Daniela Braun

Referentin Außen- und Sicherheitspolitik

Daniela Braun unterstützt das Team Außen-, Sicherheits- und Europapolitik seit September 2018 als Referentin für Außen- und Sicherheitspolitik. Sie arbeitet dort zu außen- und sicherheitspolitischen Themen außerhalb des transatlantischen Raumes. Arbeitserfahrungen hat sie zuvor unter anderem bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, im Deutschen Bundestag und im Berliner Büro des German Marshall Funds gesammelt. Sie hat Politikwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Freien Universität Berlin studiert. Im Rahmen ihrer Dissertation zum Thema Health Security forschte sie unter anderem von August 2016 bis Juni 2017 an der Yale University. Daniela Braun ist Mitglied im internationalen Promotionskolleg "Entwicklung und Sicherheit im 21. Jahrhundert" der Stiftung.

Publikationen

Veranstaltungsberichte

Russia China – Emerging Alliance or Eternal Rivals?

von Toni Michel, Daniela Braun

Wie ist die Intensivierung zwischen den russisch-chinesischen Beziehungen aktuell einzuschätzen? Haben wir es mit dem Entstehen einer neuen strategischen Allianz zu tun oder ist dieses Szenario unrealistisch?

Veranstaltungsberichte

Workshop: Der Nexus Gesundheit und Sicherheit

von Daniela Braun, Toni Michel

Warum ist Gesundheit auch ein Sicherheitsthema?
„Die Gesundheit aller Völker hat fundamentale Bedeutung, um Frieden und Sicherheit zu erreichen“ – so heißt es bereits in der Präambel der 1948 verabschiedeten Satzung der Weltgesund-heitsorganisation (WHO), die explizit die Verbindung zwischen Gesundheit und Sicherheit nennt. Dennoch wird dieser Zusammenhang erst seit einigen Jahren intensiv diskutiert. Insbesondere die Ebola-Epidemie in Westafrika 2014/15 hat gezeigt, wie sehr ein Krankheitsausbruch staatliche und regionale Stabilität und Sicherheit belasten kann.

Analysen und Argumente

Die UN-Generalversammlung: Multilaterale Lichtblicke in einer zerfallenden Weltordnung?

von Daniela Braun, Jakob Landwehr

In New York versammeln sich dieser Tage wieder hochrangige Vertreter der 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (VN) zum Auftakt der Generalversammlung. Auch in diesem Jahr wird die Kritik am Weltgremium wieder lautstark hervorgebracht: Zwar debattiere man in New York sehr intensiv, aber an konkreten Antworten auf die Fragen, wie globale Herausforderungen bewältigt und Konflikte befriedet werden können, mangele es. Als nicht-ständiges Mitglied im Sicherheitsrat 2019/2020 hat sich Deutschland vorgenommen, multilaterale Lösungen voranzutreiben und die Vereinten Nationen zu stärken. Das liegt im unmittelbaren Interesse Deutschlands als Mittelmacht und Europas in einer immer stärker von Großmachtrivalitäten dominierten Welt.

Auslandsinformationen

Pandemien: Wie gut ist die EU vorbereitet?

von Daniela Braun

Epidemien und Pandemien sind im stark vernetzten 21. Jahrhundert eine reale Gefahr. Insbesondere dicht besiedelte Räume wie die EU, mit intensivem Austausch von Waren und Dienstleistungen, sind anfällig für die rasche Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Die gute Nachricht: Wir können uns vorbereiten, auch wenn dies keine leichte Aufgabe ist.

kurzum

UN-Sicherheitsrat: Deutschland in der ersten Reihe

von Andrea Ellen Ostheimer, Daniela Braun

Vom 1. bis zum 30. April 2019 saß Deutschland dem UN-Sicherheitsrat vor. Auch wenn die Agenda des Gremiums grundsätzlich durch Mandatsverlängerungen und Annahme von Berichten vorbestimmt ist – und durch aktuelle Krisenentwicklungen geprägt wird – ergibt sich im Monat des Vorsitzes ein stärkerer Gestaltungsspielraum. Geleitet vom französisch-deutschen Doppelvorsitz im März und April musste sich das Gremium unter anderem mit dem Konflikt in Libyen anlässlich der erneuten Eskalation der Gewalt befassen. Wie angekündigt nutzte die Bundesregierung den Vorsitz, um als Impulsgeber für die Schwerpunktthemen der deutschen Agenda im Sicherheitsrat aufzutreten und trieb insbesondere den Kampf gegen sexuelle Gewalt in Konflikten voran.

Analysen und Argumente

Die Seidenstraßeninitiative

von Daniela Braun, Alexander Badenheim

Chinas Strategien zur Absicherung seiner Auslandsinvestitionen
Der Erfolg der Seidenstraßeninitiative ist für die Verwirklichung des "chinesischen Traums" von zentraler Bedeutung. Die Legitimierung der Kommunistischen Partei als Garant für Wohlstand und Sicherheit ist daran unmittelbar geknüpft. Mit steigendem chinesischen Investitionsvolumen und zunehmender Verflechtung von (Staats)Unternehmen im Ausland gehen auch größere Risiken einher. Zum Schutz seiner globalen Investitionen und Interessen setzt Peking unterschiedliche Mittel und Strategien ein, die zunehmend die selbstauferlegte Politik der Nichteinmischung zu unterminieren drohen.

Analysen und Argumente

Deutschlands Sitz im UN-Sicherheitsrat: Haltung zeigen

von Daniela Braun, Steven Höfner

Seit dem 1. Januar 2019 ist Deutschland erneut als nicht-ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat vertreten und hat die Chance auf höchster Ebene des globalen Konfliktmanagements Einfluss zu nehmen. Angesichts der Vielzahl der aktuellen Krisen und Konflikte in der Welt bei gleichzeitiger Schwächung des Multilateralismus, scheint die Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat 2019/2020 zu einer besonders entscheidenden Zeit zu kommen. Es gilt die Ankündigung mehr globale Verantwortung zu übernehmen in die Tat umzusetzen und dem Druck auf den Multilateralismus mit der proaktiven Erarbeitung von multilateralen Lösungsansätzen zu begegnen. Besondere Herausforderungen für die deutsche Außenpolitik ergeben sich neben der Erfordernis schnell auf komplexe Krisenlagen zu reagieren, auch aus der sich verändernden Konstellationen der Mitglieder im Sicherheitsrat, durch den anstehenden Brexit und die America-First-Doktrin der USA.

Auslandsinformationen

Unsichtbare Gegner

von Daniela Braun

Warum Viren und Bakterien ein Thema für die Sicherheitspolitik sind
Seuchen sind kein Thema der Vergangenheit. Ganz im Gegenteil, die Gefahr einer raschen Ausbreitung von Infektionskrankheiten ist heute so groß wie nie zuvor. Auch deshalb und wegen ihrer drastischen sozioökonomischen Folgen werden Epidemien und Pandemien zunehmend auch unter Sicherheitsaspekten betrachtet. Gesundheit als Thema der Sicherheitspolitik – bei manch einem ruft das allerdings noch immer Widerstand hervor.