Diskussion

Mittelstädte im Trend?

Am Beispiel Delmenhorst und der Metropolregion Nordwest

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Was sind Ihre Fragen
Was sind Ihre Fragen

Die  kreisfreie  Stadt  Delmenhorst profitiert von der günstigen Lage zwischen den unmittelbar benachbarten Zentren Oldenburg und Bremen, die aufgrund einer sehr guten Verkehrsanbindung  innerhalb einer halben Stunde erreichbar sind. Delmenhorst ist mit ca. 78.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Jahr 2018 gegenwärtig die zehntgrößte Stadt  Niedersachsens.

Das Mittelzentrum Delmenhorst gehört zur Metropolregion Nordwest und erfüllt zum Teil die Funktionen eines Oberzentrums in den Bereichen Einzelhandel, Gesundheit und Bildung. Mit seinen Arbeits-, Bildungs-und Kulturangeboten übernimmt es wichtige Versorgungsfunktionen der umliegenden  Landkreise  und  Gemeinden.  Insbesondere zur Hansestadt Bremen bestehen enge Verflechtungen in Bezug auf das Arbeitsplatz-, Einzelhandels- sowie Kultur-und Freizeitangebot. Die Autobahnanbindungen 1 und 28, die B 75 und der überregionale ICE-und IC-Verkehr Bremen-Oldenburg gewähren sehr gute Verkehrsverbindungen.  Bremen profitiert umgekehrt ebenfalls von Delmenhorst  als  Arbeits- und  Wohnstandort.

Trotzdem sind die Wirtschaftsdaten im niedersächsischen Vergleich unterdurchschnittlich. Das BIP pro Kopf lag im Jahr 2017 bei  24.653 € (Niedersachsen: 37.118€, Deutschland 40.851€). Unter allen kreisfreien Städten in Deutschland hatte Delmenhorst damit das zweitniedrigste BIP pro Kopf. Die Arbeitslosenquote in Delmenhorst lag im Oktober 2019 bei 9,2 % und damit über dem niedersächsischen Durchschnitt von 4,8 %. Zudem ist der bundesweit feststellbare demografische  Wandel auch in Delmenhorst zu beobachten. Der Anteil der älteren Bewohnerinnen und Bewohner an der Gesamtbevölkerung nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Trotz des Status eines insgesamt funktionsfähigen, gut positionierten  Mittelzentrums  mit  einer  insgesamt  guten Angebotsausstattung  über  alle  Warengruppen“ leidet die Einzelhandelssituation in der Innenstadt unter dem Konkurrenzangebot der umliegenden peripheren Versorgungsstandorte in städtebaulich nicht integrierten Lagen.

Wir wollen mit Ihnen über die Chancen und Herausforderungen Delmenhorsts als Mittelstadt in der Metropolregion Nordwest sprechen. Was sind Ihre Ideen für die Zukunft Ihrer Stadt/ Region und welche Weichen müssten für eine gute Zukunft gestellt werden?

Programm

ab 18.30 Uhr

Einlass, hier können Sie Ihre Fragen zur Diskussion auf Karteikarten schreiben und somit die Diskussion des Abends mitgestalten

 

19.00 Uhr – 19.10 Uhr

Eröffnung durch Manuel Ley, Konrad-Adenauer Stiftung

 

19.10- 19.30 Uhr

Impulsvortrag zum Thema Chancen und Herausforderungen der Mittelstadt am Bsp. der Stadt Delmenhorst und der Metropolregion Weser-Ems

Frau Dr. Anna Meincke, Geschäftsführerin Metropolregion Nordwest

 

19.30 Uhr – 20.30 Uhr

Diskussionsrunde mit

Hans-Joachim Gottschalk, Staatssekretär a.D.

Dr. Anna Meincke, Geschäftsführerin Metropol-region Weser-Ems

Piet Tönjes,  Dipl.-Wi.-Ing. J. H. Tönnjes GmbH

 

Moderation: Stephan Siefken

 

20.30 Uhr

Stehempfang im Anschluss

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Veranstaltungsort

Hotel Goldenstedt, Delmenhorst

Kontakt

Isabelle Bünemann-Pawel

Isabelle Bünemann-Pawel

Sekretärin/Sachbearbeiterin

isabelle.buenemann-pawel@kas.de +49 511-4008098-14 +49 511-4008098-9