Dr. Katja Gelinsky

Recht und Politik

Katja Gelinsky ist seit 2011 Koordinatorin für Recht und Politik in der Hauptabteilung Politik und Beratung der Konrad­-Adenauer­-Stiftung. Zuvor war sie als Journalistin mit den Schwerpunkten Staat und Recht vor allem für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ tätig. Für die FAZ berichtete sie zunächst als Redakteurin über das Bundesverfassungsgericht und die Europäischen Gerichtshöfe, bevor sie für neun Jahre von Washington D.C. aus die Rechtsprechung des amerikanischen Supreme Court und die amerikanische Rechtspolitik beobachtete. Sie war außerdem Redenschreiberin im Bundespräsidialamt und im Bundesministerium der Finanzen. Katja Gelinsky ist promovierte Juristin mit Masterabschluss des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz.

Kontakt

katja.gelinsky@kas.de +49 (0)30 26996-3760 +49 (0)30 26996-3551

Abteilung

Publikationen

Veranstaltungsberichte

Karlsruher Selbstbehauptung

von Katja Gelinsky

Der Berliner Rückblick auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
Mit Höhepunkten aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts setzte die Konrad-Adenauer-Stiftung ihrerseits einen ersten Höhepunkt ihrer rechts- und verfassungspolitischen Arbeit im neuen Jahr.

Veranstaltungsberichte

„Die Menschen erwarten mehr Sicherheit“

von Katja Gelinsky

Staatliche Förderung im freiheitlichen Verfassungsstaat / Berliner Rechtspolitische Konferenz
Wieviel Förderung und welche Förderung braucht unser Verfassungsstaat, um die multiplen Herausforderungen für unsere freiheitliche Grundordnung zu bewältigen? Darüber diskutierten Richterinnen und Richter, Politiker, Staatsrechtler und Ökonomen auf der diesjährigen „Berliner Rechtspolitischen Konferenz“. 

Einzeltitel

„Der Klimaschutz führt ein verfassungsrechtliches Schattendasein“

von Katja Gelinsky

Der Umwelt- und Staatsrechtler Christian Calliess empfiehlt im Interview die Verankerung eines Monitoring im Grundgesetz.
Umwelt- und Klimaschutz werden auf Dauer zentrale Herausforderungen bleiben. Dass es langfristig um das Überleben der Menschheit gehe, werde im Grundgesetz und in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts aber bislang nur unzureichend abgebildet, kritisiert der Umwelt- und Staatsrechtler Christian Calliess. Die Einhaltung der Klimaschutzziele müsse verfassungsrechtlich abgesichert werden. Nach Etablierung des Rechts- und Sozialstaats gehe es nun darum, so Calliess im vorliegenden Interview, das Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft durch eine umweltstaatliche Komponente zukunftsfähig zu machen.

Einzeltitel

Kinderrechte und Grundgesetz

von Katja Gelinsky

Fragen und Antworten zum Vorhaben expliziter verfassungsrechtlicher Verankerung
Eine rechtliche Notwendigkeit, Kinderrechte im Grundgesetz abzubilden, besteht nicht. Die Grundrechte des Grundgesetzes stehen auch Kindern zu. Aber mit der Ausbuchstabierung von Kinderrechten im Grundgesetz verknüpft sich die Erwartung einer Hebelwirkung, das System des Kinderschutzes und der Kinderrechte insgesamt zu stärken.

Die Politische Meinung

Paritätsregeln für das Parlament?

von Katja Gelinsky

Gegner und Befürworter verweisen auf das Grundgesetz

Veranstaltungsberichte

Herausforderungen für das Verfassungsrecht

von Katja Gelinsky

Rechtsvergleichende Tagung zu Spanien, Italien und Deutschland
Verfassungsjubiläen sind gewöhnlich Innenschauen, bei denen der Zustand des eigenen Staates und die Befindlichkeit der eigenen Gesellschaft aus der Binnenperspektive betrachtet werden. Neue Sichtweisen auf scheinbar Altbekanntes ergeben sich, wenn der Blick nicht in den eigenen nationalen Grenzen verharrt, sondern die Verfassungsentwicklungen anderer Länder einbezogen werden.

Einzeltitel

"Die Verfassung muss gelebt werden."

von Katja Gelinsky

Ein Gespräch über Anachronismen, Auszehrungen, Infarktgefahren und Ideen für den Gesetzgeber zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes
Das Grundgesetz wird in wenigen Monaten siebzig Jahre alt. Grund genug, um die aktuelle Verfassungslage in den Blick zu nehmen. Die Beobachtungen der beiden Bundesverfassungsrichter Peter Michael Huber und Peter Müller laden die Verantwortlichen in Politik, Justiz und Zivilgesellschaft zu kritischem und selbstkritischem Nachdenken ein.

Analysen und Argumente

Paragraph 219a StGB ist kein Anachronismus

von Katja Gelinsky

Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche dient dem Schutz ungeborenen Lebens
Über das strafbewehrte Werbeverbot für den Abbruch von Schwangerschaften ( Paragraph 219a StGB) wird derzeit heftig gestritten. In einem Analysepapier erläutert Dr. Katja Gelinsky, Koordinatorin für Recht und Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., warum eine Abschaffung oder Einschränkung der Vorschrift weder geboten noch sinnvoll ist. Damit liefe man Gefahr, das Gesamtkonzept zur Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen zu gefährden, das nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts am Schutz des ungeborenen Lebens auszurichten ist.