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Die Förderung sozialer, emotionaler und demokratischer Kompetenzen hat auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene an Bedeutung gewonnen. Hintergrund sind unter anderem zunehmende gesellschaftliche Polarisierungen, Erfahrungen mit Ausgrenzung und Diskriminierung, gewaltförmige Konflikte sowie die Frage, wie demokratisches Handeln frühzeitig im Alltag von Kindern und Jugendlichen verankert werden kann.
Soziale und emotionale Kompetenzen sind Voraussetzungen für gelingende Bildungsprozesse und gesellschaftliche Teilhabe. Konfliktfähigkeit, Empathie, Perspektivübernahme, Selbstregulation, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, Unterstützung zu suchen, wirken sowohl auf der individuellen als auch auf der gemeinschaftlichen Ebene.
Demokratisches Verhalten wird dabei nicht allein durch Wissensvermittlung erworben. Es entwickelt sich durch konkrete Alltagserfahrungen:
- Kinder werden beteiligt und mit ihren Perspektiven ernst genommen.
- Regeln werden nachvollziehbar vermittelt und verlässlich angewendet.
- Grenzen und Rechte anderer werden respektiert.
- Konflikte werden ohne Abwertung und Gewalt bearbeitet.
Mobbingprävention, soziale Kompetenzförderung und Demokratiebildung stehen daher nicht unverbunden nebeneinander. Sie greifen ineinander und bilden gemeinsam eine Grundlage für sichere, partizipative und respektvolle Bildungsorte. Mobbingprävention ist in diesem Zusammenhang nicht ausschließlich als Instrument der individuellen Verhaltensförderung zu betrachten. Sie berührt zentrale Fragen von Teilhabe, Chancengerechtigkeit, Schutz, Zugehörigkeit, Antidiskriminierung und demokratischer Kultur. Einrichtungen benötigen daher sowohl pädagogische Handlungskompetenz als auch verlässliche Verfahren, Zuständigkeiten und Kooperationsstrukturen
Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Impulsvortrag von Chris Rohrberg, der aufzeigt, wie Mobbing frühzeitig erkannt, Resilienz nachhaltig gestärkt und ein wertschätzendes Miteinander gefördert werden kann.
Im Anschluss laden verschiedene Workshops dazu ein, Ideen auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam praxisnahe Lösungen für den Alltag in Schulen, Kindertageseinrichtungen und weiteren Bildungsbereichen zu entwickeln.
Die Veranstaltung richtet sich an Schulleitungen der Solinger Schulen, Vorstände von Kindertageseinrichtungen, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Mitglieder des Solinger Rates, Vorstände von Stiftungen sowie weitere Verantwortliche und Interessierte, die Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu starken Persönlichkeiten begleiten.
Wir freuen uns darauf, Sie am 24. September 2026 in Solingen zu begrüßen!