Diskussion

Potenziale der CO2-Speicherung: Die Landwirtschaft im Fokus

In Kooperation mit den Familienbetrieben Land und Forst e.V.

Am 26. Januar 2022 veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. gemeinsam mit den Familienbetrieben Land und Forst e.V. eine digitale Veranstaltung zu den Potenzialen der CO2-Speicherung für die Landwirtschaft. Mit namhaften Expertinnen und Experten wird diskutiert, wie eine CO2-Bepreisung ausgestaltet werden kann und ob sich dadurch für die Landwirtinnen und Landwirte eine zusätzliche Einkommensquelle ergibt.

Details

In den klimapolitischen Diskussionen wird die Landwirtschaft für ihre hohen Treibhausgasemissionen kritisiert. So ist der Agrarsektor in Deutschland für rund 8 Prozent der Emissionen verantwortlich. Dabei wird gerne übersehen, dass die Landwirtinnen und Landwirte heute schon einen großen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Nachhaltige Anbaumethoden, wie sie viele Landwirtinnen und Landwirte bereits praktizieren, verringern den CO2-Ausstoß. Gleichzeitig kann durch eine vorausschauende Bewirtschaftung z.B. langfristig Humus aufgebaut werden, der CO2 im Boden bindet und somit aktiv zum Klimaschutz beiträgt.

In der Klimapolitik wird insbesondere auf die CO2-Bepreisung als wichtiges marktwirtschaftliches Instrument zurückgegriffen. Während die CO2-Bepreisung für einige Sektoren bereits eingeführt wurde, herrscht für den Agrarsektor aufgrund der komplexen Berechnung und der unterschiedlichen Emissionen (Kohlenstoff, Methan und Lachgas) große Zurückhaltung. Demgegenüber kommt das Thünen-Institut zu dem Ergebnis, dass eine Einbeziehung der Landwirtschaft in den Emissionshandel trotz vielfältiger Herausforderungen durchaus umsetzbar sei und für die Landwirtinnen und Landwirte vorteilhaft wäre.

Wir möchten mit Ihnen vor diesem Hintergrund die folgenden Leitfragen diskutieren:

  • Wie kann eine nachhaltige Bewirtschaftung aussehen, die eine möglichst große Menge an CO2 bindet?
  • Wie kann eine CO2-Bepreisung für die Landwirtschaft ausgestaltet sein?
  • Stellt die CO2-Bepreisung eine alternative Einkommensquelle für die Landwirtinnen und Landwirte dar?

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und die Familienbetriebe Land und Forst e.V. laden Sie zu einem digitalen Mittagsgespräch ein.

Diskutieren Sie mit namhaften Expertinnen und Experten über die Potenziale der CO2-Speicherung für den Agrarsektor.

Programm

12:00 Uhr Begrüßung

Sabina Wölkner

Leiterin der Abteilung Agenda 2030
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

12:05 Uhr Impulsvorträge

Norbert Lins

Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Agrarausschusses

 

Max Freiherr von Elverfeldt

Bundesvorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst e.V.

 

Dr. Claudia Heidecke

Stabsstelle Klima
Johann Heinrich von Thünen-Institut

 

Georg Goeres

Head of Europe
Indigo Agriculture

 

12:25 Uhr Diskussion

Moderation:

 

Denis Schrey

Leiter des Multinationalen Entwicklungsdialogs Brüssel (MNED)
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

12:55 Uhr Zusammenfassung und Verabschiedung

Fabian Wendenburg

Geschäftsführer der Familienbetriebe Land und Forst e.V.
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Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung via Zoom

Referenten

  • Sabina Wölkner
    • Norbert Lins
    • Max Freiherr von Elverfeldt
    • Dr. Claudia Heidecke
    • Georg Goeres
    • Denis Schrey
    • Fabian Wendenburg

Partner

Familienbetriebe Land und Forst e.V.