Dr. Marie-Christine Fuchs

Leiterin des Rechtsstaatsprogramms Latein-Amerika

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Publikationen

Einzeltitel

Justiz und Politik in Lateinamerika – Eine Hassliebe?

von Marie-Christine Fuchs

NEUES BUCH DER STUDIENGRUPPE FÜR VERFASSUNGSGERICHTSBARKEIT UND GRUNDRECHTE
Die ambivalenten Beziehungen zwischen Justiz und Exekutive waren und sind zentraler Gegenstand sowohl klassischer als auch zeitgenössischer Debatten. Die spanischsprachige Publikation unserer Studiengruppe beleuchtet das Thema im Kontext des lateinamerikanischen Subkontinents.

Länderberichte

Wird der interamerikanische Gerichtshof zum politischen Akteur?

von Marie-Christine Fuchs, Sophie Nölcke

Von der Ehe gleichgeschlechtlicher Paare bis zur Begnadigung Fujimoris
„Herrschaft der Richter“ - so titelte schon der französische Rechtsgelehrte Édouard Lambert im Jahre 1921 und beschrieb damit ein seither viel diskutiertes Phänomen: Die zunehmend progressive Rechtsfortbildung durch Richter, die manch einer als „Wilderei“ in den Gefilden des Gesetzgebers wahrnehmen möchte. Wenn es sich bei den „Herrschenden“ auch noch um regionale, und nicht einmal um nationale Verfassungsrichter handelt, dann werden zudem noch Stimmen laut, die das Ende staatlicher Souveränität ankündigen.

Länderberichte

Begnadigung Fujimoris wirft Fragen auf

von Sebastian Grundberger, Marie-Christine Fuchs

Umstrittene Entscheidung vermischt Politik und Justiz
Von stillen Weihnachtstagen konnte in Peru dieses Jahr keine Rede sein. Mit seiner Entscheidung, an Heiligabend den ehemaligen autoritären Machthaber Alberto Fujimori zu begnadigen, hat Präsident Kuczynski ein politisches Erdbeben ausgelöst. Diese gewagte und umstrittene Entscheidung des Präsidenten hat gesellschaftliche Wunden neu aufgerissen. Gleichzeitig wirft die Begnadigung Fujimoris auch juristische Fragen auf. Ein rechtliches Nachspiel jedenfalls scheint garantiert.

Einzeltitel

Schatten der Vergangenheit?

von Marie-Christine Fuchs

Lateinamerikas Kampf gegen die Korruption
Meldungen über Korruptionsfälle in Lateinamerika sind an der Tagesordnung. Zuletzt sorgte der Bestechungsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht weltweit für beträchtliches Aufsehen. Trotz oder gerade wegen dieser Hiobsbotschaften verzeichnet Lateinamerika seit diesem Jahr eine deutliche Zunahme der Antikorruptionsmaßnahmen. Will der Kontinent Korruption effektiv bekämpfen, liegt vor ihm noch ein langer Weg. Jedoch scheint eine Trendwende erstmals möglich.

Auslandsinformationen

Schatten der Vergangenheit?

von Marie-Christine Fuchs

Lateinamerikas Kampf gegen die Korruption
Meldungen über Korruptionsfälle in Lateinamerika sind an der Tagesordnung. Zuletzt sorgte der Bestechungsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht weltweit für beträchtliches Aufsehen. Trotz oder gerade wegen dieser Hiobsbotschaften verzeichnet Lateinamerika seit diesem Jahr eine deutliche Zunahme der Antikorruptionsmaßnahmen. Will der Kontinent Korruption effektiv bekämpfen, liegt vor ihm noch ein langer Weg. Jedoch scheint eine Trendwende erstmals möglich.

Einzeltitel

Between Aspiration and Reality

von Franziska Rinke, Arne Wulff, Gisela Elsner, Simon Bruhn, Marie-Christine Fuchs, Peter Rimmele, Anna Miriam Schütt, Hartmut Rank

15 Years of the International Criminal Court (ICC)
The International Criminal Court (ICC) was created in 2002 as an instrument against atrocities “that have outraged the conscience of mankind”. More than 120 states have joined since then. The global criminal court continues, nonetheless, to struggle for acceptance. Influential stakeholders such as the USA, China and Russia have not joined the agreement to date, while others are already considering withdrawing from it. Now, where does the ICC stand 15 years after its founding?

Auslandsinformationen

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

von Franziska Rinke, Arne Wulff, Gisela Elsner, Simon Bruhn, Marie-Christine Fuchs, Peter Rimmele, Anna Miriam Schütt, Hartmut Rank

15 Jahre Internationaler Strafgerichtshof (IStGH)
Als Instrument gegen Gräueltaten, „die das Gewissen der Menschheit zutiefst erschüttern“, wurde 2002 der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ins Leben gerufen. Mehr als 120 Staaten sind ihm seitdem beigetreten. Trotzdem ringt das Weltstrafgericht nach wie vor um Akzeptanz. Einflussreiche Akteure wie die USA, China und Russland sind dem Abkommen bis heute nicht beigetreten, andere denken bereits wieder über Rückzug nach. Wo also steht der IStGH 15 Jahre nach seiner Gründung?

Länderberichte

Wieviel Gerechtigkeit braucht der Frieden?

von Marie-Christine Fuchs

Das System der Übergangsjustiz in Kolumbien
Der seit über 50 Jahren andauernde gewaltsame Konflikt in Kolumbien hat tragische Spuren hinterlassen. Der Friedensvertrag - am 24. August 2016 in Havanna unterzeichnet - sieht auch ein System der Übergangsjustiz vor, durch das die Opfer des Konflikts entschädigt, die Wahrheit ans Licht gebracht, die Täter bestraft und eine Erinnerungskultur zur Sicherstellung des Nicht-Vergessens geschaffen werden sollen.