Facts & Findings

aus der Konrad-Adenauer-Stiftung

CELAC – Chance zur Neugestaltung der Beziehungen Deutschlands und der EU zu Lateinamerika?

Am 26. und 27. Januar 2013 wird in Santiago de Chile der erste EU-CELAC-Gipfel stattfinden. CELAC ist der seit Dezember 2011 bestehende Integrationsverbund lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Comunidad de Estados Latinoamericanos y Caribeños). Dieses Papier analysiert, ob die neue Institution der Fragmentierung Lateinamerikas entgegenwirkt und welche Chancen das bevorstehende Gipfeltreffen für das politische Verhältnis beider Kontinente bietet.

Chinas Griff nach Afrikas Rohstoffen

Die Volksrepublik China hat in besonderer Weise Afrika ins Visiergenommen, um die Rohstofflieferungen für seine stark wachsendeWirtschaft zu sichern. Gegenüber Afrikas Staaten nutzt China vorallem vergünstigte Kredite und Infrastrukturprojekte als Mittel zumEinstieg in deren attraktive Rohstoffmärkte. Dies ist für Afrikas Herrschereine willkommene Gelegenheit, ihren Raum zum Manövrierengegenüber den westlichen Gebern und deren Forderungen nach goodgovernance zu erweitern.

Christen unter Druck?

Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit ist nicht verhandelbar

Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit gilt universell und für alle Religionsgemeinschaften. Mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen die Religionsfreiheit eingeschränkt wird. Christen sind weltweit am stärksten von Bedrängung und Diskriminierung betroffen. Der Beitrag stellt die Frage, ob und wie sehr Christen in ihrem Grundrecht auf freie Ausübung ihres Glaubens unter Druck geraten.

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CO2-Grenzausgleich: Steuer oder Zoll für das Klima?

Wie kann die EU verschärfte Klimaziele durchsetzen und zugleich verhindern, dass die Industrie abwandert?

Die EU plant eine Einführung eines CO2-Grenzausgleichs. Hintergrund sind die verschärften Klimaziele und die Sorge, dass die Industrie abwandern könnte. Doch wie sollte man einen CO2-Grenzausglech gestalten? Unser Analysen & Argumente stellt drei Möglichkeiten vor und diskutiert die jeweiligen Vor- und Nachteile dieser Instrumente.

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Corona haucht Gewaltakteuren weltweit neues Leben ein

Gewaltakteure profilieren sich während der Corona-Krise

Covid-19 hat sich in Entwicklungsländern rasant ausgebreitet. Und die Auswirkungen werden dramatisch sein. Die Covid-19 Krise bietet vor allem für Gewaltakteure ein erhebliches Rekrutierungspotential - und das aus mehreren Gründen. Besonders dort wo der Staat versagt, leisten Gewaltakteure materielle und immaterielle Unterstützung und steigern so ihren Einfluss auf die Bevölkerung.

Cyber-Sicherheit - Die Sicherheitsstrategie der Bundesregierung

Am 23. Februar 2011 hat die Bundesregierung die „Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland” beschlossen. Das vorliegende Papier erläutert die Hintergründe dieser Strategie: Welche Gefahrenpotentiale birgt der Cyberspace und warum nimmt die Bedeutung der Cyber-Sicherheit für Deutschland immer stärker zu? Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung ergriffen und wie sehen die nächsten Schritte in der internationalen Zusammenarbeit aus? Und wie lässt sich im Umgang mit den Cyber-Risiken das Verhältnis zwischen zivilen und militärischen Instrumenten sinnvoll gestalten?

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Das "C" in der Bildungspolitik

Begegnung und Beständigkeit als Grundlagen

Bildung ist immer Selbstzweck. Bildung braucht Begegnung, Vertrauen und Beständigkeit. Kinder und Jugendliche dürfen in einer Gesellschaft nicht bloß Mittel zur Erreichung gesellschaftlicher und ökonomischer Ziele sein.

Das Europa, das wir verdienen - Welche Herausforderungen für die EU im Jahr 2011?

Wo steht die EU heute? Ein gutes Jahr nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon und vor dem Hintergrund der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise zielt diese Analyse darauf ab, einige Errungenschaften des neuen EU-Vertrags hervorzuheben und das, was bereits erreicht worden ist, zu bewerten. Darüber hinaus werden Herausforderungen thematisiert, die von den europäischen Institutionen und den 27 EU-Mitgliedstaaten bewältigt werden müssen, um die europäische Integration fortzuentwickeln und die Rolle Europas in der Welt zu sichern.

Das flexible Zweiverdienermodell und seine vielfältigen Chancen

… und wie die Politik es familienphasen-sensibel gestalten kann

Junge Menschen favorisieren eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und Familienarbeit. Im Zweiverdienermodell lassen sich politisch definierte Ziele besser erreichen. Familienpolitische Reformen wie Kita-Ausbau und Elterngeld üben einen positiven Einfluss auf die Geburtenrate und die Frauenerwerbstätigkeit aus. Der Schlüssel zu einem familienphasen-sensiblen Zweiverdienermodell liegt im Arbeitsmarkt: Es bedarf mehr qualifizierter Teilzeitstellen, langfristige Rückkehrperspektiven in Vollzeitarbeit und Karrierepfade, die temporäre familienbedingte Auszeiten ermöglichen.

Das Geschichtsbild der Deutschen 20 Jahre nach dem Fall der Mauer

20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist die Konrad-Adenauer-Stiftung der Frage nachgegangen, wie die Deutschen heute die Wiedervereinigung bewerten. Zum Fall der Mauer und zur deutschen Wiedervereinigung haben viele beigetragen. Von den Bürgerrechtlern in der DDR, der Volksbewegung bis hin zu Politikern haben viele voneinander unabhängig und zum Teil auch mit unterschiedlichen politischen Zielen und Erwartungen den Umbruch bewirkt. Wie werden die letzten 20 Jahre gesehen und wie wird der Stand der Wiedervereinigung bewertet?

About this series

This serial informs and merges major issues of current topics the Konrad-Adenauer-Stiftung is dealing with.

The editions present:

  • Results and recommendations
  • Offer short analysis
  • Illustrate future plans and
  • List contacts within the Konrad-Adenauer-Stiftung

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.