Veranstaltungsberichte

Grundlagen und Perspektiven erfolgreicher Entwicklungszusammenarbeit

von Carl-Dieter Spranger

Einführungsvortrag der V. Völkerrechtskonferenz „Nichtstaatliche Akteure in der Rechts- und Politikgestaltung“

Das Ziel, die Lebensbedingungen der Bevölkerung langfristig und nachhaltig zu verbessern, erreichen wir nicht mit Weltsozialhilfe, möglichst viel Budgethilfe oder im Wege der Ersatzvornahme. EZ kann nur Hilfe zur Selbsthilfe sein, muss zur Eigenverantwortung des Einzelnen und der Bevölkerung und zur eigenen Initiative ermutigen.Jeder trägt die Verantwortung für seine Zukunft und Entwicklung zunächst selbst. Durch unsere Zusammenarbeit können wir aber die schöpferischen Kräfte der Menschen in den EL wecken und fördern. EZ bedeutet Partnerschaft, ob sie über bilaterale, multilaterale, staatliche oder nichtstaatliche Kanäle läuft. Zu meiner Zeit war das Verhältnis der bilateralen zur multilateralen Hilfe 65 % zu 35 %. Die deutsche bilaterale EZ hat bei den Partnerländern einen hervorragenden Ruf. Hier stehen bei GTZ, bei KfW, DEG, in Stiftungen der Parteien wie der Konrad-Adenauer-Stiftung und vielen anderen öffentlichen und privaten Organisationen Tausende von hervorragenden Experten zur Verfügung. Die deutsche staatliche und nichtstaatliche EZ überzeugt durch ihren Erfolg.
Einzeltitel
19. November 2007
Nichtstaatliche Akteure in der Rechts- und Politikgestaltung - Studie zur V. Völkerrechtskonferenz der KAS
Einzeltitel
15. November 2007
NRO – Akteure ohne Grenzen?

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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erscheinungsort

Wesseling/Eichholz Deutschland