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Die Armen auf Papier II

Armutsberichterstattung in der Presse Lateinamerikas und der Karibik

Dieses Buch ist der zweite Band einer Forschungsarbeit über die Berichte zum Thema Armut in der lateinamerikanischen Presse. Der erste Teil, der 2008 von der Konrad-Adenauer Stiftung veröffentlicht wurde, bestand aus einer Vergleichsanalyse von Artikeln über Armut in den wichtigsten Zeitungen aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Peru und Venezuela.

Die Studie zeigte die wichtigsten Themen, Auslöser, Akteure und Meinungen, die die Debatte über Armut in der Region bestimmen. Ausgehend von den gleichen Fragestellungen und thematischen Ansätzen, konzentriert sich der neue Band auf die Analyse der schriftlichen Presse aus acht Länder Zentralamerikas und der Karibik, im Zeitraum von April bis September 2008.

Das Buch zeigt und analysiert die Erzähltechniken, mit deren Hilfe die Medien die Armutsproblematik thematisieren. Welche Rolle werden dem Staat, dem Markt und der internationalen Gemeinschaft zugewiesen? Wie wird das Sinnbild des Armen als Individuum und Vertreter der Gesellschaft definiert? Welchen ideologischen Rahmen ermöglichen die Diagnosen und Strategien in Bezug auf das Thema Armut? Letztendlich geht es im Buch darum, narrative Strategien zu identifizieren, durch welche die Medien die Armut ins Zentrum der sozialen Frage rücken.

Die Publikation ist nur auf spanisch verfügbar!

Über diese Reihe

Sammlung aller Einzelpublikationen, welcher keiner spezifischen Publikationsreihe angehören.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

erscheinungsort

Argentinien Argentinien