Dr. Stephan Eisel

Projektleiter

Expertise

Internet und Demokratie, Bürgerbeteiligung

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Publikationen

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Besser das Kreuz als ein Klick

von Stephan Eisel

Warum Online-Wahlen am Demokratietest scheitern
Nach einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung halten 94 Prozent der Deutschen Wahlen für das wichtigste Instrument demokratischer Entscheidungsfindung, nur 5 Prozent lehnen sie prinzipiell ab. Von keinem anderen demokratischen Angebot machen auch nur annährend so viele Bürger Gebrauch wie vom Wahlrecht. So liegt die Beteiligung an Wahlen in Deutschland durchgängig um 20-30 Prozent höher als beispielsweise an Volksentscheiden. Bei den letzten acht Landtagswahlen ist die Wahlbeteiligung ausnahmslos gestiegen, und zwar durchschnittlich um bemerkenswerte sieben Prozent.

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Bilanz der Nur-Briefwahl

von Stephan Eisel

In Bonn bleibt die Plebiszit-Beteiligung signifikant unter der Wahlbeteiligung
Im April 2017 fand zum ersten Mal ein Bürgerentscheid in der Bundesstadt Bonn statt. Dies verdient besondere Aufmerksamkeit, weil dabei erstmals in einer größeren Stadt das Verfahren einer ausschließlichen Briefwahl praktiziert wurde. Das heißt, alle Wahlberechtigten erhielten ihren Stimmzettel zugesandt und konnten ihn innerhalb von drei Wochen zurückschicken. Die Urnenwahl an einem bestimmten Tag entfiel.

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E-Petitionen beim Deutschen Bundestag

von Stephan Eisel

Sinnvolles Angebot mit begrenzter Reichweite
Eine Analyse des Online-Petitionsportals beim Deutschen Bundestag erbrachte fünf wichtige Ergebnisse: Internetnutzer entfalten keine nachhaltige Aktivität, das Online-Angebot bleibt ohne Auswirkung auf die Gesamtzahl der Petitionen, für "öffentliche Petionen" gibt es nur eine schwache Internet-Resonanz, Massenpetitionen sind offline erfolgreicher als online, das Internet-Diskussionsforum ist Aktionsfeld einer kleiner Minderheiten.

Die Politische Meinung

Trumps fataler Triumph

von Stephan Eisel

Eine Analyse zur Wahl des neuen US-Präsidenten

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Internet und Demokratie

von Stephan Eisel

Vier Orientierungspunkte für demokratisches Handeln im digitalen Zeitalter
Das Internet ist weder per se demokratisch noch per se anti-demokratisch. Es läutet weder den Untergang des Abendlandes ein, noch führt es uns in ein Zeitalter der Erleuchtung. Es ist nicht der Sieg des Projektes Aufklärung ist, sondern eine neue Herausforderung für die Aufklärung. Weil es ein ebenso faszinierendes wie ambivalentes Medium ist, muss man die Grenzen des Internets kennen, um seine Möglichkeiten sinnvoll nutzen können.

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Warum Trumps Erfolg fatal ist

von Stephan Eisel

Den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahlen muss als Demokrat auch akzeptieren, wer das Ergebnis entsetzlich findet: Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Im amerikanischen auf Bundesstaaten bezogenen Mehrheitswahlrecht hat er sich klar durchgesetzt, auch wenn Hillary Clinton auf die ganze Nation bezogen mehr Stimmen erhalten hat.

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Die dreifache digitale Spaltung

von Stephan Eisel

ARD/ZDF-Online-Studie 2016 zeigt Grenzen des Internets
Das Internet hat ohne Zweifel sowohl der Meinungs- als auch der Informationsfreiheit zuvor nicht gekannte Möglichkeiten eröffnet. Damit verbunden sind auch neue Dimensionen der politischen Kommunikation. Um diese sinnvoll zu nutzen, gilt es neben den Chancen des Cyberspace freilich auch seine Grenzen zu kennen.