Online-Seminar

„Immer bereit?“ Mythos „Antifaschistischer Friedensstaat“ und Militarismus in der DDR

Über Zoom (den Zugangslink erhalten Sie mit der Anneldung)

Details

Nach dem Verständnis des SED-Regimes war die DDR ein Hort des Friedens und des Antimilitarismus. Militaristisch und friedensfeindlich wurden die anderen dargestellt, also die Bundesrepublik Deutschland und die westliche Welt.  Die Wahrheit sah indes ganz anders aus. Bereits in Kinderliedern wurde die Volksarmee glorifiziert. In den Kindergärten gab es Kriegsspielzeug, und bereits in der Grundschule begann die Uniformierung der Gesellschaft. Ab 1978 mussten alle Mädchen und Jungen der 9. und 10. Klasse am Wehrunterricht teilnehmen; eine Freistellung war nicht möglich.

Als besondere militärische Organisationen entstanden in den 1950er Jahren die Kampfgruppen der Arbeiterklasse. Hauptsächlich aus männlichen SED-Mitgliedern bestehend, gab es sie in den Betrieben, staatlichen Einrichtungen, LPGs sowie den Hoch- und Fachschulen. Ihre Mitglieder nahmen in ihrer Freizeit mehrmals im Jahr, zumeist an Freitagen oder Wochenenden, in Uniform an militärischen Übungen oder Schulungen teil, die durch Offiziere der Volkspolizei angeleitet wurden. Die Kampfgruppen trugen massiv zur Militarisierung der DDR-Gesellschaft bei.

 

Programm

18.00 – 18.05 Uhr                             

Begrüßung

Alexandra Mehnert

Leiterin des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt der

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 

 

18.05 – 18.30 Uhr                             

Impulsvortrag

„Immer bereit?“

Mythos „Antifaschistischer Friedensstaat“ und Militarismus in der DDR

Dr. Heiner Bröckermann

Leiter Bereich Grundlagen  im Zentrum für Militärgeschichte und
Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam

 

18.30 – 19.00                                     

Diskussion

Wie militaristisch war die DDR?

mit

Dr. Heiner Bröckermann                                             

Leiter Bereich Grundlagen  im Zentrum für Militärgeschichte und

Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam

 

Moderation:

Ute Hein

​​​​​​​Kommunikationstrainerin

 

 

 

Konzeption/

Tagesleitung:

Alexandra Mehnert

Leiterin des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

 

Moritz Lüttich

Referent des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

 

Tagungsassistent:

Anke Zacharias

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 

Referent:

Dr. Heiner Bröckermann

Leiter Bereich Grundlagen  im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam

 

Moderatorin:

Ute Hein

​​​​​​​Kommunikationstrainerin

 

Tagungsbüro:

Britta Drechsel

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt

Franckestraße 1

39104 Magdeburg

Tel.: 0391 / 520887104

Fax: 0391 / 520887121

E-Mail: britta.drechsel@kas.de

www.kas.de/sachsen-anhalt

 

Veranstaltungsstätte:

Zoom

 

Feedback:

Anregungen, Lob und Kritik können Sie gerne an die Leiterin des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt richten unter alexandra.mehnert@kas.de oder an feedback-pb@kas.de.

 

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Veranstaltungsort

Online

Referenten

  • Dr. Heiner Bröckermann (Leiter Bereich Grundlagen im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam)
    Kontakt

    Moritz Lüttich

    moritz lüttich

    Referent des Politischen Bildungsforums Sachsen-Anhalt

    Moritz.Luettich@kas.de +49 391-52088-7103 +49 391-520887-121
    Kontakt

    Britta Drechsel

    Britta Drechsel bild

    Sachbearbeiterin Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt

    britta.drechsel@kas.de +49 391-520887-104 +49 391-520887-121