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Familienförderung durch Wohneigentum

von Elisabeth Hoffmann

Kindern ein Zuhause geben

Nach wie vor hegt die Mehrheit junger Familien in Deutschland den Wunsch nach Wohneigentum. Das neue Baukindergeld, das bereits im ersten Monat 24.399 Förderanträge von Familien erhielt, ist ein grundlegender Schritt. Diese Broschüre zeigt weitere Möglichkeiten, wie Familien beim Erwerb von Wohneigentum entlastet werden können. Sie nimmt vor allem Kostentreiber wie die Kauf- und Baunebenkosten, aber auch die Vergabe von Bauland in den Blick.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung möchte mit dieser Broschüre dazu beitragen, Familien, die sich Wohneigentum wünschen, zu unterstützen. „Wohnbaupolitik ist die Grundlage einer jeden Familienpolitik“, sagte Konrad Adenauer auf dem 12. Bundesparteitag der CDU (1964). Dieser Grundsatz wird durch die aktuelle Fa milienforschung bekräftigt. Sie belegt, dass die Wohnsituation zu den zahlreichen Faktoren gehört, die auf das Wohlbefinden von Familien Einfluss nehmen. Können Kinder in einer sicheren, gut durchmischten Nachbarschaft aufwachsen, in familiengerechten Wohnräumen? Gibt es Freiräume, in denen Kinder draußen spielen können? Haben Eltern die Möglichkeit, ihre Vorstellungen vom guten Wohnen mit Kind(ern) zu realisieren? Gute Politik für Familien nimmt auch die Politikfelder in den Blick, die nicht direkt mit „Familienpolitik“ in Verbindung gebracht werden, aber Einfluss auf das Wohlergehen von Familien nehmen, wie z. B. Städtebau und Wohnen. „Joined-up thinking“ (vernetztes Denken) ist ein wichtiger familienpolitischer Ansatz. Aufgabe von Familienpolitik ist es, das familienstärkende Potenzial in den unterschiedlichen Politikfeldern zu erkennen und in Kooperation mit dem jeweiligen Fachbereich zu nutzen.

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