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40 Jahre Interamerikanische Menschenrechtskonvention UN-Generalsekretär eröffnet Feierlichkeiten

Am 18. Juli 1978 wurde in San José, Costa Rica, die Amerikanische Menschenrechtskonventionunterzeichnet. Aus Anlass des vierzigjährigen Inkrafttretens der Konvention läd derInteramerikanische Gerichtshof für Menschenrechte vom 16. bis 19. Juli 2018 zu einer akademischenVeranstaltung mit dem Titel „Erfolge und Herausforderungen der regionalenMenschenrechtssysteme“ ein.
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Diese wurde gestern Abend, dem 16. Juli 2018, vom Präsidenten des

Gerichtshofes, dem Mexikaner Eduardo Ferrer Mac-Gregor, dem Generalsekretär der Vereinten

Nationen, António Manuel de Oliveira Guterres, und dem Staatspräsidenten Costa Ricas, Carlos

Alvarado Quesado feierlich eröffnet. Guterres betonte in seiner Ansprache die wachsende Wichtigkeit

der Förderung der Rechtstaatlichkeit und der Menschenrechte in der Welt.

Ebenfalls sind zu den Feierlichkeiten die Präsidenten des Europäischen Gerichtshofes für

Menschenrechte, Guido Raimondi, und des Afrikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte, Sylvain

Oré, sowie weitere Richter der beiden Gerichtshöfe nach Lateinamerika gereist, um sich mit ihren

amerikanischen Kollegen zum regionalen Menschenrechtsschutz auszutauschen und um ihre

Zusammenarbeit, die sie in einem Kooperationsvertrag feierlich festhielten, zu vertiefen. Neben

zahlreichen Ex-Präsidenten des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte, der

Präsidentin der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte und renommierten

Akademikern aus der ganzen Welt sind auch zahlreiche deutsche Akademiker sowie die Vorsitzende

des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages, MdB Gyde Jensen, FDP, nach San José

gereist.

Während des akademischen Programmes der nächsten Tage werden auch die Opfer der bekanntesten

Fälle des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte, Menschenrechtsverteidiger und

Vertreter der Zivilgesellschaft zu Wort kommen.

Die Direktorin des Rechtsstaatsprogramms Lateinamerika der KAS, AM Dr. Marie-Christine Fuchs

konnte sich bei der Eröffnungsfeier mit UN-Generalsekretär Guterres austauschen, der die

Auslandsarbeit der KAS hervorhob. Das Rechtsstaatsprogramm, das seit Jahren erfolgreich mit dem

Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte zusammenarbeitet, unterstützt die

Veranstaltung nicht zur finanziell. Ebenfalls hat das Rechtsstaatsprogramm einen Dokumentarfilm

über den Einfluss der Rechtsprechung des Interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechten

in den vergangenen 40 Jahren initiiert und finanziert, der während der Veranstaltungen der nächsten

Tage erstmals den anwesenden Gästen präsentiert wird und danach auf der Webseite des

Gerichtshofes veröffentlicht wird. AM Fuchs wird bei einem der hochkarätigen besetzen

Expertenpanels sprechen. Darüber hinaus war das Rechtsstaatsprogramm bei der Organisation der

Veranstaltung erheblich beteiligt.