Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Intervista Ambasciatore Wasum-Reiner

A parlare è l’Ambasciatore della Repubblica Federale di Germania

Intervista concessa dall´Ambasciatore Wasum-Reiner al gruppo degli studenti dell´Osservatorio Germania Italia guidato dalla Prof.ssa Tiziana di Maio, accompagnato dalla Direttrice Caroline Kanter

Norwegens Regierung setzt auf eine Umstrukturierung des Staatshaushaltes

Norwegens Wirtschaft muss seine Abhängigkeit vom Erdöl verringern.

Der Rückgang der Ölpreise von rund 110 USD (ca. 97 Euro) pro Barrel im Sommer 2014 auf aktuell unter 50 USD (ca. 44 Euro) bringt Norwegens Reichtum in Gefahr. Die Entwicklungen der Öl- und Gaspreise war im letzten Herbst schwächer als erwartet, obwohl die Ölpreise in den letzten zwei Monaten wieder leicht angestiegen sind. Dies hat zur Folge, dass der norwegische Staat einen Teil des Schadens in Form von niedrigeren Einnahmen aus den Erdöl-aktivitäten trägt. Ebenso wächst der staatliche Öl-Fonds langsamer als prognostiziert.

Weg frei für die neue Premierministerin

Theresa May tritt am 13.7. das Amt an

In einem in den letzten zwei Wochen an Überraschungen nicht armen Großbritannien erfolgte gestern der nächste Paukenschlag: Von den fünf angetretenen Kandidaten der Conservatives für die Nachfolge des Premierministers David Cameron waren nach zwei fraktionsinternen Abstimmungen die beiden weiblichen Kandidatinnen übrig geblieben: Innenministerin Theresa May und Energiestaatssekretärin Andrea Leadsom. Nach dem überraschenden Rücktritt von Andrea Leadsom kommt es nun nicht zur erwarteten Mitgliederabstimmung, der Weg ist somit frei für Theresa May, die ihr Amt am Mittwoch antreten wird.

"Regional integration does not come naturally"

A KAS.DE interview with Dr. Beatrice Gorawantschy about the reactions in Southeast Asia to the Brexit referendum

The result of the British EU referendum shook not only Europe; it also had notable impacts on the Asian financial markets. “Southeast Asia will draw its lessons from the European developments,” Dr. Beatrice Gorawantschy says in an interview with kas.de. The region is characterised by conflicts and could benefit from more cooperation and a new security network.

Griechenland und der Brexit

Griechenlands Bande mit Großbritannien sind eng – und dies nicht nur in der verwandten Namensgebung der beiden Drohszenarien „Grexit“ und „Brexit“. Nach der gemeinhin als abgewendet wahrgenommenen Option des Grexit ist es nun das Vereinigte Königreich, das seine Drohung wahrgemacht hat – und die supranationale Gemeinschaft verlassen wird. In Griechenland löste diese Entwicklung gleichermaßen Erstaunen wie Unruhe aus. Grundlage bieten dafür die eigene, jüngste europapolitische Vergangenheit Griechenlands, die engen ökonomischen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Australien hat gewählt

Regierungsbildung ungewiss

Am 2. Juli waren knapp 16 Millionen Australier dazu aufgerufen, ihre Stimme für die Wahlen zum neuen Parlament abzugeben. Derzeit läuft es auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der aktuellen Regierungskoalition unter Führung der Liberal Party und der oppositionellen Labor Party hinaus. Australien steuert auf ein politisches Patt zu, so Dr. Beatrice Gorawantschy und Katharina Naumann aus dem Regionalprogramm Politikdialog der Konrad-Adenauer-Stiftung in Singapur.

"Was uns nicht tötet, macht uns nur stärker!" – die Europäische Union nach dem britischen EU-Referendum

EUROPÄISCHER RATSGIPFEL VOM 28./29. JUNI 2016

Fünf Tage nachdem sich das britische Volk in einem Referendum gegen den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union ausgesprochen hat, trafen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs am 28./29. Juni 2016 zum regulären Juni-Gipfel. Zunächst wurde mit dem britischen Premierminister über die Ergebnisse sowie die nächsten Schritte diskutiert. Die intensiven Gespräche zum Thema „Brexit“ haben die anderen Diskussionspunkte während des Rates in den Hintergrund gedrängt. Zu Unrecht, denn auch hier zeichnen sich bedeutende Schritte ab.

AFGHANISTAN, QUO VADIS?

Eine Bestandsaufnahme anderthalb Jahre nach Beendigung des internationalen Kampfeinsatzes

Auf der Bonner Afghanistan-Konferenz 2011 wurde der Übergang von der Phase der Transition, die im Dezember 2014 offiziell gemeinsam mit dem ISAF-Einsatz endete, zu einer bis 2024 laufenden Dekade der Transformation beschlossen. Während der Transitions-Phase wurde die Sicherheitsverantwortung im Land vollständig an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben. In der anschließenden Transformations-Phase soll Afghanistan weiterhin internationale Unterstützung für den Wiederaufbau erhalten. Die ersten anderthalb Jahre der Transformations-Phase sind vergangen, Zeit also für eine Bestandsaufnahme.

Erdrutschsieg der Mongolischen Volkspartei

Parlamentswahlen in der Mongolei

Am 29. Juni 2016 haben die Mongolen ihr neues Parlament gewählt. Zum siebten Mal seit 1992 fanden die Wahlen zum Großen Staatskhural nach demokratischen Spielregeln statt. Die Wahlen endeten überraschend mit einem Erdrutschsieg der Mongolischen Volkspartei, der ehemaligen kommunistischen Staatspartei.

Islands neuer Präsident - Historisches gleich am Anfang

Der Politik-Neuling Gudni Johannesson gewinnt die Präsidentschaftswahl

Historisches dürfte der Historiker und politische Neuling Gudni Johannesson schon in den ersten Tagen nach seiner Wahl zum sechsten Präsidenten Islands erlebt haben. Auf seiner ersten Auslandsreise noch vor dem Amtsantritt wurde er Augenzeuge, wie die isländische Fußball-Nationalmannschaft mit einem 2:1 England aus der Europameisterschaft warf.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.