Tilmann Feltes

Länderreferent Südliches Afrika & Medien

Tilmann Feltes ist seit Januar 2018 Länderreferent im Regionalteam Afrika südlich der Sahara und koordiniert die Regionalprogramme Klima und Energie in Afrika südlich der Sahara. Von 2015 bis 2017 war er Trainee im Auslandsbüro Südafrika. Nach seinem Politikstudium mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen in Freiburg, Bochum und Dundee/UK war er als Projektassistent beim KAS-Partner Democracy Development Program (DDP) sowie als Dozent und Phd-Student am Urban Futures Centre in Durban/Südafrika tätig.

 

Weitere praktische Berufserfahrung sammelte er bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart, am Arnold-Bergstraesser-Institut, für das er ausführliche Feldforschungen im Kosovo durchführte, in In- und Auslandsprojekten der GIZ sowie bei der kirchlichen Hilfsorganisation Fe y Alegría in Venezuela.

Externe Publikationen:

 

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tilmann.feltes@kas.de +49 30 26996 -3289 +49 30 26996-3719

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Publikationen

Auslandsinformationen

Afrikas urbane Zukunft

von Tilmann Feltes

Zur Sicherheit in südafrikanischen Städten
Die Zukunft Afrikas ist städtisch und sie ist jung: Bis 2050 wird sich die urbane Bevölkerung Afrikas verdreifacht und die Anzahl afrikanischer Großstädte verfünffacht haben, und über die Hälfte der Stadtbewohner werden Jugendliche sein. Für viele ist dies die entscheidende Herausforderung der kommenden Jahre in der Entwicklung Afrikas. Themen wie städtische Sicherheit werden zum Brennpunkt. Wie kann Kriminalitätsprävention und Polizeiarbeit mit den gegebenen Herausforderungen Schritt halten? Wird Afrikas Urbanisierung zu einem besseren und wirtschaftlich florierenden Leben für alle oder zu mehr Gewalt, Ungleichheit und schlechter Verwaltung führen?

Länderberichte

Langzeitpräsident im Amt bestätigt – Paul Biya sichert sich 7. Amtszeit

von Tilmann Feltes, Marie Stella Tchuente

Kamerun hat gewählt
Nach Ausbruch des gewaltsamen Konflikts in den anglophonen Provinzen Kameruns und den Rücktritten vieler Langzeitherrscher in Afrika standen die diesjährigen Präsident-schaftswahlen in Kamerun unter besonderer Beobachtung und Erwartungshaltung. Das Ergebnis: Alles bleibt (zunächst) beim Alten – Paul Biya geht nach 36 Jahren im Amt auch in seine siebte Amtszeit. Die Mitbewerber blieben chancenlos. Neu ist lediglich, dass ganze Bevölkerungsschichten der Wahl fern blieben. Die Opposition scheiterte mit Beschwerden gegen die Wahl. Der Status Kameruns als „Stabilitätsanker“ Zentralafrikas gerät ins Wanken.

Einzeltitel

G20 und Afrika: Tilmann Feltes im Interview mit BusinessDay TV

von Tilmann Feltes

G20 und Private Investitionen in Afrika
Nachhaltiges Wachstum und Privatinvestitionen in Afrika standen auf der diesjährigen Agenda des G20 Gipfels von Hamburg. In der Sondersendung "G20 and Africa" des afrikanischen Nachrichtensenders BusinessDayTV nimmt Tilmann Feltes Stellung zum Gipfel.

Einzeltitel

KAS-Klimareport 2017: Südafrika

von Tilmann Feltes, Oliver C. Ruppel

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Südafrika hängt von fossilen Brennstoffen ab – etwa 90 Prozent des Energiebedarfs wird durch Kohle gedeckt. Pro Kopf gerechnet gehört es zu den 15 größten CO2-Emittenten der Welt. Die Strategie Südafrikas zur Bekämpfung des Klimawandels beinhaltet die Verpflichtung, die Treibhausgasemissionen des Landes gegenüber dem aktuellen Stand bis zum Jahr 2020 um 34 Prozent und bis zum Jahr 2025 um 42 Prozent zu reduzieren. Um diese Verpflichtungen zu erfüllen, sind zusätzliche Finanzinvestitionen erforderlich, sowohl aus öffentlichen als auch aus privaten Quellen.

Einzeltitel

Klimareport 2017: Südafrika

von Romy Chevallier, Oliver C. Ruppel, Tilmann Feltes

Privatsektor und Klimafinanzierung in den G20-Staaten
Südafrika ist abhängig von fossilen Brennstoffen – etwa 90 Prozent des Energiebedarfs des Landes wird durch Kohle gedeckt. Pro Kopf gerechnet gehört es zu den 15 größten CO2-Emittenten der Welt. Die Strategie Südafrikas zur Bekämpfung des Klimawandels beinhaltet die Verpflichtung, die Treibhausgasemissionen des Landes gegenüber dem aktuellen Stand bis zum Jahr 2020 um 34 und bis zum Jahr 2025 um 42 Prozent zu reduzieren. Um diese Verpflichtungen zu erfüllen, sind zusätzliche Finanzinvestitionen erforderlich, sowohl aus öffentlichen als auch aus privaten Quellen.

Veranstaltungsberichte

Das COP22-Abkommen: Auswirkungen und Möglichkeiten für Afrika

von Tilmann Feltes

Klimawandel als Entwicklungs- und nicht Umweltthematik
Die alljährliche Klimakonferenz des UN-FCCC begann am Freitag, 18. November 2016. Die teilnehmenden Regierungen versuchten dort gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft eine praktikable Umsetzung des Pariser Abkommens zu erarbeiten. Überschattet wurden die Gespräche von der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA. Das Land ist eines derjenigen, welches am meisten CO2 ausstößt, ob sich die Weltgemeinschaft im Kampf gegen den Klimawandel unter einem Präsidenten Trump jedoch weiterhin auf die USA als Partner verlassen kann, bleibt ungewiss.

Auslandsinformationen

Eins plus Vier

von Christian E. Rieck, Lars Peter Schmidt †, Mark Alexander Friedrich, Jan Woischnik, Alexandra Paulus, Tilmann Feltes, Claudia Crawford, Thomas Awe, Tim Wenniges

Der BRICS-Verbund zwischen geopolitischem Reformehrgeiz und chinesischer Dominanz
Der BRICS-Verbund befindet sich in der Krise. Die wirtschaftliche Malaise in den meisten Mitgliedstaaten verstärkt die Asymmetrien und damit die chinesische Dominanz in der Gruppe. Zwar nutzen alle Mitglieder den Verbund, um eigene ökonomische Interessen zu verfolgen und um eine Isolation bei umstrittenen außenpolitischen Entscheidungen zu verhindern. Doch es ist Peking, das seinen wachsenden Einfluss, der ihm durch die Kontrolle des Zugangs zu den eigenen Märkten und Investitionen zukommt, strategisch einsetzt.

Einzeltitel

Tilmann Feltes im Interview mit Deutsche Welle und HR-Info

von Tilmann Feltes

Südafrika vor Veränderungen im dominanten Parteiensystem
Tilmann Feltes nimmt im Fernsehinterview mit der Deutschen Welle sowie im Radiointerview mit HR-Info Stellung zur Bedeutung der anstehenden Kommunalwahlen in Südafrika und dessen Auswirkungen auf das politische System Südafrikas.