Thomas Köhler

Leiter der Hauptabteilung Politik und Beratung

Thomas Köhler hat am 1. Mai 2017 die Leitung der Hauptabteilung Politik und Beratung übernommen. Nach Abschluss des Studiums der Volkswirtschaftslehre 1999 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster und anschließend im Deutschen Bundestag. In dieser Zeit auch wissenschaftliche Politikberatung zur Reform der sozialen Sicherungssysteme sowie verschiedene volkswirtschaftliche Lehraufträge, u. a. auf dem Gebiet internationaler Wirtschaftsbeziehungen. Ab 2005 Referent für Bundes- und Europaangelegenheiten bei der sächsischen Staatsregierung. 2007 Wechsel in das Bundeskanzleramt, Abteilung für Sozial-, Infrastruktur- und Gesellschaftspolitik. Nach der Übernahme des Ministeramtes durch Wolfgang Schäuble Anfang 2010 Wechsel in das Bundesfinanzministerium. Dort zunächst einige Monate tätig in der Grundsatzabteilung und anschließend über sechs Jahre als politischer Berater des Ministers und Leiter Strategie und Planung in der Leitung des Hauses. Thomas Köhler ist verheiratet und hat vier Kinder.

Kontakt

thomas.koehler@kas.de +49 30 26996 -3550 +49 30 26996 -53550

Abteilung

Publikationen

Einzeltitel

Integrationskontinent Europa

von Thomas Köhler, Benedict Göbel

Integration von Zuwanderern im europäischen Vergleich
Die Staaten Europas teilen eine lange Einwanderungsgeschichte, die aber jeweils eigene Facetten hatte und unterschiedliche, politische Antworten hervorbrachte. Das „Gemeinsame in der Mannigfaltigkeit“ ist, dass viele Staaten auch wegen ihrer Einwanderungsgeschichte eine gesellschaftliche Vielfalt aufweisen.

kurzum

Kulturen des Streitens verstehen und stärken

von Thomas Köhler, Jochen Roose

Ein Schwerpunkt der Konrad-Adenauer-Stiftung
Demokratien leben davon, sich in geordneter und ziviler Weise miteinander auseinanderzusetzen – zu streiten. Die Regeln des Streitens sind dabei von großer Bedeutung. Sie sollen unterschiedlichen Sichtweisen und Argumenten Raum geben, die Unterschiede sichtbar machen und zur Entwicklung von Gemeinsamkeiten und Kompromissen führen. Was beim demokratischen Streiten erwartet werden kann, was erlaubt ist und was Grenzen überschreitet – diese Fragen der Sprach- und Streitkultur gilt es, immer wieder neu zu verhandeln. Die Konrad-Adenauer-Stiftung widmet sich in ihrem Schwerpunkt dem Wandel der Sprach- und Streitkultur.

kurzum

Für eine wehrhafte demokratische Streitkultur

von Thomas Köhler

Einige Beobachtungen zum Wandel der Sprach- und Debattenkultur
Wie verändert sich der Sprach- und Argumentationsstil in der politischen Auseinandersetzung, sei es im Parlament, im persönlichen Gespräch oder in den Sozialen Medien? Gehen fundamentalere Unterschiede in den Positionen mit einer radikaleren Sprache einher? Und welche Folgen hat das für die Demokratie? In ersten empirischen Untersuchungen, Literaturstudien, Expertengesprächen und Diskussionsbeiträgen hat die Konrad-Adenauer-Stiftung begonnen, Fragen des Wandels der Sprach- und Debattenkultur auszuleuchten.

Einzeltitel

Wandel der Sprach- und Streitkultur

von Thomas Köhler, Jochen Roose

Überlegungen zu Dimensionen eines Phänomens und seiner Untersuchung
Die Anforderungen an eine Sprach- und Streitkultur in der Demokratie sind hoch. Demokratie braucht geeignete Aushandlungsprozesse für politische Entscheidungen, die sowohl zu einem hinreichenden Interessenausgleich bis zur Entscheidungsfindung führen als auch im Nachgang wahrscheinlich machen, dass der Weg der Entscheidungsfindung und damit verbunden tendenziell auch die getroffene Entscheidung Akzeptanz finden. Unterschiedliche Interessen gibt es in jeder Gesellschaft, und die Aushandlungsprozesse in der Demokratie sind entscheidend für die Befriedung und Stabilität des Zusammenlebens.

Einzeltitel

Arbeit einspunktnull

von Thomas Köhler, Thomas Köster

Neue Impulse für die Arbeitsmarktpolitik
„Arbeit ist mehr als Broterwerb. Sie bedeutet Teilhabe, Selbstverwirklichung und leistet einen gesellschaftlichen Beitrag. Kurzum: In seiner Arbeit kommt die Würde des Menschen in besonderer Weise zum Ausdruck. Mitgestaltung der Schöpfung ist ein wesentlicher Bestandteil des christlichen Verständnisses vom Menschen. Vor diesem Hintergrund geht dieser Sammelband der Frage nach, wie sich Arbeit in Zeiten der Digitalisierung zukünftig entwickeln wird. Lesenswert!“ (Hermann Gröhe MdB, Stellvertretender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung und Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion)

Einzeltitel

Monitor Religion und Politik

von Karlies Abmeier, Thomas Köhler

Ausgewählte Beiträge 2018
In einer von weltanschaulicher Vielfalt geprägten Gesellschaft nehmen die religionspolitischen Debatten zu: Angesichts zurückgehender Kirchlichkeit stehen Fragen einer christlichen Prägung Deutschlands durch Symbole, wie etwa das Kreuz im öffentlichen Raum, aber auch Debatten über Schwerpunkte christlichen Lebens und des Religionsunterrichts im Fokus. Auf dem Weg zu einer muslimischen Normalität zeigen sich Hindernisse, etwa in den fehlenden Berufsaussichten von Absolventen muslimisch-theologischer Studiengänge. Auf diese Themen gehen die Autoren ebenso ein wie auf das Bemühen des Humanistischen Verbands Deutschlands um Gleichstellung im Religionsrecht und den Einsatz jüdischer Organisationen gegen Antisemitismus.

Einzeltitel

Deutschland. Das nächste Kapitel

von Norbert Lammert, Lukas Lingenthal, Wolfgang Schäuble, Ehrhart Neubert, Volker Kronenberg, Annegret Kramp-Karrenbauer, Michael Mertes, Viola Neu, Sabine Pokorny, Mouhanad Khorchide, Thomas Köhler, Klaus Mertes SJ, Michael Kretschmer, Alessandro Scheffler Corvaja, Christian E. Rieck, Klaus Welle, Norbert Arnold, Maxim Asjoma

Magazin der Konrad-Adenauer-Stiftung
„Deutschland. Das nächste Kapitel“, 70 Seiten Magazin, gefüllt mit Informationen und Positionen zu den Zukunftsthemen unseres Landes: Demokratie, Rechtsstaat, Bildung, Künstliche Intelligenz, Werte, Religion und Haltung. Für die Entwicklung unseres Landes möchten wir damit Denkanstöße geben und Debatten auslösen.

Einzeltitel

kurzum: Das Recht sollte nicht auf „weiblich“ und „männlich“ verzichten

von Katja Gelinsky, Thomas Köhler

Empfehlungen zur Neuregelung des Geschlechtseintrags im Geburtsregister
Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber aufgegeben, bis Ende des Jahres die Vorschrift zur Eintragung des Geschlechts im Personenstandsregister (§ 22 Abs. 3 PStG) neu zu regeln.

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