassende Bildung der Persönlichkeit. Bildung ermöglicht Teilhabe – gesellschaftlich, politisch, kulturell und wirtschaftlich –, und Bildung trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Was müssen Schülerinnen und Schüler heute lernen? Was brauchen sie, um sich in einer zunehmend komplexeren Welt orientieren zu können? Was gehört in einen zeitgemäßen Bildungskanon?

Langzeitarbeitslos im Beschäftigungsboom

Zeit für sozialpolitische Ansätze?

Langzeitarbeitslose partizipieren kaum am Beschäftigungsboom in Deutschland. Mehr als 600.000 Menschen leben seit 2005 durchgängig von Hartz IV. Der genauere Blick auf die Gruppe der Langzeitarbeitslosen zeigt, dass für diese Menschen eine Jobperspektive auch mittelfristig nicht gegeben ist. Das vorliegende Papier widmet sich dieser besonders verfestigten Arbeitslosigkeit, beschreibt wesentliche empirische Befunde und skizziert, warum neue Bemühungen um diese Menschen ein wichtiger Bestandteil einer Ordnungspolitik sein sollten.

Open Access – Publizieren in der digitalen Gesellschaft

Die Digitalisierung revolutioniert den wissenschaftlichen Informationsaustausch: Open Access macht wissenschaftliche Publikation für alle Wissenschaftler und für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei im Internet zugänglich und passt damit das wissenschaftliche Publizieren an die Anforderungen der Informationsgesellschaft an. Davon profitieren Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. – ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

„Ohne Sprache kannst du nichts machen“ - Integration von Zuwanderern mit politischen Migrationsmotiven

Aktuelle qualitative Befragungen von Geflüchteten, die in den letzten zwei bis drei Jahren nach Deutschland gekommen sind, zeigen eine hohe Arbeitsmotivation der Geflüchteten. Die deutsche Sprache gilt bei Ihnen zudem als Schlüssel zum Arbeitsmarkt. Wir haben Zuwanderer befragt, die schon vor fünf, zehn oder auch zwanzig Jahren aus politischen Motiven nach Deutschland gekommen sind - und es ergibt sich ein ähnliches Bild. Viele der Geflüchteten beklagen, dass sie in der Anfangszeit nicht arbeiten durften und die Sprache nicht konnten bzw. zum Teil auch nicht lernen konnten.

Lehren aus dem Stresstest

Was die EU aus der Flüchtlingskrise gelernt hat – und noch lernen muss

Die Europäische Union hat in den vergangenen sechzehn Monaten im Rahmen der Flüchtlingskrise sehr viel Kritik einstecken müssen. Trotz eines schwierigen Beginns hat die Europäische Union in den vergangenen Monaten jedoch in vielen Feldern Handlungsfähigkeit bewiesen und zahlreiche Maßnahmen und Reformen beschlossen. Das vorliegende Papier geht detailliert auf diese Reformen ein und zieht eine Zwischenbilanz der EU-Politik der vergangenen 16 Monate. Kontakt zu den Autoren können Sie über die oben stehende Namen aufnehmen.

Digitales Lernen

Möglichkeiten und Grenzen einer Digitalisierung im Bildungsbereich

Digitalisierung ist für eine zukunftsfähige Schule wichtig. Erfolgreiches digitales Lernen hängt aber nicht nur von moderner Technik ab, sondern vor allem auch von den Lehrpersonen, die die neuen technischen Möglichkeiten in Lehr- und Lernkonzepte integrieren. Untersuchungen belegen, dass Technik allein noch kein Erfolgsgarant ist. Kompetenz und Haltung der Lehrpersonen sind entscheidend.

Christen in Syrien: Aktuelle Lage und Perspektiven

Current Situation and Future Outlook

Syrien sei ein säkulares Land, die Religionsfreiheit werde garantiert. Auch wenn das so nie gestimmt hat, konnten Christen in Syrien bis 2010 ihren Glauben ohne massive Probleme leben. Viele Kirchenführer hoffen, dass das so bleibt, auch viele Christen – manche kämpfen dafür. Der Bürgerkrieg hat bereits mehr als 500.000 Opfer gefordert, 6,5 Mio. Syrer zu Binnenflüchtlingen und fast 5 Mio. zu Flüchtlingen gemacht. Die Zahl der Christen hat um mindestens 50% abgenommen. Sie sind geflohen vor dem Krieg, dem Regime, den Islamisten. Werden sie nach dem Ende des Konflikts nach Syrien zurückkehren?

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.