Dr. Katja Gelinsky

Koordinatorin für Recht und Politik

Katja Gelinsky ist seit dem 1. Juli 2011 Mitarbeiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung. Als Koordinatorin für Rechtspolitik im Team Innenpolitik der Hauptabteilung Politik und Beratung widmet sie sich der Intensivierung der rechtspolitischen Arbeit der Stiftung. Katja Gelinsky hat zuvor lange Jahre als Publizistin und Journalistin mit dem Schwerpunkt Rechts- und Gesellschaftspolitik gearbeitet, vor allem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Für die FAZ berichtete sie zunächst als Redakteurin über das Bundesverfassungsgericht und die Europäischen Gerichte, bevor sie dann für neun Jahre von Washington D.C. aus die Rechtsprechung des amerikanischen Supreme Court und die amerikanische Rechtspolitik beobachtete. Katja Gelinsky ist promovierte Juristin mit Masterabschluss des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz.

Kontakt

Katja.Gelinsky@kas.de +49 (0)30 26996-3760 +49 (0)30 26996-3551

Abteilung

Publikationen

Einzeltitel

"Die Verfassung muss gelebt werden."

von Katja Gelinsky

Ein Gespräch über Anachronismen, Auszehrungen, Infarktgefahren und Ideen für den Gesetzgeber zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes

Das Grundgesetz wird in wenigen Monaten siebzig Jahre alt. Grund genug, um die aktuelle Verfassungslage in den Blick zu nehmen. Die Beobachtungen der beiden Bundesverfassungsrichter Peter Michael Huber und Peter Müller laden die Verantwortlichen in Politik, Justiz und Zivilgesellschaft zu kritischem und selbstkritischem Nachdenken ein.

Analysen und Argumente

Paragraph 219a StGB ist kein Anachronismus

von Katja Gelinsky

Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche dient dem Schutz ungeborenen Lebens

Über das strafbewehrte Werbeverbot für den Abbruch von Schwangerschaften ( Paragraph 219a StGB) wird derzeit heftig gestritten. In einem Analysepapier erläutert Dr. Katja Gelinsky, Koordinatorin für Recht und Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., warum eine Abschaffung oder Einschränkung der Vorschrift weder geboten noch sinnvoll ist. Damit liefe man Gefahr, das Gesamtkonzept zur Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen zu gefährden, das nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts am Schutz des ungeborenen Lebens auszurichten ist.

Analysen und Argumente

Pflichtdienst für die Gesellschaft?

von Katja Gelinsky

Optionen und Hürden im Verfassungs- und Völkerrecht

Sollte Deutschland zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts eine allgemeine Dienstpflicht für junge Frauen und Männer einführen? In der Debatte stellen sich auch rechtliche Fragen, da grundsätzlich niemand zu einer Arbeit gezwungen werden darf. Zu bedenken sind verfassungs- und völkerrechtliche Vorgaben. Einschätzungen zu den rechtlichen Optionen und Hürden für die Einführung eines gesellschaftlichen Pflichtdienstes liefert das vorliegende Analysepapier.

Einzeltitel

„Paternalistisch sind schon die Internetkonzerne unterwegs.”

von Udo Di Fabio , Katja Gelinsky

Staatsrechtslehrer Udo Di Fabio empfiehlt das Prinzip der Privatautonomie als Kompass für die Regulierung des Internets

Von einer „Revolution“ ist oft die Rede, wenn es um das Internet geht. In Zeiten von Revolutionen zählt das Recht bekanntlich nicht mehr viel. Droht der digitalen Gesellschaft Kontrollverlust, weil Netz- und Digitalkonzerne die Steuerung übernehmen? Wie lassen sich Freiheits- und Persönlichkeitsrechte schützen, ohne dass ein neues Regulierungsdickicht entsteht? Wir haben bei Professor Udo Di Fabio nachgefragt.

Einzeltitel

kurzum: Das Recht sollte nicht auf „weiblich“ und „männlich“ verzichten

von Katja Gelinsky , Thomas Köhler

Empfehlungen zur Neuregelung des Geschlechtseintrags im Geburtsregister

Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber aufgegeben, bis Ende des Jahres die Vorschrift zur Eintragung des Geschlechts im Personenstandsregister (§ 22 Abs. 3 PStG) neu zu regeln.