Veranstaltungsberichte

Vom Rom der Päpste in die antike Welt von Pompeji und Herkulaneum

von Christine Wagner

Freundeskreisreise

Die erste politische Kulturreise dieses Jahres führte den Freundeskreis der Konrad-Adenauer-Stiftung vom 6. bis 13. April 2019 in die „Ewige Stadt“ und nach Süditalien.

Nachdem die Gruppe mittags am Flughafen von Rom gelandet war, startete die Besichtigungstour unter Leitung von Kerstin Thiel-Lunghini mit Santa Maria Maggiore und der Lateranbasilika. Anschließend hieß es „Einchecken“ im Hotel auf dem Gianicolo. Am nächsten Morgen erwartete Prof. Rocco Buttiglione die Reiseteilnehmer. Der italienischer Politiker der Unione di Centro und Freund Helmut Kohls, widmete sich im Gespräch der Frage, ob Europa eine Zukunft habe. Er warnte vor der zunehmenden Armut in Europa und einer zu geringen Investition in Wissenschaft und Forschung.

Da an diesem Tag der Stadtmarathon stattfand, musste das Programm umgestellt werden, denn mit dem Bus wäre kein Durchkommen gewesen. So wurde Rom zu Fuß erkundet. Ziele waren das Garibaldi-Denkmal auf dem Gianicolo, die Spanische Akademie mit dem Tempel von Bramante, die Kirche Santa Maria in Trastevere und die Tiberinsel. Wer Lust hatte, spazierte noch zum Kapitol und vorbei am Forum Romanum zum Colosseum. Am Montag erläuterte Caroline Kanter, Leiterin des Auslandsbüros Italien der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rom,  die Aufgaben vor Ort und die derzeitige Lage Italiens. Es folgte eine Führung durch die Casa di Goethe. Dr. Maria Gazzetti, Leiterin des Hauses, hatte die Tore an diesem Tag nur für den Freundeskreis geöffnet. Nach einer Mittagspause an der Piazza del Popolo brachte der Bus die Reisegruppe nach einem kurzen Stopp bei den Caracalla-Thermen zur imposanten Basilika San Paolo Fuori le Mura und von dort zur Kirche „Domine Quo Vadis?“. Zum Tagesabschluss spazierte die Gruppe vor den Toren auf der Via Appia Antica – ein besonderes Erlebnis für alle. Ziele des letzten Tages in Rom waren die Kirche S. Carlo alle Quattro Fontane, die Kirche S. Andrea al Quirinale, der Trevi-Brunnen, die Spanischen Treppe, der Pincio mit seinem wunderbaren Blick auf die Stadt und die Priscilla-Katakomben.

Am 10.4. fuhr die Gruppe mit dem Zug nach Neapel und ließ sich auch nicht die Laune verderben, als sie wegen eines verpassten Zuges erst eine Stunde später am Bahnhof ankam. Nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt – jetzt unter Leitung von Rosaria Esposito – erwartete den Freundeskreis Prof. Fabrizia Ippolito von der Fakultät für Architektur und Design von der Università della Campania Luigi Vanvitelli. Zusammen mit drei Kommunalpolitikern berichtete sie über die Stadtbaupolitik und vor allem über das ehrgeizige Projekt im Quartier Bagnoli. Anschließend ging die Gruppe ins Spanische Viertel und fuhr mit der U-Bahnlinie 1 zur Station Toledo, einer der „Stationen der Kunst“. Letztes Ziel für diesen Tag war die Galleria Umberto I.

Am nächsten Tag tauchten die Reiseteilnehmer mit einem Besuch Pompejis in die Welt der Antike ein, um anschließend zur Insel Procida zu fahren, wo die Zeit stehen geblieben zu sein schien und die Touristenströme noch nicht hingefunden haben. Paestum mit seinem Museum und archäologischen Park stand im Mittelpunkt des Freitags. Abgerundet wurde der Einblick in die römische Zeit am letzten Tag mit der Besichtigung von Herculaneum. Nach einem letzten Blick auf Neapel von der Volmero Höhe hieß es schließlich Abschied von Italien zu nehmen.

Ansprechpartner

Dr. Christine Wagner

Dr

Referentin Freundeskreis und Private Finanzierung

Christine.Wagner@kas.de +49 30 26996-3256 +49 30 26996-53256
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Über diese Reihe

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