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Die Soziale Marktwirtschaft möchte auf wirtschaftlicher wie auf gesellschaftlicher Ebene Freiheit, Eigenverantwortung und soziale Gerechtigkeiten verbinden. Das deutsche Erfolgsmodell ist eng mit dem ersten Wirtschaftsminister Ludwig Erhard verbunden, dessen Wirtschaftspolitik die Grundlage für Deutschlands wirtschaftlichen und sozialen Wiederaufstieg nach dem Zweiten Weltkrieg schuf und Deutschland wieder zu einem geachteten Partner in der Gemeinschaft freier Staaten rehabilitieren ließ.

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Wer wird als „Vater des Wirtschaftswunders und der Sozialen Marktwirtschaft“ bezeichnet?

Leider falsch!

Richtig!

Ludwig Erhard (1897-1977). Seine Überlegungen zu einer Nachkriegswirtschaftsordnung veranlassten die Besatzungsmächte nach Kriegsende ihn mit dem Wiederaufbau zu betrauen. 1949 wurde er der erste Bundeswirtschaftsminister. Seine Entscheidungen trugen zum sogenannten „Wirtschaftswunder“ bei.

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Welches Datum gilt als Geburtsstunde der Sozialen Marktwirtschaft?

Leider falsch!

Richtig!

Ludwig Erhard verband die Währungsreform vom 20. Juni 1948 eigenmächtig mit einer umfassenden Wirtschaftsreform. Die Aufhebung von Bewirtschaftungsvorschriften befreite die Nachkriegswirtschaft von planwirtschaftlichen Fesseln. Der Erfolg gab ihm Recht: überdurchschnittliche Wachstumsraten des Bruttoinlandproduktes und geringe Arbeitslosenquoten.

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3 von 10

Welches Ziel verfolgt die Soziale Marktwirtschaft?

Leider falsch!

Richtig!

Ludwig Erhard hielt als Ziel fest: „Nicht die freie Marktwirtschaft des Freibeutertums (…), sondern die sozial verpflichtete, die das einzelne Individuum wieder zur Geltung kommen lässt, die den Wert der Persönlichkeit oben anstellt und der Leistung dann auch den verdienten Ertrag zugute kommen lässt, das ist die Marktwirtschaft moderner Prägung.“

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4 von 10

Das Konzept „Soziale Marktwirtschaft“ vereint als „progressiver Stilgedanke“ (Alfred Müller-Armack) verschiedene Anschauungen und geistige Positionen. Zu welchen Konzeptionen weist die Soziale Marktwirtschaft Parallelen auf?

Leider falsch!

Richtig!

Die Soziale Marktwirtschaft nimmt Anleihen beim Ordoliberalismus und der christlichen Soziallehre. Ausgangspunkt der Konzeptionen ist der Mensch als Ursprung, Träger und Ziel gesellschaftlicher Prozesse. Daraus lässt sich eine Ethik des Wirtschaftens ableiten, die ihm als verantwortlichem Wesen auch die wirtschaftliche Selbstbestimmung zugesteht.

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5 von 10

Was war die „Freiburger Schule“?

Leider falsch!

Richtig!

Ein Kreis gleichgesinnter Ökonomen und Juristen. Sie stellten nach dem „Zeitalter wirtschaftspolitischer Experimente“ (1930er Jahre) den Gedanken des „Ordnens“ wirtschaftlicher Abläufe in den Mittelpunkt, weshalb sie auch als „Ordoliberale“ bezeichnet wurden. Dieser Ordnungsgedanke diente Ludwig Erhard als Leitbild für eine neue Wirtschaftsordnung.

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6 von 10

Die „Düsseldorfer Leitsätze“ waren…

Leider falsch!

Richtig!

Die Soziale Marktwirtschaft wurde 1949 als Begriff in die Düsseldorfer Leitsätze eingefügt. Der gesamte wirtschaftspolitische Teil dieses Parteiprogramms stammt aus der Feder von Ludwig Erhard. Darin wurde die marktwirtschaftliche, sozial gebundene Ordnung als wirtschaftspolitisches Ziel formuliert.

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7 von 10

Ist die Soziale Marktwirtschaft im Grundgesetz verankert?

Leider falsch!

Richtig!

Das Grundgesetz von 1949 ist zwar wirtschaftspolitisch neutral, aber Grundrechte wie Vertrags- und Koalitionsfreiheit, freie Berufs- und Arbeitsplatzwahl, Privateigentum sind ebenso wie rechts- und sozialstaatliche Regeln und föderaler Aufbau Grundlagen für die Soziale Marktwirtschaft.

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8 von 10

Welche Rolle spielt der Staat in der Sozialen Marktwirtschaft?

Leider falsch!

Richtig!

Staatliches Handeln konzentriert sich auf die Flankierung der ökonomischen Mechanismen der Marktwirtschaft durch starke Ordnungsprinzipien. Der Staat sichert geht behutsam mit seinem Gewalt- und Besteuerungsmonopol um und orientiert sich an einer verständlichen Regelsetzung für die Unternehmer und die Bürger.

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9 von 10

Resultieren die heutigen Probleme der Wirtschafts- und Sozialordnung aus dem Versagen der Sozialen Marktwirtschaft?

Leider falsch!

Richtig!

Die Integrationskraft der Sozialen Marktwirtschaft ist in der jüngeren Vergangenheit an Grenzen gestoßen, u.a. weil einigen zentralen Werten zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Deutschlands Probleme entstanden eher, weil die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft international, aber auch national nicht immer eingehalten wurden.

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10 von 10

Warum ist die Soziale Marktwirtschaft eines der besten Wirtschaftsordnungsmodelle?

Leider falsch!

Richtig!

Alle genannten Aspekte sind einzubeziehen. Die Architekten der Sozialen Marktwirtschaft strebten für eine menschenwürdige Wirtschaftsordnung eine Trias aus Freiheit in Verantwortung, wirtschaftlicher Leistung und sozialem Ausgleich an. Kein anderes Ordnungsmodell vermag dieses Spannungsverhältnis besser aufzulösen als die Soziale Marktwirtschaft.

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75 - 100%

Das war sehr gut. Sie können ein umfangreiches Wissen über die Soziale Marktwirtschaft aufweisen. Falls Sie Ihr Wissen noch einmal testen möchten, können Sie unser Quiz gern noch einmal spielen.

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50 - 75%

Das war schon mal ganz gut. Aber es geht doch bestimmt besser. Versuchen Sie es doch noch einmal!

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25 - 50%

Sie weisen Grundkenntnisse über die Soziale Marktwirtschaft auf. Wollen Sie Ihre Kenntnisse erweitern? Versuchen Sie es doch noch einmal!

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0 - 25%

Das war wohl nichts. Versuchen Sie es doch noch einmal.