Einzeltitel

Öffentlich-rechtliches Fernsehen

Erfahrungen aus Deutschland und Lateinamerika

Der Bürger hat das Recht auf umfassende und objetive Information. Das ist Teil seiner Grundrechte und zugleich Teil des demokratischen Prinzips: Jeder soll die Möglichkeit haben zur unabhängigen politischen Willensbildung. Das lässt sich nur verwirklichen, wenn es Organisationsformen auf dem Medienmarkt gibt, die einerseits die Vielfalt und den Wettbewerb von Meinungen garantieren, andererseits staatliche oder private Meinungsmonopole verhindern sollen.

Was in Lateinamerika öffentliches Fernsehen heißt, ist nicht gleichzusetzen mit dem deutschen Modell im Dualen Rundfunksystem. Und was in Europa öffentlich-rechtliches Rundfunksystem heißt, ist, im Unterschied zu Lateinamerika, mit Gebühren verbunden.

Welches Mediensystem wäre für Lateinamerika geeignet, welche Voraussetzungen gilt es dabei zu schaffen und was würden dadurch Zivilgesellschaft, Politik und die Medien selbst gewinnen? Inwiefern ist die deutsche Erfahrung hilfreich für Lateinamerika und welche eigenen Überlegungen gibt es dazu auf dem Subkontinent?

Das vorliegende Buch bietet einen Überblick über die aktuelle Situation des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Lateinamerika und eine Übersetzung der deutschen Gesetzgebung auf nationaler und Länderebene. Der deutsche Rundfunkstaatsvertrag, zuletzt geändert im Dezember 2007, bietet ein interessantes Beispiel für die Gestaltung eines pluralistischen rechtlichen Rahmens, der auch die neuen Herausforderungen der technischen Innovationen wie die Digitalisierung der Medien berücksichtigt

Über diese Reihe

Sammlung aller Einzelpublikationen, welcher keiner spezifischen Publikationsreihe angehören.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

erscheinungsort

Argentinien Argentinien