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Gerd Langguth trat stets mit großer Leidenschaft für die christlich-demokratischen Werte ein

Zum Tode von Prof. Dr. Gerd Langguth erklärt der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Hans-Gert Pöttering MdEP:

„Die Konrad-Adenauer-Stiftung trauert um Gerd Langguth, der im Alter von 66 Jahren verstorben ist. Weit über 30 Jahre war er der Konrad-Adenauer-Stiftung eng verbunden. Bereits während seines Studiums erhielt er ein Stipendium unserer Promotionsförderung. Seit 1982 war er ohne Unterbrechung Mitglied der Konrad-Adenauer-Stiftung. Von 1993 bis 2003 gehörte er unserem Vorstand an. Zwischen 1993 und 1997 hatte er das Amt des geschäftsführenden Vorsitzenden inne.

Dabei lagen Gerd Langguth die Wirkungskraft der Stiftung und ihre Zukunftsfähigkeit in der politischen Bildungsarbeit und im internationalen Dialog besonders am Herzen. In seine Amtszeit fällt der Ausbau unserer Aktivitäten insbesondere in unseren mittel- und osteuropäischen Nachbarstaaten.

Das Ansehen, das die Arbeit der Stiftung in Deutschland, Europa und weltweit genießt, ist auch seinem Dienst zu verdanken. Mit großer Leidenschaft trat er stets für unsere christlich-demokratischen Werte ein.

Gerd Langguth war als Meister der politischen Analyse sowie als Kommentator und Chronist politischer Entscheidungsprozesse, die er seit Ende der 1960er Jahre in unterschiedlichen Funktionen auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene selbst maßgeblich mitgestaltet hat, in der Stiftung wie in der Öffentlichkeit bekannt. Zuletzt trat er vor wenigen Wochen – bereits von seiner schweren Erkrankung gezeichnet – beim Politischen Aschermittwoch der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin auf.

Wir verlieren einen tatkräftigen und liebenswerten Mitstreiter. Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihm, seiner Frau und seiner Familie. Die Konrad-Adenauer-Stiftung wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“

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Berlin Deutschland