Einzeltitel

"Quo vadis Europäische Union der 27?"

Die EU zwischen inneren Spannungen, COVID-Krise und äußeren Herausforderungen – deutsche und polnische Perspektiven

Das vorliegende Positionspapier wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen und dem Lehrstuhl für die deutsche Wirtschaft des Instituts für Weltwirtschaft, dem Deutsch-Polnischen Akademikerforum und dem Institut für internationale Wirtschaftspolitik an der SGH Warsaw School of Economics herausgegeben. Es wurde verfasst von Prof. Dr. Jürgen Wandel sowie Prof. Dr. Andreas Bielig und ist erschienen aus Anlass der polnisch-deutschen wissenschaftlichen Konferenz an der SGH Warschau am 13./14. Oktober 2021 zum Thema: „Quo vadis Europäische Union der 27? Die EU zwischen inneren Spannungen, COVID-Krise und äußeren Herausforderungen – deutsche und polnische Perspektiven“.

Seit mehr als 10 Jahren gesellt sich in der Europäischen Union eine Krise zur anderen: globale Finanzkrise, Eurokrise, Flüchtlingskrise, der unerwartete Brexit und zuletzt die Erschütterungen durch die Corona-Krise. Zunehmend scheinen dabei die Spannungen zwischen einzelnen Mitgliedern sowie zwischen den EU-Institutionen und einzelnen Mitgliedstaaten zuzunehmen. Darauf deuten etwa die jüngsten Kontroversen zum Thema Rechtsstaatlichkeit und Primat des EU-Rechts hin. Gleichzeitig scheint ein neuer Systemwettbewerb im Gange zu sein, insbesondere mit China, dessen Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell marktwirtschaftliche Elemente mit autoritären Strukturen verbindet und das nicht nur wirtschaftlich weiter aufstrebt, sondern auch politisch die Ordnung der Welt in ihrem Sinne zu beeinflussen sucht.

Was bedeutet das für die Zukunft der EU der 27? Wohin entwickelt sich dieses europäische Integrationsprojekt? Und wohin sollte es sich entwickeln, um die vielfältigen Krisen und Herausforderungen, wie etwa die digitale Transformation meistern zu können?

Kontakt

Daniel Lemmen

Daniel Lemmen

Projektkoordinator

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