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Fimvorführung: Die Aufseherin. Der Fall Johanna Langefeld

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch

Aktueller Hinweis

Sämtliche öffentlichen Präsenzveranstaltungen finden aufgrund der aktuellen Situation bis Ende Mai nicht statt oder werden wenn möglich in digitalen Formaten umgesetzt.
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Plakat des Filmes Die Aufseherin - der Fall Johanna Langefeld Rohde-Dahl Filmproduktion und Wladek Jurkow / Arkadia-Film Warschau
Plakat des Filmes Die Aufseherin - der Fall Johanna Langefeld

Wer war Johanna Langefeld, Oberaufseherin für Frauen in den Konzentrationslagern Auschwitz und Ravensbrück? Dieser Frage gehen die Filmautoren Gerburg Rode-Dahl und Wladek Jurkow anhand von Archivmaterial und Gesprächen mit Zeitzeugen nach.

 

Langefeld war eine SS-Täterin, die gleichzeitig das Leben Einzelner rettete. Zeugenaussagen bestätigen, dass sie keine Sadistin, gleichwohl zutiefst überzeugte Nationalsozialistin und Antisemitin war. Die Autoren sprachen mit polnischen Überlebenden des Konzen-trationslagers Ravensbrück, alle äußerten sich positiv über Johanna Langefeld.

 

Am 23. Dezember 1946 floh Langefeld mit Hilfe von ehemaligen Gefangenen aus der Haft in Krakau, wo ihr der Prozess gemacht werden sollte. Die Hintergründe ihrer Flucht wurden vertuscht, um sowohl die ehemalige SS-Oberaufseherin wie auch ihre polnischen Fluchthelferinnen vor strafrechtlicher Verfolgung zu schützen.

 

Wir zeigen den Film und sprechen im Anschluss mit der Regisseurin Gerburg Rohde-Dahl.

 

Herzliche Einladung!

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Veranstaltungsort

Louise-Henriette-Gymnasium, Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 8, 16515 Oranienburg

Referenten

  • Gerburg Rhode-Dahl
    • Regisseurin
Kontakt

Dr. Klaus Jochen Arnold

Dr

Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Politischen Bildungsforums Brandenburg

Jochen.Arnold@kas.de +49 331 748876-12 +49 331 748876-15