Veranstaltungsberichte

Benin in der Vorreiterrolle

Der Staatsminister für Verteidigung der Republik Benin, Issifou Kogui N´Douro, traf während seines Deutschlandsbesuches am 7. Oktober 2008 mit dem stellvertretenden Generalsekretär und Leiter der Hauptabteilung Internationale Zusammenarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Gerhard Wahlers, zusammen. Im Mittelpunkt des Gespräches stand die allgemeine politische Entwicklung in dem westafrikanischen Land, das seit 1990 einen umfassenden Demokratisierungsprozess in Gang gebracht hat.

Kein abgeschlossener Prozess

Podiumsdiskussion zum Tag der Deutschen Einheit 2008

Anlässlich des Tags der Deutschen Einheit hat die Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftungam 4. Oktober 2008 zur Gesprächsrunde „1990-2008: Die deutsche Einheit ist volljährig – Ist sie auch erwachsen?“ ins dbb-Forum in der Friedrichstrasse eingeladen. Gut 300 Gäste verfolgten die Diskussion zwischen Ministerpräsident a.D. Dr. Lothar de Maizière, dem Botschafter der Republik Polen, Dr. Marek Prawda, der Schriftstellerin und Regisseurin Freya Klier, dem Musiker und Literaten Heinz Rudolf Kunze sowie dem Biathleten Sven Fischer. Werner Sonne von der ARD moderierte den Abend. Die Musiker Heinz Rudolf Kunze, Wolfgang Stute und Hajo Hoffmann umrahmten die Veranstaltung mit Stücken aus ihrem aktuellen Programm „Räuberzivil“.

Erinnerung mit „Wahrheit und Klarheit“

1. Hohenschönhauser Rede von Kanzleramtsminister Dr. Thomas de Maizière

Die Wiedervereinigung wird volljährig – zum 18. Mal erinnert der deutsche Nationalfeiertag an das Ende der Trennung zwischen West- und Ostdeutschland. Kanzleramtsminister Dr. Thomas de Maizière hat vor dem Feiertag „Wahrheit und Klarheit“ für die deutsche Erinnerungskultur gefordert. In der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sagte er: „Vor allem das SED-Unrecht ist nach diesen Maßstäben nicht angemessen in der Gesellschaft verankert. Die DDR war ein Unrechtsstaat, dies dürfen wir nicht vergessen und nicht beschönigen.“

EU-Afrika-China: Wettbewerb und Partnerschaft

Bericht von der internationalen Konferenz zur Entwicklungzusammenarbeit

Seit fünf Jahrzehnten engagieren sich Europa und China auf dem afrikanischen Kontinent. Welche Ansätze haben sich bewährt? Wo ist sino-europäische Kooperation, wo Arbeitsteilung mit Afrika sinnvoll? Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung, des DIE und der KfW trafen sich 50 Expertinnen und Experten aus China, Afrika und Europa vom 29.9 bis 1.10 in Bonn. Nach Konferenzen in Brüssel und Peking 2006 und 2007 nahmen nun erstmals auch afrikanische Vertreter an dieser entwicklungspolitischen Dialogreihe teil.

„Als habe die Propaganda der SED gesiegt“

Beim 1. Hohenschönhausen-Forum im ehemaligen Stasi-Gefängnis diskutierten Forscher und Zeitzeugen über die Weitergabe von Diktaturefahrung. Schon im ersten Panel wurde klar, dass dafür dringender Bedarf herrscht: Es ging um das fehlende Wissen der Schüler über die Diktatur in der DDR.

„Wirtschaftswunder entstehen anders“

Ludwig Erhards Lehren für die Wirtschaftskrise

Was würde Erhard tun? Angesichts der internationalen Finanzkrise ist die Frage nach dem deutschen Wirtschaftswunder-Minister der Nachkriegszeit genauso naheliegend wie schwer zu beantworten. Andreas Schirmer von der Ludwig-Erhard-Stiftung hat bei seinem Vortrag in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung dennoch versucht, zumindest die Grundsätze von Erhards Sozialer Marktwirtschaft in die Gegenwart zu übersetzen und dabei vor allem auf Fehlentwicklungen in der deutschen Wirtschaftspolitik hingewiesen.

Auf den Spuren der Haymatlozen

75 Jahre Deutsches Exil in der Türkei

Die türkische Vokabel „haymatloz“ hat eine besondere Geschichte. Sie entstand in den 30er Jahren, als in der Türkei mehrere hundert Menschen Zuflucht vor den Nazis fanden. Jüdische Flüchtlinge und ausgebürgerte Deutsche bekamen den Stempel „haymatloz“ in ihren Pass. So gelangte der Begriff als Lehnwort in die türkische Sprache. Und es sollte nicht die einzige Spur der Exilanten in der Türkei bleiben. Mit Vorträgen und einer Diskussion haben Wissenschaftler und Nachkommen der Exilanten in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung diese Spuren freigelegt, 75 Jahre nach dem Beginn der Emigrationsbewegung.

Einfluss der "Jeckes" auf den Staat Israel

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat sich auch in diesem Jahr an den Jüdischen Kulturtagen in Berlin beteiligt, die vom 13. bis zum 21. September 2008 stattfanden. Am Sonntag, den 21. September 2008, fand in der Akademie eine prominent besetzte Gesprächsrunde zum Thema „60 Jahre Israel – Einflüsse und Beiträge der Jeckes“ statt, die Dr. Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, moderierte.

Über den Dialog Verständnis schaffen

Eine Chance der Annäherung hat der gemeinsame Deutschland-Besuch von Senatoren und Parlamentariern aus Afghanistan und Pakistan auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung gebracht. Beide Länder hatten den Kontakt miteinander eingestellt, nachdem Afghanistan das Nachbarland öffentlich als Drahtzieher hinter dem verheerenden Anschlag auf die indische Botschaft in Kabul am 7. Juli 2008 bezeichnet hatte. Beim Treffen mit deutschen Politikern und gemeinsamen Diskussionsrunden haben sich die Volksvertreter beider Länder erstmals wieder über gemeinsame Anliegen verständigt.

Auf die höchsten Gipfel führt keine Seilbahn...

Buchpräsentation „Chancen für alle“

Vielleicht ist es wie beim Bergsteigen. Man hat die längste Wegstrecke bereits hinter sich gebracht, es sind nur noch wenige Meter bis zum Gipfel. Doch je höher man steigt, umso größer wird die Angst vor dem Absturz. Statt nach oben zu schauen, richtet sich der Blick nach unten.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.