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Ukrainer bestürzt darüber, wie mit Julia Tymoschenko verfahren wird

"Auslandsmitarbeiter berichten" mit Nico Lange

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Das ukrainische Parlament hat die inhaftierte Oppositionsführerin Julia Tymoschenko des Hochverrats beschuldigt. Die Abgeordneten stellten sich am Dienstag hinter die Ergebnisse einer Untersuchung, nach der Tymoschenkos Verhalten im Gasstreit mit Russland "Anzeichen des Hochverrats" zeige.

Tymoschenko selber bleibt weiterhin inhaftiert, obwohl ihr ein internationales Ärzteteam vor Kurzem wegen eines Leistenbruchs eine medizinische Behandlung in einer Spezialklinik empfohlen hatte. In einem Interview mit der Online-Redaktion berichtet der Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiew, Nico Lange, dass viele Menschen in der Ukraine bestürzt darüber seien, wie mit Tymoschenko verfahren werde. In der Ukraine gebe es kaum jemanden, der einen Zweifel daran habe, dass es sich um eine politische Verurteilung handele. Lange sagte: „Viele haben das Gefühl, das Regime Janukowitsch zeigt nun sein wahres Gesicht.“

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Nico Lange

Head of the KAS office in the USA
Country reports
June 27, 2011
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