Praktikumsbericht Carolin Hartmann 2017

Von Februar bis April 2017 war ich als Praktikantin im Politischen Bildungsforum Sachsen (PBF) tätig. Da mein erster Arbeitstag mit dem diesjährigen Schülergipfel zusammenfiel, begann mein Praktikum auch mit der Unterstützung meiner Kollegen bei dessen Durchführung. Dies bot mir die Möglichkeit, gleich zu Beginn einen ersten (praktischen) Eindruck über die Arbeit des PBF sowie erste Erfahrungen bei der Betreuung von Veranstaltungen zu gewinnen, ehe ich mich in den darauffolgenden Wochen selbst an die Mitgestaltung und Organisation von Veranstaltungen machte.

Die Arbeit im Bereich der politischen Bildung besteht zum Großteil aus organisatorischen Tätigkeiten. Von der Entwicklung eines ersten thematischen Konzepts bis hin zu dessen Realisierung müssen jedoch mehr Dinge bedacht und abgearbeitet werden als man als Außenstehender vermuten mag: Steht das thematische Konzept, müssen Veranstaltungsorte reserviert bzw. gebucht und geeignete Referenten recherchiert und angeschrieben werden. Catering, Übernachtungsmöglichkeiten für Referenten sowie die Ausarbeitung von deren Lebensläufen sind einige weitere Aspekte, die es zu bedenken gilt. Da Veranstaltungen letzten Endes auch von einem möglichst großen Publikum leben, müssen sie auch öffentlichkeitswirksam beworben werden. Als ich mein Praktikum absolviert habe, standen beispielsweise die Themenreihe „Wie sicher ist Sachen? Zum Umgang mit Gewalt in unserer Gesellschaft“ und die Belter-Dialoge kurz bevor, weshalb es zu meinen Aufgaben gehörte, Flyer und Pressemitteilungen zu verfassen. Insbesondere das Schreiben von Flyern kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Es dauert ehe gemeinsam eine zufriedenstellende Fassung ausgearbeitet ist und die Endversion nach den verschiedenen Korrekturrunden steht. Umso größer ist am Ende allerdings die Freude – mit einem kleinen Teil Erleichterung – kann der Flyer gesetzt und in den Druck gegeben werden.

Während den drei Monaten, die ich im PBF gearbeitet habe, habe ich besonders den kollegialen Umgang geschätzt. Ich habe mich von Beginn meines Praktikums an als dessen Teil gefühlt und konnte mich bei Problemen immer an einen meiner Kollegen wenden. Als Praktikant wird man in (fast) alles einbezogen und hat die Chance, Aufgaben eigenverantwortlich zu bearbeiten bzw. zu strukturieren sowie eigene Ideen und Vorschläge jederzeit einzubringen. So konnte ich zum Beispiel ein Konzept zum Thema „Neue Medien“ ausarbeiten, was für mich als Studentin der Kommunikationswissenschaften natürlich genau passte und mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Ich kann jedem, der sich mit dem Gedanken trägt, sich um ein Praktikum im PBF zu bewerben nur dazu raten. Mir haben die drei Monate viel gebracht, sowohl inhaltlich als auch persönlich.

Carolin Hartmann

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