Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

2001

Bulgarien nach den Parlamentswahlen

von Josef Gruber

erste personelle Konsequenzen
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Medienberichterstattung in Bulgarien steht nach den Wahlen vom 17. Juni interessanterweise nicht die siegreiche Simeons-Bewegung (NDS II).

2001

Premierminister Adrian Nastase für eine strategische Partnerschaft mit Deutschland

von Sabine Habersack

Der rumänische Premierminister Adrian Nastase war vom 3.-5. Juli offiziell in Deutschland, um den rumänisch - deutschen Beziehungen "eine neue Dimension zu geben". Nach offizieller Lesart seien diese Beziehungen nach fast 6-jährigem Stillstand in eine neue, konstruktive Phase übergegangen.

2001

Fortschritte der Slowakei bei der Integration in die europäischen und transatlantischen Strukturen

von Gabriela Tibenska, Frank Spengler

Bei den Beitrittsverhandlungen mit der EU schloss die Slowakei im Juni die Kapitel Zollunion, Personenfreizügigkeit und freier Kapitalverkehr ab und damit wurden nun bereits 19 Kapitel erfolgreich abgeschlossen.

2001

Slowakisches Parlament unterstützt Vorschläge der Opposition zur Verwaltungsreform

von Frank Spengler, Gabriela Tibenska

Mit der Verabschiedung zweier Gesetze am 4. Juli 2001 schaffte das slowakische Parlament die rechtlichen Grundlagen für die lang erwartete und für den EU-Beitritt der Slowakei wichtige Reform der öffentlichen Verwaltung. Premierminister Mikuláš Dzurinda (SDKU) erklärte, dass er sich sehr über diesen Tag freue, weil damit endlich die Verwaltungsreform beginnen könne.

2001

"Dieses Land hat keinen Kredit mehr!"

von Frank Priess

Notfallplan der Regierung de la Rúa vorgelegt
Nun liegt er also vor, der Notfallplan der Regierung von Fernando de la Rúa. Ausgelöst durch ein brutal gestiegenes Länderrisiko - Argentinien wird derzeit nur von Nigeria übertroffen - und die Unmöglichkeit, sich weiter zu akzeptablen Zinsen zu verschulden, führen jetzt zum Vorhaben, dass Haushaltsdefizit Argentiniens in der zweiten Jahreshälfte auf Null zu drücken, nicht mehr auszugeben, als in dieser Zeit an Steuereinnahmen zur Verfügung steht. Nur so, meint die Regierung, lässt sich auch das Gespenst der internationalen Zahlungsunfähigkeit bannen und Argentinien eine Zukunftsperspektive zurückzugeben.

2001

Nach dem Rücktritt von Andrei Marga

von Sabine Habersack

Die PNTCD in schweren Turbulenzen
Der Monat Juli scheint den "Taranisten" kein Glück zu bringen. Im vorigem Jahr, kurz vor den Parlaments- und Präsidentenwahlen, hatte ihnen der damalige Staatspräsident Emil Constantinescu mitgeteilt, dass er sich aus dem politischen Leben zurückziehen wolle und nicht mehr die Absicht hätte, für ein weiteres Mandat als Staatschef zu kandidieren. Bereits damals begann die Christlich-Demokratische Nationale Bauernpartei (PNTCD) zu spüren, dass sie nicht nur ihren Kandidaten, sondern auch die Wahlen verlieren werde.

2001

Schon bald ein neues Parteiengesetz in Benin?

von Thomas Lütke Entrup

Es ist kaum zu glauben, aber wahr. Beim beninischen Innenministerium sind mehr als 110 politische Parteien registriert.

2001

Mercosur-Gipfel im Schatten des Impeachmentverfahrens gegen den Präsidenten González Macchi

von Susanne Hess-Kalcher

Während die Präsidenten der MERCOSUR-Staaten, der assoziierten Länder Boliviens und Chiles sowie den geladenen Ländern Venezuela und Mozambique über Aussenzölle und Automobilquoten konferierten, nahm das Impeachmentverfahren gegen Präsident Macchi konkrete Formen an. Ihm wird vorgeworfen, u. a. einen gestohlenen BMW zu fahren, in den Skandal um verschobene Dollar-Millionen verwickelt zu sein und ein illegales Devisengeschäft autorisiert zu haben.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.