Veranstaltungsberichte

"Das Glas ist mehr als halbvoll"

Auftaktveranstaltung des German-Australian Symposiums

15.700 Kilometer liegen zwischen Berlin und Canberra, der Hauptstadt Australiens. „Down Under“ ist hierzulande zwar bekannt für einzigartige Flora und Fauna und tausende deutsche Touristen zieht es jedes Jahr dort hin. Politisch und wirtschaftlich spielt es in der deutschen Öffentlichkeit jedoch kaum eine Rolle – zu Unrecht. Nicht nur ist das Land am anderen Ende der Welt auf vielen Ebenen eng verknüpft mit Deutschland und Europa. Australien sieht sich zudem selbst als Mittelmacht mit internationalem Gestaltungswillen. Und das in einer Weltregion, die im 21. Jahrhundert im Fokus stehen wird.

Deutschlandseminar für Nachwuchskräfte aus den Ländern der arabischen Welt

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung war in der letzten Woche eine Delegation von Nachwuchskräfte aus den Ländern der arabischen Welt (Libanon, Jordanien, Palästina, Autonome Region Kurdistan, Bahrain, Tunesien, Oman und Ägypten) zu Gast in Berlin, Dresden, Karlsruhe und Straßburg. Das Deutschlandseminar wurde vom Team Inlandsprogramme organisiert und wurde von Herrn Peter Rimmele, Leiter des Auslandsbüros Libanon und des Rechtsstaatsprogramms Naher Osten/Nordafrika der Konrad-Adenauer-Stiftung, begleitet.

Studien- und Dialogprogramm für hochrangige Sicherheitsexperten aus Malaysia

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung besuchte in der vergangenen Woche eine Delegation von hochrangigen Sicherheitsexperten aus Malaysia Brüssel und Berlin, um einen Einblick in die Sicherheitspolitik und Sicherheitsstruktur in Deutschland und Europa zu erlangen. Das Besucherprogramm wurde vom Team Inlandsprogramme organisiert und wurde von Herrn Jan Senkyr, Leiter des Auslandsbüros Malaysia der Konrad-Adenauer-Stiftung, begleitet.

Die ganze Wahrheit

Die Einseitigkeit deutscher Erinnerungskultur muss beendet werden

Die Zeitzeugin, die im kurzen Einspieler zu sehen ist, kämpft mit den Tränen. Ihre Stimme zittert, als sie erzählt, was einem auch siebzig Jahre nachdem es passierte noch das Blut in den Adern gefrieren lässt. Auf der Flucht vor der Roten Armee muss sie miterleben, wie ihre beiden kleinen Kinder durch die Schüsse eines Rotarmisten regelrecht hingerichtet werden. Blind vor Wut, im Blutrausch rächt er das Leid, das deutsche Soldaten zuvor der russischen Bevölkerung angetan hatten. Danach schneidet er der verzweifelten Frau die Hose auf und vergewaltigt sie.

Parteiübergreifende Debatte über Einwanderung

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen Katrin Göring-Eckardt und der Generalsekretär der CDU Peter Tauber diskutierten auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung und der Konrad-Adenauer-Stiftung über Einwanderung und Integration. Dabei wurden viele Gemeinsamkeiten aber auch klare Unterschiede deutlich. So zum Beispiel bei der Frage nach einem gesellschaftlichen Leitbild, aber auch bei der Steuerung von Zuwanderung.

Der interreligiöse Dialog macht klüger

Kusumahadi berichtet über Chancen des religiösen und ethnischen Austausches auf dem Evangelischen Kirchentag

„Damit wir klug werden“ – so lautet das Motto des diesjährigen Evangelischen Kirchentags in Stuttgart. Die Losung betont das „wir“ und verweist auf das Miteinander und auf das Kennenlernen anderer Religionen. Methodius Kusumahadi hat sich dies zur Aufgabe gemacht, denn er setzt sich für den Austausch verschiedener ethnischer und religiöser Gruppen in Indonesien ein. Er spricht sich für einen interreligiösen Glaubensaustausch aus.

Deutschland und Italien – Partner in EU, NATO und darüber hinaus

Tagung des Arbeitskreises Junge Außenpolitiker der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Auslandbüros Rom, 27.-30. April 2015

KAS-Seminar für die internationalen Stipendiaten des IPS-Bundestagsprogramms

Inlandsprogramme der Adenauer-Stiftung

Im Rahmen des internationalen IPS-Stipendienprogramms des deutschen Bundestags hat die KAS vom 1.-3. Juni ein Seminar für die aktuelle Generation der internationalen Bundestagspraktikanten zum Thema 25 Jahre Wiedervereinigung und das moderne Deutschland durchgeführt.

"Sprachformen, die wie Lichtwellen vibrieren"

Marica Bodrožić erhält den Konrad-Adenauer-Literaturpreis 2015

Die Schriftstellerin Marica Bodrožić ist in Weimar mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2015 ausgezeichnet worden. Insbesondere ihr aktueller Roman „Mein weißer Frieden“ hat die Jury begeistert. „Es ist ein Werk, dass einer Herzgegend aus Worten gleicht, um eine tiefenwirksame Sprachprägung dieser in jedem Sinne ausgezeichneten Autorin abzuwandeln, Sprachformen, die wie Lichtwellen vibrieren“, sagte Laudator Prof. Dr. Rüdiger Görner, Literaturwissenschaftler der Queen Mary University und Gründungsdirektor des „Center for Anglo-American Cultural Relations“ in London.

Europa im Wandel – Literatur, Werte und Europäische Identität

Staatspräsidentin Litauens eröffnet viertägige Konferenz

Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė hat in Vilnius im Beisein von Dr. Hans-Gert Pöttering die Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung „Europa im Wandel - Literatur, Werte und Europäische Identität“ eröffnet. Angesichts der aktuellen Herausforderungen, beschwor sie die Einheit und Stärke Europas. Nur so könne Europa den Erwartungen seiner Bürger gerecht werden.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.