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Hans-Gert Pöttering würdigt EU-Osterweiterung

„Bedrohungen gegenüber eines dieser Länder, ist eine Bedrohung der ganzen EU“

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Dr. Hans-Gert Pöttering, hat den Beitritt von Polen, Estland, Lettland, Litauen, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarns und Sloweniens zur Europäischen Union vor 10 Jahren am 1. Mai 2004 gewürdigt.

„Gerade angesichts der Aggression Russlands gegenüber der Ukraine ist der Beitritt der acht Länder zur EU von großer Bedeutung“, erklärte Hans-Gert Pöttering heute in Berlin. Die mitteleuropäischen Länder seien der Europäischen Union beigetreten, weil sie „einer Wertegemeinschaft angehören wollen, die sich auf die Würde des Menschen, die Menschenrechte, auf Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Frieden gründet“. Die Bedeutung der EU für diese Länder könne nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Hans-Gert Pöttering wies darauf hin, dass sich gerade in diesen Tagen wegen des russischen Verhaltens gegenüber der Ukraine die Solidarität der EU bewähren müsse. Estland, Lettland und Litauen, aber auch die anderen mitteleuropäischen Länder, müssten die Gewissheit haben, einer Solidargemeinschaft anzugehören: „Bedrohungen gegenüber eines dieser Länder, ist eine Bedrohung der ganzen EU. Wir Deutschen sollten niemals vergessen, dass ohne den Freiheitswillen der Polen und der Menschen in den mitteleuropäischen Ländern die Einheit Deutschlands nicht möglich gewesen wäre.“

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Berlin Deutschland