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Die KAS auf TikTok

Die KAS auf TikTok? Ja, seit dieser Woche! Uns ist bewusst: Das ist ein Wagnis.
TikTok QR-Code
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Die chinesische Plattform ist nicht unumstritten. Viele Argumente dafür und dagegen wurden intern ausführlich in verschiedenen Runden diskutiert. Warum wagen wir es also? Rund 26 Prozent der TikTok-Nutzenden sind zwischen 10 und 29 Jahr alt; Nutzerinnen und Nutzer sind acht- bis zehnmal täglich auf der Plattform. Die KAS hat sich das Ziel gesetzt, neue, jüngere Zielgruppen zu erreichen. Und ein Weg dahin ist TikTok. Wir sehen den Kanal als einen Versuch, mutig zu kommunizieren und Neues zu wagen. Wir müssen dahin gehen, wo die junge Generation ist. Auch andere Akteure wie die Tagesschau oder die FAZ sind deshalb dort präsent.

Klar ist: Wir werden bei TikTok keine digitalen Anzeigen schalten. Wir werden die Entwicklungen bei TikTok kritisch im Blick behalten und ggf. Schlussfolgerungen für unseren Umgang damit ziehen. Und wir werden uns mit anderen, uns nahestehenden Akteuren austauschen, wie deren Erfahrungen sind. TikTok soll nicht einfach ein weiterer Kanal sein, in dem tagesaktuellen Themen zusätzlich ausgespielt werden, sondern wir werden uns auf einige wenige, eng abgesprochene Themengebiete konzentrieren.

Gerade in Deutschland ist die rechtspopulistische und antidemokratische Stoßrichtung auf TikTok sehr stark vertreten. Bisher ist keine andere Politische Stiftung auf TikTok aktiv. Politische Willens- und Meinungsbildung geschieht auch digital und gerade auch auf TikTok. Wir möchten dieses Feld nicht teilnahmslos Rechtspopulisten überlassen. Sondern auch digital für die Werte einstehen, die uns wichtig sind: "Gemeinsam. Demokratie. Gestalten."

 

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