Katja Gelinsky

Koordinatorin für Recht und Politik

Katja Gelinsky ist seit dem 1. Juli 2011 Mitarbeiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung. Als Koordinatorin für Rechtspolitik im Team Innenpolitik der Hauptabteilung Politik und Beratung widmet sie sich der Intensivierung der rechtspolitischen Arbeit der Stiftung. Katja Gelinsky hat zuvor lange Jahre als Publizistin und Journalistin mit dem Schwerpunkt Rechts- und Gesellschaftspolitik gearbeitet, vor allem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Für die FAZ berichtete sie zunächst als Redakteurin über das Bundesverfassungsgericht und die Europäischen Gerichte, bevor sie dann für neun Jahre von Washington D.C. aus die Rechtsprechung des amerikanischen Supreme Court und die amerikanische Rechtspolitik beobachtete. Katja Gelinsky ist promovierte Juristin mit Masterabschluss des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz.

Kontakt

Katja.Gelinsky@kas.de +49 (0)30 26996-3760 +49 (0)30 26996-3551

Abteilung

Publikationen

Einzeltitel

Schlichten statt richten?

von Burkhard Hess , Nils Pelzer , Gerhard Wagner , Fabian Wittreck , Katja Gelinsky

Analysen zur Investitionsschiedsgerichtsbarkeit, zur "islamischen Paralleljustiz" und zum europäischen Verbraucherschutz

Durch das Zusammenbinden der verschiedenen Themenkomplexe "Investitionsschiedsgerichtsbarkeit", "Friedensrichter" und "Verbraucherschutz" soll die Maxime "Schlichten statt richten?" im Lichte neuer gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen analysiert und diskutiert werden. Dabei geht es vor allem auch um die Wertschätzung staatlicher Justiz - ein Thema, dem die 9. Berliner Rechtspolitische Konferenz gewidmet war. Letztlich geht es um die Frage, mit welchen Strukturen die Rechtsgemeinschaft Konflikte am besten bewältigt.

Veranstaltungsberichte

CETA: „Deutliche Fortschritte“, aber auch ungelöste Fragen

von Katja Gelinsky

Bericht zum dritten Panel des Berliner Jahresrückblicks auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 2018

Intensive gesellschaftliche Debatten begleiten auch die Karlsruher Verfahren über das Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA, das die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten mit Kanada abgeschlossen haben. „Wer über CETA nachdenkt, weiß, wie sehr sich das Abkommen zur Spiegelfläche von Ängsten und Sorgen entwickelt hat“, umriss Professor Martin Nettesheim von der Universität Tübingen zum Auftakt des dritten Panels „CETA und die Folgen. Verlust demokratischer Gestaltungsmacht“ die Stimmungslage. Letztlich gehe es um die Frage, „wie wir uns gegenüber der Globalisierung verhalten sollen“.

Veranstaltungsberichte

Hat das Recht ein Geschlecht?

von Katja Gelinsky

Bericht zum zweiten Panel des Berliner Jahresrückblicks auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 2018

Hat das Recht ein Geschlecht?, so lautet zugespitzt die Kernfrage, die das Bundesverfassungsgericht vergangenes Jahr in einem Verfahren zu Anforderungen des deutschen Personenstandsrechts beschäftigte – eine Frage, die nach der Karlsruher Entscheidung zum „dritten Geschlecht“ auch in der Öffentlichkeit heftig diskutiert wurde.

Analysen und Argumente

Paragraph 219a StGB ist kein Anachronismus

von Katja Gelinsky

Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche dient dem Schutz ungeborenen Lebens

Über das strafbewehrte Werbeverbot für den Abbruch von Schwangerschaften ( Paragraph 219a StGB) wird derzeit heftig gestritten. In einem Analysepapier erläutert Dr. Katja Gelinsky, Koordinatorin für Recht und Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., warum eine Abschaffung oder Einschränkung der Vorschrift weder geboten noch sinnvoll ist. Damit liefe man Gefahr, das Gesamtkonzept zur Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen zu gefährden, das nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts am Schutz des ungeborenen Lebens auszurichten ist.

Einzeltitel

kurzum: Das Recht sollte nicht auf „weiblich“ und „männlich“ verzichten

von Katja Gelinsky , Thomas Köhler

Empfehlungen zur Neuregelung des Geschlechtseintrags im Geburtsregister

Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber aufgegeben, bis Ende des Jahres die Vorschrift zur Eintragung des Geschlechts im Personenstandsregister (§ 22 Abs. 3 PStG) neu zu regeln.

Im Plenum

Die Finanzkrise als juristische Zeitenwende? Zur Zukunft von Europäischer Integration und Grundgesetz

von Ralf Thomas Baus , Michael Borchard , Elmar Brok , Christian Calliess , Udo Di Fabio , Katja Gelinsky , Matthias Herdegen , Peter Graf Kielmansegg , Günter Krings , Herbert Landau , Klaus-Heiner Lehne , Michael Link , Martin Nettesheim , Hans-Gert Pöttering , Frank Schorkopf , Vassilios Skouris

7. Berliner Rechtspolitische Konferenz

Die Papiere mit den Gipfelbeschlüssen zur Stabilisierung der Eurozone und zur Fortentwicklung der Europäischen Union waren noch druckfrisch; erst in den frühen Morgenstunden des 29. Juni 2012 hatten sich die Staats- und Regierungschefs in Brüssel über die Modalitäten zur Nutzung des Rettungsfonds ESM und der EFSF einigen können. Am selben Abend sollten Bundestag und Bundesrat über den europäischen Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin und den Euro-Rettungsschirm ESM zur Abwehr von Gefahren für die Eurozone abstimmen. Unterdessen feilten Gegner des geplanten Rettungskurses an Eilanträgen an das Bundesverfassungsgericht, um die Ratifizierung von ESM und Fiskalpakt zu verhindern. Kaum hatte das Parlament für die Verträge votiert, gingen in Karlsruhe Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ein, den ESM und den Fiskalpakt vorläufig zu stoppen. Die Finanzkrise als juristische Zeitenwende? Angesichts der dramatischen Kulisse, vor der Politiker, Wissenschaftler, Richter und Rechtsinteressierte über die Zukunft von Grundgesetz und europäischer Integration diskutierten, drängte sich diese Leitfrage der 7. Berliner Rechtspolitischen Konferenz geradezu auf. Bei der hier vorliegenden Publikation handelt es sich um die überarbeiteten Vorträge der Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung am 28. und 29. Juni 2012 sowie um ergänzende Texte.

Analysen und Argumente

Pflichtdienst für die Gesellschaft?

von Katja Gelinsky

Optionen und Hürden im Verfassungs- und Völkerrecht

Sollte Deutschland zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts eine allgemeine Dienstpflicht für junge Frauen und Männer einführen? In der Debatte stellen sich auch rechtliche Fragen, da grundsätzlich niemand zu einer Arbeit gezwungen werden darf. Zu bedenken sind verfassungs- und völkerrechtliche Vorgaben. Einschätzungen zu den rechtlichen Optionen und Hürden für die Einführung eines gesellschaftlichen Pflichtdienstes liefert das vorliegende Analysepapier.

Im Plenum

60 Jahre Bundesverfassungsgericht - Grenzüberschreitende Herausforderungen für Karlsruhe

von Ralf Thomas Baus , Michael Borchard , Katja Gelinsky , Ferdinand Kirchhof , Günter Krings , Norbert Lammert , Christine Langenfeld , Thomas de Maizière , Rudolf Mellinghoff , Angelika Nußberger , Hans-Gert Pöttering , Christian Waldhoff

6. Berliner Rechtspolitische Konferenz

Im Zuge von Globalisierung und Digitalisierung ist das traditionelle Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit vielschichtiger und komplexer geworden. Zugleich wurde aber auch das System zum Schutz von Grund- und Freiheitsrechten ausgebaut und verstärkt. Der Gerichtshof der Europäischen Union und der Gerichtshof für Menschenrechte haben sich zu gestaltungsfreudigen und selbstbewussten Mit- und zuweilen auch Gegenspielern des Bundesverfassungsgerichts entwickelt. Die grenzüberschreitenden Herausforderungen, vor denen das Karlsruher Gericht damit steht, wurden auf der 6. Berliner Rechtspolitischen Konferenz in bewährter Mischung von führenden Vertretern der Exekutiven, Legislativen und Judikativen analysiert und debattiert. Ihre Reden, Impulsreferate und Kommentare werden in diesem Tagungsband dokumentiert, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.