Digitalisierung - Publikationen

Wichtigkeit erkannt, aber keine konkreten Resultate

Digitalisierungsgipfel in Tallinn
Der Europäische Ratsgipfel am 29. Sep-tember 2017 in Tallinn widmete sich dem Thema Digitalisierung, einem Kernanliegen von Estland, welches nunmehr die EU-Ratspräsidentschaft führt. Mathias Koch, Länderberichte, 2. Okt. 2017 mehr...

Digitalisierung im deutschen Arbeitsmarkt

Eine Debattenübersicht
Das vorliegende, gemeinsam von der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung Neue Verantwortung herausgegebene Policy Paper geht der Frage nach, wie sich die Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt auswirkt. Viele Tätigkeiten werden entfallen, gleichzeitig entstehen neue. Offen ist, ob die Verluste durch die Entstehung neuer Arbeitsplätze kompensiert werden können. Die Datenlage und die darauf aufbauenden Prognosen sind uneinheitlich. In Deutschland wird meistens eine optimistische Position vertreten, die davon ausgeht, dass die Digitalisierung den Arbeitsmarkt durch neue Jobs bereichert. Philippe Lorenz, 2. Aug. 2017 mehr...

Think Tank Report 4/2017

Einblicke in die Agenda internationaler Think-Tanks
Die aktuelle Ausgabe des Think Tank Reports befasst sich mit folgenden Themen: Rechenschaftspflicht im Cyberspace | Ende des NGO-Zeitalters? | Klimaschutz in Zeiten Trumps | Data-Mining auf kommunaler Ebene | Leitplanken für ein Europa der Zukunft | Global Mosquito Alert | u.a. 1. Aug. 2017 mehr...

Homo deus?

Das Zusammenwachsen von Mensch und Maschine
Menschen versuchen seit jeher, Techniken zu entwickeln, die ihre Fähigkeiten erweitern. Neu ist, dass Mensch und Maschine miteinander verschmelzen: Prothesen und Orthesen verstärken Körperkräfte, Computer unterstützen die intellektuelle Leistungsfähigkeit und Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, das menschliche Bewusstsein zu erweitern. Vieles klingt utopisch, einiges ist schon Wirklichkeit. Es ist höchste Zeit, sich mit den Folgen auseinanderzusetzen: Werden diese Techniken unser Menschsein verändern? Was muss getan werden, um Risiken zu minimieren? Und welche Chancen eröffnen sich? Roland Benedikter, Analysen und Argumente, 31. Juli 2017 mehr...

Bildungsbedarf für den digitalisierten Arbeitsmarkt

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. Es gibt einen Bedarf an Höherqualifizierung. Digitale Kompetenzen werden in allen Berufen erwartet. Die berufliche Bildung muss entsprechend angepasst werden. Weiterbildung wird wichtiger, um Menschen, die bereits im Berufsleben stehen, an die neuen Erfordernisse heranzuführen. Darüber hinaus muss künftig eine für das Arbeitsleben befähigende digitale Grundbildung bereits in der Schule vermittelt werden. Donate Kluxen-Pyta, Analysen und Argumente, 24. Juli 2017 mehr...

Estlands früherer Staatspräsident Ilves mit dem Reinhard-Mohn-Preis ausgezeichnet

Für das Vorantreiben der Digitalisierung ist der langjährige estnische Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves mit dem Reinhard-Mohn-Preis ausgezeichnet worden. Der Festakt mit rund 450 geladenen Gästen, darunter der CDU-Politiker Elmar Brok, die frühere Preisträgerin, die ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Rita Süssmuth und der deutsche Botschafter in Estland Christoph Eichhorn sowie der Landrat des Kreises Gütersloh, Sven-Georg Adenauer, fand am 29. Juni im Stadttheater Gütersloh statt. Florian Hartleb, Elisabeth Bauer, Länderberichte, 20. Juli 2017 mehr...

Bessere Kommunen dank Open Data

Mehrwerte für die kommunale Verwaltung und die Gesellschaft
Der Bundestag hat in dieser Legislaturperiode mit zahlreichen Gesetzen den Weg geebnet, um die Verwaltung als Partner von Bürgerinnen und Bürgern, Startups und KMU zu stärken. Die offenen Daten der unmittelbaren Bundesverwaltung wurden zum Bestandteil des Verständnisses eines modernen Staates. Die bessere Kommunen allerdings, machen den modernen Staat aus. Kommunen sind für die Bürger die zentralen und vertrauenswürdigsten Akteure vor Ort. In diesem Kontext argumentiert Christian Geiger warum Open Data einen sinnvollen Ansatz für unsere Kommunen darstellt. Christian Geiger, Analysen und Argumente, 14. Juli 2017 mehr...

Gefährden Fake News die Demokratie?

Fake News sind kein neues Phänomen, erhalten aber in Zeiten der Digitalisierung aufgrund ihrer rasanten Verbreitung neue Brisanz. Sie konterkarieren die Idee einer offenen Informationsgesellschaft und sind daher besonders verwerflich. Wie kann man Falschmeldungen erkennen? Welche Möglichkeiten gibt es, um ihre Verbreitung zu unterbinden? Sowohl Nutzer als auch Anbieter können etwas dagegen tun. In einem Policy Paper werden die Möglichkeiten der Gegenwehr beschrieben. Norbert Lossau, Analysen und Argumente, 7. Juli 2017 mehr...

Die Disruption der Meinungsbildung

Die politische Debatte in Zeiten von Echokammern und Filterblasen
Auch die politische Meinungsbildung erfolgt zunehmend über die sozialen Netzwerke. Offenbar trägt die Netzwerkstruktur der Social Media-Anbietern zu einem Bedeutungsverlust der traditionellen Medien bei und wirft damit große theoretische Fragen nach der demokratischen Meinungsbildung insgesamt auf. Insbesondere die Begriffe „Filterblase“ und „Echokammer“ werden häufig herangezogen, um dieses neue Phänomen zu beschreiben. Ist die Meinungsbildung durch das Netz in Gefahr, oder zeigt sich hier nur eine fortschrittsfeindliche Grundeinstellung? Simon Hegelich, Morteza Shahrezaye, Analysen und Argumente, 3. Juli 2017 mehr...

Künstliche Intelligenz

In vielen Lebensbereichen bald Selbstverständlichkeit
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Technologiefeld, das sich seit den 1990er Jahren mit enormen Fortschritten weiterentwickelt. Vieles, was wie Science Fiction anmutet, ist bereits Realität. KI wird die meisten Lebensbereiche verändern. Sowohl in der Forschung als auch in der Anwendung gehört Deutschland zur Spitzengruppe weltweit. Vorrangige politische Aufgaben, die es in Bezug auf KI zu lösen gilt, sind die Forschungsförderung, der Datenschutz und die Klärung ethischer und gesellschaftlicher Fragen. Gerhard Lakemeyer, Analysen und Argumente, 28. Juni 2017 mehr...