Workshop
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„Du Jude – Ich Jude. Antisemitismus geht uns Alle an“

Workshop zum Denkt@g 2020

Aktueller Hinweis

Sämtliche öffentlichen Präsenzveranstaltungen finden aufgrund der aktuellen Situation bis Ende Mai nicht statt oder werden wenn möglich in digitalen Formaten umgesetzt.
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Antisemitismus und Rassismus gehören in Deutschland nicht der Vergangenheit an. Ganz wichtig ist es, antisemitische Straftaten nicht auf die Verbrechen des Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs zu reduzieren. Antisemitismus ist aktuell. Zum Denktag 2020 widmen wir uns der Aufklärung, Sensibilisierung und dem Handeln gegen judenfeindliche Tendenzen.

Erst im Oktober 2019 schockierte beispielsweise der Anschlag auf eine Synagoge in Halle. Die unbegreifliche Tat löste eine internationale Debatte aus.  
Neben diesem aktuellen Ereignis belegen auch empirische Befunde, dass Antisemitismus in Deutschland und Europa in den vergangenen Jahren keineswegs abgenommen hat. Einer im Oktober 2019 veröffentlichten Studie des jüdischen Weltkongresses zufolge breitet er sich gerade auch in Deutschland weiter aus: Rund 27 Prozent der Deutschen hegen demnach antisemitische Gedanken.  
Doch woher stammen diese Tendenzen überhaupt? Die Wurzeln der Judenfeindschaft reichen zurück bis in die Antike. Unverzichtbar ist es demnach, einen Blick auf die historischen Hintergründe zu werfen sowie den Begriff an sich zu beleuchten. Weitere Schwerpunkte der Projekttage bilden die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Alltag. Was sind judenfeindliche Äußerungen? Welche Ressentiments herrschen? Wie verbreiten sich judenfeindliche Tendenzen im Internet oder in Sozialen Netzwerken? Wie schnell werden sie – vielleicht auch unabsichtlich – geteilt oder verbreitet? Hier setzt auch die Frage an, was jeder Einzelne im Handeln gegen Antisemitismus  tun kann. 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz ist diese Frage aktueller denn je.
Auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ist der 27. Januar – der Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz – seit 1996 in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.    
Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt dies seit vielen Jahren zum Anlass für eine Reihe von bundesweiten Projekten im Umfeld des 27. Januars. In dem bundesweiten Internetwettbewerb "denkt@g" unter Schirmherrschaft von Bundestagspräsident a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert werden überdies junge Leute dazu aufgerufen, sich mit der Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Antisemitismus,  Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auseinanderzusetzen.

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Veranstaltungsort

Brakel | Schulen der Brede, Bredenweg 7, 33034 Brakel

Referenten

  • Maayan Klaßing
    Kontakt

    Malte Bock

    Malte

    Referent/Pädagogischer Mitarbeiter

    malte.bock@kas.de +49 231-1087777-0