Kongress

Europäische und asiatische Perspektiven auf Chinas Neue Seidenstraße

Siebter Workshop zu EU-Chinesischen Beziehungen
Chinas "Neue Seidenstraße" (OBOR) ist ein wichtiger Baustein der globalen Entwicklungsagenda. Dieser Workshop bringt junge Wissenschaftler aus Europa, Ost-, Zentral- und Südasien zusammen, um die Implikationen für beide Kontinente zu diskutieren.

Details

Nach vier Jahrzehnten stetigen wirtschaftlichen Wachstums nutzte der chinesische Präsident Xi Jinping 2013 die starke politische Stellung seines Landes und günstige internationale Umstände, um seine Vision einer neuen wirtschaftlichen Seidenstraße in Eurasien anzukündigen. Nicht lange darauf initierte er in Jakarta ergänzend das Projekt einer maritimen Seidenstraße. Seitdem hat sich die Initiative, inzwischen "One Belt – One Road" genannt, zu einem zentralen Konzept von Chinas Außenpolitik entwickelt und wurde während des kürzlich abgehaltenen 19. Nationalen Parteikongresses in die chinesische Verfassung aufgenommen. Auf Europa als westlicher Pfeiler der Seidenstraße hat die Initative schon heute spürbare politische und wirtschaftliche Auswirkungen, die in den kommenden Jahren bedeutend zunehmen werden.

Nach vorangegangenen Veranstaltungen in Peking, Kanton, Chengdu, Hongkong und Taipei wird der kommende Workshop 2018 in Astana, Kasachstan, stattfinden. Dort wurde die OBOR-Initiative erstmals öffentlich angekündigt. Im Workshop sollen Perspektiven und Ansätze aus verschiedenen Regionen und Fachbereichen zusammengebracht werden.

Der zweitägige Workshop wird die folgenden Themen behandeln:

  • Was sind die geopolitischen und geoökonomischen Implikationen von OBOR für die chinesisch-europäischen Beziehungen und Europas Rolle in der globalen Politik?
  • Wie beeinflusst die Initiative Verbindungen und Integrationsprozesse in Eurasien?
  • Welche neuen Wege eröffnet OBOR für Chinas nationale und auswärtige Politik?
  • Welche Aussichten für und Reaktionen aus verschiedenen Regionen und Ländern, insbesondere Zentral-, Süd- und Südostasien und dem Nahen Osten gibt es?
  • Was für Implikationen hat OBOR für andere regionale und globale Mächte wie Russland, Indien, Japan und die USA?
  • Was sind die normativen Implikationen für neue auf China bezogene Einrichtungen im Zuge von OBOR?
  • Welche Aussichten für die Energiesicherheit bietet die Intiative?
  • Wie "grün" wird OBOR sein und wie lässt sich sicherstellen, dass Projekte im Rahmen der Initative nachhaltig gestaltet werden?
  • Was für Möglichkeiten gibt es für Unternehmen und soziale Unternehmungen?
Die Veranstaltung wird vom Gemeinsamen Forschungsnetzwerk für EU-Chinesische Beziehungen (UACES) organisiert und vom Regionalprojekt Energiesicherheit und Klimawandel in Asien-Pazifik der KAS, Hongkong/China, finanziell unterstützt.

Den Call for Papers finden Sie unter der Webseite des Workshops.

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Veranstaltungsort

Astana
Kazakhstan
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Referenten

Dr. Frauke AUSTERMANN
ESSCA EU-Asia Institute
Dr. Peter HEFELE
KAS RECAP
Prof. MEN Jing
College of Europe
Prof. Klaus SEGBERS
Freie Universität Berlin
Prof. SHEN Wei
Deakin University & ESSCA School of Management
Kontakt

Johannes Vogel

Project manager

Interkontinentale Zusammenarbeit: Die Flaggen Chinas und der EU

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