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Energiewende konkret: Das Fallbeispiel „Pumpspeicherkraftwerk Rursee“

von Volker Kronenberg , Melanie Piepenschneider
Eingedenk der Tatsache, dass die „große“ Energiewende die Summe kleiner „Energiewenden“ vor Ort – nämlich in den Kommunen – darstellt, sollen die folgenden Ausführungen anhand eines konkreten Projekts, dem Bau eines Pumpspeicherkraftwerks am Rursee in der Eifel, die Chancen und Risiken, die Hürden und Fallstricke des Großprojekts Energiewende aufzeigen.

Der Bau des Speicherkraftwerks am Rursee

wird nach der finalen Entscheidung des Regionalrates

Köln weder mit noch ohne das

Unternehmen Trianel zustande kommen.

Bemerkenswert ist, dass zuletzt nicht die

vom Bürgerprotest beeinflussten Teile der

Politik für ein Ende der Planungen sorgten,

sondern sich Trianel selbst aus dem Projekt

zurückzog. Dass dies mit dem Zaudern und

der Unentschlossenheit der Politik begründet

wurde, mag zwar der offiziell vorgetragene

Anlass für den Ausstieg gewesen sein,

war letztlich aber nur ein Grund unter vielen.

Besonders das Auftauchen des internen Projektberichts

ließ das unterschwellige Misstrauen

gegenüber dem Vorhaben bei vielen

Verantwortlichen und interessierten Bürgern

in offene Ablehnung umschwenken.

Bitte lesen Sie den ganzen Artikel in der Publikation "Großprojekte als unternehmerische und politische Herausforderung". Hrsg.: Hans Jörg Hennecke und Volker Kronenberg