Jahresberichte

Jahresbericht 2019

Gemeinsam.Demokratie.Gestalten. | Einblicke in das Jahr 2019

Vieles, das sich gegenwärtig – im Jahr 2020 – ereignet, erschien noch im Berichtsjahr 2019 undenkbar. Die Corona-Pandemie lässt schon fast in Vergessenheit geraten, dass auch das Jahr 2019 in vielerlei Hinsicht bemerkenswert war.

Editorial

  • Weltweit bewegte die Debatte um den Klimawandel die Menschen über Grenzen hinweg. Gleichzeitig steht der Multilateralismus nach wie vor unter Druck. Nicht nur, aber insbesondere im wirtschaftlichen Bereich setzen Staaten zunehmend auf nationale Alleingänge.
  • In Europa bestimmten derweil die langwierigen Brexit-Verhandlungen noch immer weitgehend die Diskussion.
  • Die Wahlergebnisse zum Europäischen Parlament zeigten, dass eine Mehrheit der Europäerinnen und Europäer ein gemeinsames Europa will.
  • Überall in Europa stellten rechtspopulistische und -extremistische Haltungen eine Bedrohung dar. In Deutschland führten die Ermordung von Walter Lübcke und der Terroranschlag in Halle die Gefahr solcher Entwicklungen vor Augen.
  • Das Jahr 2019 stand auch im Zeichen wichtiger Jubiläen unserer Geschichte: 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz und 30 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall.

Dieser skizzenhafte Rückblick zeigt deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen unseres Handelns ständig ändern. Das beeinflusst die Arbeit der Stiftung, aber auch die Institution als solche. Das Spektrum der durchgeführten Veranstaltungen und Formate, der erarbeiteten Analysen und veröffentlichten Pub­likationen war entsprechend breit. Hervorgehoben sei an dieser Stelle eine Reihe von Projekten:

  • Die verstärkte Beschäftigung mit dem „Wandel der Sprach- und Debattenkultur“ unter anderem bei einer Veranstaltung mit Bundespräsident Steinmeier.
  • Die Stärkung der Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen durch weitere Büroeröffnungen der Stiftung in Ottawa und Wien.
  • Die gezielte Ansprache junger Bürgerinnen und Bürger für das Engagement in unserer Demokratie durch das Projekt „Gemeinsam.Demokratie.Gestalten.“​​​​​​​​​​​​​​

Über diese und weitere vielfältige Aktivitäten der Konrad-Adenauer-Stiftung liefert dieser Jahresbericht einen Überblick. Um die Arbeit der Stiftung künftig noch effektiver zu gestalten und auch zielgerichteter nach außen zu vermitteln, haben 2019 einige organisatorische Veränderungen stattgefunden. So wurden die Pressestelle und die Online-Redaktion organisatorisch zusammengeführt, um als Medienzentrum die kommunikative Arbeit der Stiftung zu optimieren. Mit Blick auf die Verschränkung der nationalen und internationalen Arbeit wurden zudem die Analyse-Einheiten der „Europäischen und Internationalen Zusammenarbeit“ mit „Politik und Beratung“ in der neuen Einheit „Analyse und Beratung“ zusammengefasst.

Entscheidend bei unserer Arbeit in diesen Zeiten ist es, das Selbstverständnis der Konrad-Adenauer-Stiftung, unseren „Markenkern“ im Blick zu behalten. Daher hat die Stiftung 2019 erstmals unter dem Titel „Gemeinsam.Demokratie.Gestalten.“ ein Leitbild erarbeitet und formuliert, das Auskunft darüber gibt, wofür wir stehen, was wir wollen und wie wir arbeiten. Bemerkenswert daran ist auch, dass dieses Leitbild das Ergebnis einer Diskussion unter allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war und es vom Vorstand der Stiftung wie auch der Mitgliederversammlung im Sommer 2019 angenommen wurde.

An dieser Stelle wollen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement danken, den Mitgliedern unserer Gremien für die konstruktive Zusammenarbeit, den Förderern und Förderinnen des Freundeskreises, den Spendern und Spenderinnen, Sponsoren und Sponsorinnen sowie Partnern und Partnerinnen für ihre Unterstützung. Wir werden weiterhin alles daransetzen, dem darin zum Ausdruck gebrachten Vertrauen gerecht zu werden.

Lassen Sie uns auch weiterhin „Gemeinsam. Demokratie. Gestalten.“ Wir hoffen und freuen uns auf Ihre Unterstützung.

 

Den gesamten Bericht können Sie als pdf herunterladen.