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Religion und Gewalt

VIII. Literatursymposium der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin

Das komplexe Verhältnis von Religion und Gewalt ist ein ebenso bedrängendes wie aktuelles Thema unserer Zeit, wie der 11. September und die Serie der Anschläge weltweit zeigen. Es ist dabei vor allem die Literatur, die als Vermittlungs- und Orientierungsinstanz vor religiös instrumentalisierter Gewalt und vor einer Position der Unversöhnlichkeit mit anderen Religionstraditionen zu warnen versteht. Vor diesem Hintergrund findet am Freitag, dem 7. November 2003, von 10.00 bis 18.00 Uhr, in der Berliner Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung (Tiergartenstr. 35) das VIII. Literarische Symposium „Religion und Gewalt“ statt.

Nach dem Eröffnungsvortrag von Dr. Norbert Lammert MdB, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und stellvertretender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, spricht der Genfer Theologe Prof. Dr. Albert de Pury über Gewalt und Gewaltüberwindung in den monotheistischen Religionen. Der anschließende Vortrag des Münsteraner Literaturwissenschaftlers Prof. Dr. Hans-Rüdiger Schwab beschäftigt sich mit Aspekten des Verhältnisses zwischen Religionen und Gewalt im Spiegel der Gegenwartsliteratur. Nach der Mittagspause (13.30 Uhr) setzt der Münchner Theaterwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Peter Bayerdörfer die Veranstaltung mit dem Vortrag „Szenen der Gewalt auf dem Gegenwartstheater“ fort. Der österreichische Schriftsteller Josef Winkler liest aus seinen Werken. Am Ende steht eine von Prof. Dr. Hans-Rüdiger Schwab moderierte Podiumsdiskussion über Religion und Gewalt, an der Prof. Dr. Michael Albus (ZDF-Journalist, Universität Freiburg und Frankfurt), Durs Grünbein, Christine Lieberknecht MdL, Präsidentin des Thüringer Landtages, und Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann (Technische Universität Berlin) teilnehmen.

U.A.w.g. unter Fax 030/26 996-261 oder

eMail

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Symposium
7. November 2003
Berlin, Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung
Veranstaltungsprogramm

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erscheinungsort

Berlin Deutschland