Veranstaltungsberichte

Föderalismus im internationalen Vergleich

Deutschland tritt dem Forum of Federations bei

Der Föderalismus ist das beste Organisationsprinzip für einen Staat, gerade in einer globalisierten Welt. Diese Überzeugung hat Innenminister Wolfgang Schäuble anlässlich der Unterzeichnung des Rahmenvertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Forum of Federations bekräftigt. Mit dem Beitritt zum Forum möchte die Bundesregierung den internationalen Austausch mit föderalistischen Staaten ausbauen. Die Feierstunde anlässlich der Vertragsunterzeichnung fand in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin statt.

Deutsche Interessen FÜR Afrika

Die Veranstaltung in Bildern

Afrika steht dieses Jahr im Mittelpunkt der internationalen Debatte um Entwicklungszusammenarbeit. Im Nachgang des Weltwirtschaftsgipfels in Heiligendamm, bei dem Afrika ein Schwerpunkt der Gespräche war, organisierten die Deutsche Welle, der Afrika Verein und die Konrad-Adenauer-Stiftung eine internationale Konferenz unter dem Titel „Deutsche Interessen FÜR Afrika“.

Kontrollierte Geheimhaltung

Mögliche Reformen der parlamentarischen Kontrolle von Nachrichtendiensten

Rund 10.000 Menschen arbeiten in Deutschland bei den drei Nachrichtendiensten Bundesamt für Verfassungsschutz, Militärischer Abschirmdienst und Bundesnachrichtendienst. Ihre Aufgaben, die dem Schutz des Landes dienen, unterliegen weitestgehend strengster Geheimhaltung. Entsprechend schwierig ist es, die Arbeit dieser Behörden zu kontrollieren. Die zwei wichtigsten Institutionen sind in diesem Zusammenhang die ministerielle Kontrolle durch das Bundeskanzleramt sowie das parlamentarische Kontrollgremium.

Es geht nicht nur um die Fassade

Denkmalschutzforum zum Rekonstruktions-Trend

Gebaute oder konstruierte Geschichte – dieser Frage hat sich das Denkmalschutzforum der Konrad-Adenauer-Stiftung mit seiner jüngsten Veranstaltung gewidmet. In einer großen Expertenrunde wurde dabei nicht nur die zunehmende Tendenz zur Rekonstruktion historischer Bauten wie beispielsweise dem Berliner Stadtschloss diskutiert, sondern auch vor einer Vernachlässigung der Bauwerke der Adenauer-Ära gewarnt.

Schutz der Bevölkerung hat höchste Priorität

Die Nato will den Einsatz in Afghanistan engagiert weiterführen

2008 wird ein entscheidendes Jahr für Afghanistan. Wenn es den NATO-Truppen gelingt, das Bedürfnis der Bevölkerung nach Sicherheit im ganzen Land zu befriedigen, dann könnte beim Aufbau einer neuen politischen Ordnung ein entscheidender Schritt nach vorne gemacht werden. Dies ist der Grundtenor eines Arbeitsessens, das die Abteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung vier Tage vor der Bundestags-Entscheidung über die Verlängerung des Afghanistan-Mandats veranstaltet hat.

Deutschland einig Vaterland?

Rede vom Chef des Bundeskanzleramts Dr. Thomas de Maizière zum Tag der deutschen Einheit

„Unser Ziel kann nicht die Gleichheit der Lebensverhältnisse in ganz Deutschland sein. Unser Ziel sollten gleichwertige Lebensverhältnisse sein, die der jeweiligen Region angepasst sind“, so der Chef des Kanzleramtes, Dr. Thomas de Maiziére auf einer Festveranstaltung zum Tag der deutschen Einheit in der Kulturbrauerei Berlin.

Wählerbewusstsein und Zivilgesellschaft

Veranstaltungsdokumentation zum Seminar am 25. und 26. September 2007 in Zusammenarbeit mit "One World Foundation"

Migration bedeutet Chancen

Meinungsaustausch über die Förderung interkulutreller Kompetenz bei Jugendlichen

Die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund hat in den vergangenen Jahren in Deutschland einen immer höheren Stellenwert bekommen. Die Fachkonferenz „Chancengleichheit gewährleisten – Gemeinsame Zukunft gestalten“ bot daher die Gelegenheit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und über die zukünftige Gestaltung von Integration zu sprechen. Dazu hat die Konrad-Adenauer-Stiftung Vertreter aus Politik, Religion und Wissenschaft in die Akademie in Berlin eingeladen. Sie zeigten die Vielfalt der Integrations-Projekte auf, warnten aber gleichzeitig davor, mit dem Erreichten schon zufrieden zu sein.

Kommunale Selbstverwaltung in Asien stärken

Das Projekt ‚Asia Urbs’ in Kambodscha

Als Beispiel dafür, wie Entwicklungshilfe auf kommunaler Ebene in Asien aussehen kann, hat Ruth Gruber, Projektkoordinatorin des „Asia Urbs“-Programms in Phnom Penh, ihre Arbeit und die Programmatik des Projekts vorgestellt. Kommunale Selbstverwaltung ist in Kambodscha bisher praktisch nicht existent. Dies hat für die Bürger Kambodschas erhebliche Nachteile. Behördliche Anlaufstellen sind nicht flächendeckend vorhanden, allein für die Anmeldung eines Mopeds sind bisweilen hunderte von Kilometern zur zuständigen Behörde zurückzulegen. Die Strukturen sind zudem höchst intransparent und von Korruption geprägt. Die Gebühren für behördliche Dienstleistung sind nicht festgelegt und werden im Einzelfall willkürlich gesetzt. Die Wissenschaft bescheinigt dem Land ein hohes Defizit an „Good Governance“. Nahezu alle anderen Länder der Region haben trotz der Willensbekundung der kambodschanischen Regierung, die Situation zu verbessern, weitaus größere Fortschritte gemacht. „Asia Urbs“ versucht diesen Missstand auszuräumen, indem es in zwei kambodschanischen Städten – Siem Reap und Battambang – Pilotprojekte zur Schaffung kommunaler Strukturen gestartet hat.

Kunstausstellung in der Akademie begeistert Eröffnungsgäste

Gruppenausstellung der Stipendiaten des Else-Heiliger-Fonds 2007

„Ich möchte mich an dieser Stelle persönlich für mein Stipendium bedanken. Es ermöglicht Umwege und erlaubt sich zu verirren. Und daraus entstehen ja die besten Sachen.“ Mit diesen Worten bedankte sich die Schriftstellerin Julia Schoch am Mittwochabend im Forum der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie und 17 weitere Stipendiaten des Else-Heiliger-Fonds, mit dem die Stiftung besonders befähigte und bedürftige deutsche Künstlerinnen und Künstler unterstützt, geben zur Zeit mit einer Gruppenausstellung in der Akademie Einblicke in ihr Werk. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Forum las Schoch am Eröffnungsabend aus ihrem jüngsten Werk „Steltz und Brezoianu – Ein Mosaik für Leidenschaftliche“ und machte damit den Auftakt für die vielen „besten Sachen“, die an diesem Abend noch zu hören und zu sehen sein sollten.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.